Feedsammlungen

Online-Portal mit ICC-Profilen

Druckspiegel - 3. Februar 2016 - 12:29
Der nach eigenen Angaben europaweit führende Händler von Papier, Verpackungslösungen und Produkten für visuelle Kommunikation erweitert den Service im LFP-Bereich um eine Online-Datenbank mit ICC-Profilen für verschiedene Digitaldruckmaschinen und Rip-Software-Lösungen.
Kategorien: Management-News

Blogparade #netzkulturlernen Digitales Lernen 2016 - Trends und Erfahrungen sind angefragt

Weiterbildungsblog - 3. Februar 2016 - 11:39

Es geht um das “andere” digitale Lernen. Ellen Trude nimmt einen Ball auf, der ihr als Einladung zu einer Blogparade zugespielt wurde, um ihr Verständnis vom “digitalen Lernen 2016″ einmal ausführlich darzulegen. Und das beginnt mit einem eher klassischen Bild von Online-Lernen als “E-Learning” und den Mühlen, die an vielen Stellen in der Weiterbildung im alten Trott mahlen. Und führt sie dann zu Formen des vernetzten, informellen und selbstorganisierten Lernens. Dieses vernetzte Lernen in Communities, so Ellen Trude, findet bereits statt, am Arbeitsplatz, oft hinter dem Rücken der Weiterbildung, manchmal aber auch aktiv von ihr aufgegriffen (siehe die Beispiele von Bayer, Bosch und Credit Suisse). Kurz: dieses Spannungsverhältnis in der Praxis des digitalen Lernens gilt es auch 2016 auszuhalten.
Ellen Trude, Open Thinking, 3. Februar 2016

Kategorien: Lehren und Lernen

UV-Lackierungen, Öldrucklack, Dispersionslack und Co

gutenbergblog - 3. Februar 2016 - 10:21
Wer nicht lackieren kann ist „gelackmeiert“!

„Gelackmeiert“ ist eine scherzhafte Kontamination aus „lackieren“. Gelackmeiert zu sein,  heißt so viel wie der Betrogene sein und auch im Nachteil sein. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass derjenige, der heute im modernen Offsetdruck nicht lackieren kann, im scharfen Wettbewerb wirklich den kürzeren zieht. Es steigen nicht nur die Anforderungen hinsichtlich der allgemeinen Druckqualität bezüglich Detailreichtum, Bildschärfe, Kontrast, Tonwertumfang und Ausdruckskraft und natürlich auch was die Qualitätskonstanz innerhalb der gesamten Auflage betrifft. Die elektrostatischen Digitaldrucker versuchen den Markt der heutigen Wegwerfgesellschaft mit ihrer „Gut-genug-Qualität“ zu beeinflussen, weil bei diesen Verfahren der Gestaltung der Druckprodukte gewisse Grenzen gesetzt sind. Das betrifft einerseits die Auswahl nur einer sehr beschränkten Anwendung von Papier- und Kartonqualitäten (vorwiegend nur bestimmte und „lizensierte“ Naturpapiere) und andererseits besteht auch keine Möglichkeit des Lackierens. Aber der Markt erwartet neben einer weiter steigenden Druckqualität auch die Möglichkeit und Praktizierung einer der vielen Möglichkeiten einer Oberflächenveredelung durch Lack. Gut genug ist keineswegs im modernen Offsetdruck gut genug. Nicht zuletzt deshalb, hat sich das Gebiet der Druckveredelung durch eine Lackierung im Laufe der Zeit zu einem fast eigenständigen Fachgebiet entwickelt dem sich mehr und mehr  die Druckmaschinenhersteller auch für das kleinere Druckformat zuwenden. Hier möchte ich ganz kurz in Stichworten auf die vielen Möglichkeiten einer Drucklackierung aufmerksam machen.

Foto: fotolia

 

1. Die Drucklackierung mit Öldrucklacken

Dies ist wohl die einfachste und auch älteste Lackiermethode. Hier wird ein oxidativ trocknender Firnisdrucklack über das Farbwerk wie eine Druckfarbe übertragen. Hier kann  eine Spotlackierung nur auf das Druckbild, also ohne Beeinträchtigung der eigentlichen Papiercharakteristik übertragen werden, aber auch eine Vollflächen-Lackierung und für ganz besondere Effekte (je nach Papiercharakter Glanz-Matt- oder Matt-Glanz-Abstufungen) eine sogenannte Schattenlackierung. Dabei kann eine gerasterte Druckplatte entsprechend der Druckbildanteile aufgedruckt werden. Übrigens heißt Drucklackierung nicht allein nur „Glanz“ oder „Matt“ zur Erzielung von grafischen Effekten sondern es gibt auch die Möglichkeit von Schutzlackierung für die verschiedensten Anforderungen. Die entsprechende Auswahl an Lacktypen ist sehr groß. Diese Technik kann jeder Bogenoffsetdrucker beherrschen und bedarf keinerlei weiteren technischen Unterweisungen.

2. Drucklackierung mit  UV-Lacken

Hier sind  Einrichtungen und Installationen zum Trocknen solcher Lacke erforderlich. Denn hier geht es um eine Härtung durch Vernetzen der flüssigen Bindemittelbestandteile nach Einwirkung von UV-Strahlen in Sekunden- bruchteilen. UV-Lacke bestehen aus 100%ig polymerisierbaren Bindemitelbestandteilen und Fotointiatoren. UV-Lacke zeichnen sich aus durch einen besonders hohen Glanz in Verbindung mit hohen mechanischen Schutz, auch gegen chemische Einwirkungen. Die UV-Lackierung wird auch im Rollenoffsetdruck und Siebdruck mit der Möglichkeit besonders hoher auftragender Schichtdicke praktiziert. Auch UV-Mattlackierungen sind möglich. Für Lebensmittelverpackungen sind UV-Lackierungen wegen der Geruchsbildung nicht zu empfehlen. Alles in allem eine Technik für besondere Anwendungsbereiche und für erfahrender Spezialisten. Es gibt Druckereien die sich mit Hilfe der UV-Lackierung und gleichzeitig des mehrfarbigen UV-Druckes einen besonderen Markt erschlossen haben. So sind solche Betriebe z.B. in der Lage, schwierige Bedruckstoffe, wie Folien oder Kunststoffe im Offsetdruck problemlos zu bedrucken.

3. Drucklackierung mit Dispersionslacken

Die Lackierung mit wässrigen Dispersionslacken ist eine Technik, die sich in den letzten Jahren sehr stark durchgesetzt hat. Am Anfang wurde zunächst nur von einem „Wasserkastenlack“ gesprochen, weil die wässrige Dispersion mühsam über ein Feuchtwerk mit textilbezogenen Feuchtwalzen verarbeitet wurde. Auch eine zusätzliche Einrichtung zum Trocknen war nicht notwendig, weil der Lack nach der Obertragung auf den Bedruckstoff sofort trocken war. Heute  bieten die Druckmaschinenhersteller eine entsprechende Technik zur Übertragung des Lackes an. Eine herrausragende Rolle spielt dabei für die Inline-Veredelung sogenannte Lackmodule , mit denen der Lackauftrag  sowohl als Zweiwalzen-Auftragwerk erfolgen kann aber wahlweise auch über Kammerrakel mit einer Rasterwalze. Wichtig ist gleichzeitig natürlich auch  die notwendige Trocknungstechnik, am besten in einem verlängerten Ausleger.   Der rasante Erfolg des Lackierens mit einem Dispersionslack ist nicht allein zurückzuführen auf die Entwicklung von zuverlässigen Lackmodulen zur Lackübertragung, sondern es ist ein optimales Zusammenspiel zwischen Maschine, Lackchemie und Trocknungstechnik.
Die Basis der Dispersionslacke sind verschiedene Polymerdispersionen. dabei handelt es sich um modifizierte Acrylate, die je nach Molekülaufbaue als „hart“ oder „weiche“ bezeichnet werden können. Dispersionen sind grob-disperse Teilchen, die milchig-trüb erscheinen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil sind die wasserlöslichen Harze, die über Salzbildung mit Ammoniak wasserlöslich gemacht werden. Als Lösemittel wird im allgemeinen nur Wasser eingesetzt. Als Additive bezeichnet man diverse Zusatzstoffe, die die verschiednen Eigenschaften, wie Oberflächenspannung, Bentzung, Gleichfähigkeit, Scheuerfestigkeit, Filmbildung u.a. beeinflussen. Im Gegensatz zum klassischen „alten“ öldrucklack, der wie eine Druckfarbe oxidativ trocknen muß, läuft der Trocknungsprozess beim Dispersionslack rein physikalisch ab. Dies erfolgt durch Wegschlagen in den Bedruckstoff aber vor allen Dingen des im Lack enthaltenen Lösemittelwassers. Dabei rücken die Dispersionsteilchen so nah aneinander, dass ein hoher Kapillardruck entsteht, wodurch die Grenzflächen verschmelzen und die Filmbildung einsetzt.
Um eine gute Trocknung und einen sauberen glatten Film- bzw. Lackverlauf zu erreichen, empfiehlt es sich, eine Maschine mit einer entsprechend langen Trockenstrecke zu bevorzugen. Damit kann die volle Maschinengeschwindigkeit  ausgefahren werden ohne Gefahr zu laufen, dass ein Ablegen auftritt, ein Orangenhauteffekt des Lackes oder ein Krakulieren. Solche Probleme stehen oft in direktem Zusammenhang mit einer zu schnellen Trocknung mit zu hoher Trocknungsenergie. Auch ein höherer Glanz ist mit einer Auslegerverlängerung verbunden.
Zu einer guten Trockung gehört auch eine entsprechende Absaugung in der Auslage und eine Bodenabsaugung die die Entstehung eines sogenannten „Waschkücheneffektes“ vermeidet. Als Faustregel gilt, dass mindestens die Luftmenge aus der Maschine wieder abgesaugt werden, die durch den Trockner eingeblasen wird. Natürlich kann man auch bei älteren Maschinen, die nicht mit entsprechenden Trocknungsanlagen ausgerüstet sind, mit Dispersionslacken lackieren, allerdings dabei mit etwas geringerer Maschinengeschwindigkeit und vielleicht auch mit einem etwas geringeren Glanz.

Hier auch die Anforderungsprofile für Dispersionslacke:

Lackfilm
  • Glanz
  • Scheuerfestigkeit
  • Blockfest (nass + trocken)
  • Elastizität (Nut-u.Rillfähigkeit)
  • Heisssiegelfest
  • Geruchsfreiheit
  • Verklebbarkeit
  • Gleitfähigkeit
  • klare Filme
  • folienprägbar
  • hohe Filmhaftung
  • recyclefähig
Verarbeitung
  • kein Ablegen im Stapel
  • kein Verblocken
  • kein Antrocknen im Lackwerk
  • geringe Schaumbildung
  • gute Benetzung des Untergrunds
  • Pumpbarkeit
  • möglichst kein Pudereinsatz
  • niedriger Verbrauch
  • wenig Geruch
  • gute Reinigungsmöglichkeit
Flüssiger Lack
  • hoher Festkörperanteil
  • Einstellung der Viskosität auf das Lackauftragsaggregat
  • Viskositätsstabilität
  • möglichst Frostbeständigkeit
  • Filmbildung auch bei tiefer Temperatur
  • Kennzeichnungsfrei
  • biologisch abbaubar
  • richtige Oberflächenspannung
  • keine  organischen Lösemittel

 

Aufgrund der unterschiedliche und zahlreichen Anforderungsprofile ist es wichtig, dem Lackhersteller die gewünschten oder notwendigen Eigenschaften des einzusetzenden Lackes zu nennen, da die Lacke entsprechend eingestellt werden können. Falls dem Lack während der Verarbeitung vielleicht auch Additive zugegeben werden müssen, sollte auch dann der Lackhersteller konsultiert werden.

4. Kombinationslackierung

Die gute Bogen- und Rollenoffsetdruckerei Vetters in 01471 Radeburg/Sachsen praktiziert eine Kombinationslackierung und nennt sie  „Drip-Offlackierung“. Auf Anfrage teilte man mir mit, dass bei dieser Lackiertechnik   mit konventionellen Druckfarben gedruckt wird. Im letzten Farbwerk der Offsetmaschine wird erst ein spezieller Öldruck-Mattlack partiell auf die gewünschten  Flächen aufgedruckt und im folgenden Lackwerk der Maschine läuft abschließend vollflächig ein Hochglanz-Dispersionslack. Dieser perlt an den vorher matt lackierten Stellen ab und der Matteffekt bleibt erhalten. „Drip Off“ heißt also so viel wie „abtröpfeln“. Durch die Oberflächenbeschaffenheit und den Kontrast zwischen matten und glänzenden Teilflächen entstehen so interessante optische Effekte.

5. Die Drucklackierung im Digitaldruck

Mir liegt auch eine kleine Musterkollektion (12,5 x 12,5 cm) mit verschiedenen Lackierungen vor die auf einer Canon imagePRESS C1 + gemacht wurden. Es sind dies:

  • Partielle Glanz-/Mattlackierungen
  • Vofflflächige Matteveredelung
  • Sicherheitsmarkierungen (Watermarks)
  • Metalleffekte

Mehr zu diesem Thema erfahrt ihr auch in unserem Beitrag „Druckveredelung: Wissen kompakt“

 

Kategorien: Management-News

Neue Geschäftsführung bei Goebel

Druckspiegel - 3. Februar 2016 - 0:28
Roberta Ghilardi, Dr. Hans-Peter Bauer (r.) und Harald Knechtel (l.) bilden die neue Geschäftsführung der Goebel Schneid- und Wickelsysteme GmbH (Darmstadt).
Kategorien: Management-News

Oberfläche sichert Funktion und Wirtschaftlichkeit

Druckspiegel - 3. Februar 2016 - 0:28
Mit den Walzen und Beschichtungen seiner Produktreihe namens Thermcoat 5080 bietet der Hersteller AST Beschichtungstechnik Anlagenbauern der Papier-, Folien- und Nonwoven-Industrie ein Maschinenelement der Premiumklasse an.
Kategorien: Management-News

Belohnung ist noch keine Gamification

Weiterbildungsblog - 2. Februar 2016 - 20:04

Peter Baumgartner schreibt: “Belohnung ist noch keine Gamification! Das ist eine erste Schlussfolgerung aus meinem Gamification-Experiment, das ich in meinem erster WordPress Online-Kurs zur Akteurs-Netzwerk-Theorie durchgeführt habe. Mit der Vergabe von Quiz-Punkten, Levels und Badges habe ich zum ersten Mal versucht Gamification-Aspekte in ein didaktisches Konzept einzubauen. Feedback hat mir jedoch gezeigt, dass ich ein falsches Verständnis von Gamification hatte und einen tiefer gehenden Reflexionsprozess bei mir angestoßen.”

Was folgt, ist eine ausführliche Beschreibung der Erfahrungen, die Peter Baumgartner mit verschiedenen Kurs-Features gemacht hat. Und die sich auch gut nachvollziehen lassen, wenn man den Kurs selbst nicht kennt. Wenn ich seine Lernkurve richtig deute, lautet sie: Auch Gamification benötigt ein Konzept.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 1. Februar 2016

Kategorien: Lehren und Lernen

Online-Rollenoffsetdruck startet

Druckspiegel - 2. Februar 2016 - 12:28
Der Shop namens xposeprint.de und Presse-Druck Augsburg schließen einen Kooperationsvertrag: Erweiterung des Produktportfolios um den Rollenoffset.
Kategorien: Management-News

PSD-Zertifizierung für Xerox i-Gen 5 XXL

Druckspiegel - 2. Februar 2016 - 12:28
Als erste Druckerei Deutschlands hatte der Berliner Digitaldruck- und Mediendienstleister Polyprint in eine Xerox i-Gen 5 investiert. Nun erhielt er auch für diese Maschine die PSD-Zertifizierung. Damit zähle das Unternehmen zu den wenigen deutschen Druckereien mit herausragender und konstanter Farbqualität im Digitaldruck, heißt es.
Kategorien: Management-News

Erste Skyline-Lizenz

Druckspiegel - 2. Februar 2016 - 12:28
Die Braun Digitaldruck Ulm GmbH hat als erste Druckerei die Lizenz erhalten, exklusiv für den aufblasbaren Messestand "Windscape" des US-amerikanischen Unternehmens Skyline die Stoffbespannung zu bedrucken.
Kategorien: Management-News

Gute Stimmung trotz skeptischem Blick in die Zukunft

Druckspiegel - 2. Februar 2016 - 12:28
Wie der Bundesverband Druck und Medien in seinem Konjunkturtelegramm über die deutsche Druck- und Medienindustrie im Januar mitteilt, sei der saisonbereinigte Index zur Beurteilung der aktuellen Geschäftslage gegenüber dem Vormonat um 2,2% gestiegen. Auch gegenüber dem Vorjahr wies er einen Anstieg auf (1,7%).
Kategorien: Management-News

Besondere Zertifizierung

Druckspiegel - 2. Februar 2016 - 12:28
Der Tüv Süd garantiert für Cewe-Print.de höchste Qualitätsansprüche und sichere Bestellprozesse. Der Online Druckpartner erhält - wie es heißt - als erste deutsche Online Druckerei überhaupt ein branchenspezifisches Qualitätssiegel, das die ausgezeichnete Produkt- und Prozessqualität bescheinigt.
Kategorien: Management-News

Interactive Video is About to Get Disruptive

Weiterbildungsblog - 1. Februar 2016 - 20:04

Über den Trend Video in der Weiterbildung habe ich auch an dieser Stelle immer wieder geschrieben und verlinkt. Video als Erklärfilm. Video im MOOC. Und überhaupt Video im Online-Lernen. Der Artikel der E-Learning-Spezialisten von Kineo geht noch einen Schritt weiter und schaut sich das Video-Format selbst an. Und sie behaupten: „What’s so exciting, and has such potential from an online learning point of view, is all the different ways you can interact with content within the video itself.” Was früher E-Learning leisten musste, nämlich Interaktivität, bietet jetzt ein (ehemaliger) E-Learning-Baustein, nämlich Video. Die entsprechenden Stichworte lauten: embedded hotspots, branching, video within video, real-time data via social media tools, SCORM-compliant.
James Cory-Wright, City & Guilds Kineo, 18. Januar 2016

Kategorien: Lehren und Lernen

Plakatgestaltung – was macht ein gutes Plakat aus

gutenbergblog - 31. Januar 2016 - 8:44

Plakate sind nach wie vor eines der gängigsten Mittel, um Werbung zu machen, Events anzukündigen oder zu informieren. Wenn Sie durch die Innenstadt laufen, werden Ihnen einige mehr und einige weniger ins Auge stechen. Aber warum ist das so? Was macht ein gutes Plakat aus?

Die Faustregel besagt wie beim Firmenlogo, dass weniger mehr ist. Ist ein Plakat nicht zu überladen mit Farben, Mustern oder Text, sondern eher schlicht und „auf den Punkt gebracht“, schauen Menschen eher drauf. In maximal drei Sekunden sollten der Inhalt und der Zweck des Plakats vollständig erfasst werden können.

Ideenfindung bei der Plakatgestaltung

Die meisten Unternehmen beauftragen einen Designer mit einem wichtigen Plakat und besprechen vorher die Wünsche und Anregungen mit diesem.

Handelt es sich jedoch um eine ehrenamtliche Organisation, ein Schulprojekt oder studentische Ankündigung, muss das Plakat selbst designend werden. Bei der Ideenfindung können Sie experimentieren. Selten kommt gleich zu Beginn ein perfektes Plakat heraus. Setzen Sie sich an den PC und nutzen Sie ein Programm zum designen: Photoshop, InDesign, Gimp oder auch Paint sind die gängigsten. Wenn Ihnen Stift und Papier besser liegen, können Sie auch zunächst die Formen auf einem Skizzenblog vorzeichnen. Dabei kann ein Spaziergang durch die Natur sehr inspirierend sein und zur Ideenfindung beitragen.

Behalten Sie jedoch immer den Zweck Ihres Plakats und die Zielgruppe vor Augen!

Elemente eines Plakats

Ein Plakat besteht aus Bild/Grafik, Schrift und Farben. Diese müssen kombiniert werden und im Idealfall das Interesse des Betrachters innerhalb weniger Sekunden wecken können. In der Innenstadt oder in der Nähe von Ampeln verweilen Menschen nicht lange und ein Plakat, das keine Aufmerksamkeit generieren kann, hat ihren Zweck verfehlt.

15 bis 20 Prozent des Plakats sollten vom Bild bzw. der Grafik eingenommen werden. Wenn Sie Werbung für ein Produkt machen, bilden Sie normalerweise das Produkt von seiner interessantesten Perspektive ab: Dies kann ein kleiner Ausschnitt sein, eine Detailansicht oder die Vogelperspektive. Wichtig dabei ist, dass Ihr Produkt dennoch erkannt werden kann.

Das Motiv sollte auch mit der Überschrift bzw. Slogan wechselwirken. Das bedeutet, wenn Sie eine große, dominante Überschrift nutzen, das Bild eher kleiner und im Hintergrund bleiben sollte und umgekehrt. Wenn beide Elemente ungefähr gleich groß sind, wirkt die Komposition schnell langweilig.
Das Bild sollte bei normalen Werbeplakaten mittig platziert werden. Das Firmenlogo sollte sich sichtbar in einer Ecke befinden, um den Wiedererkennungswert des Unternehmens zu garantieren. Bei eher künstlerischen bzw. Eventplakaten, können diese „Regeln“ auch mal missachtet werden. Zeit und Ort beispielsweise sollten dann eher ins Auge fallen, als das Motiv. Wichtig ist, dass das Gesamtkonzept stimmig ist.

Welches Motiv auf mein Plakat? Was macht ein gutes Plakat aus?

Natürlich sollte das Motiv mit dem Zweck des Plakats in Verbindung stehen. Ansonsten sind jedoch keine Grenzen gesetzt (außer denen, des guten Geschmacks). Bei einem Konzert könnten Sie Instrumente verwenden, das Plakat einer Kunstausstellung kann auch mal ganz bunt sein und für einen wissenschaftlichen Vortrag wird meist ein schlichtes Design verwendet.

Bei Text sollten Sie sparsam sein. Weniger ist mehr! Die Faustregel besagt, dass nur mehr als fünf bis sieben kurze Wörter genutzt werden sollten. Dies kann der Betrachter innerhalb weniger Sekunden noch erfassen. Dies könnte beispielsweise der Slogan Ihres Unternehmens sein, oder ein Spruch, der das Produkt direkt auf den Punkt bringt. Auch eine interessante Frage an den Betrachter kann seine Aufmerksamkeit an sich ziehen. Bei Veranstaltungen sollten Sie natürlich trotzdem die Eckdaten etwas kleiner auf das Plakat packen.

Meistens wird die Headline am oberen Rand des Plakats, als eine Art Überschrift angebracht. Der Übergang zum Bild sollte dabei kontrastreich sein, also deutlich zu erkennen. Dies lässt Ihr Plakat zusätzlich spannend wirken.

Die Farbgestaltung des Plakats

Die Auswahl der richtigen Farbkombination ist ein sehr wichtiger Aspekt im Plakatdesign. Wie oben bereits erwähnt, sollten Schrift und Bild deutlich voneinander abgegrenzt sein – auch Farblich. Schwarze Schrift ist dabei der Klassiker. Vermeiden Sie ähnliches auf ähnlichem, wie zum Beispiel gelb auf weiß oder grau auf schwarz. Harmonierende und dennoch kontrastreiche Farben sind z.B. die Komplementärfarben. Für edlere Anlässe lassen sich Gold und Silber gut mit Schwarz kombinieren.

Denken Sie daran, dass das Firmenlogo auf dem Hintergrund wirken muss. Wenn dieses also bereits rot ist, sollte der Hintergrund eine andere Farbe bekommen.
Auch im 21. Jahrhundert sind klassische Plakate immer noch ein sehr beliebtes Mittel, um zu werben, anzukündigen oder zu informieren. Deshalb lohnt es sich Zeit und Geld zu investieren. Denn ein Plakat, das niemandem auffällt, hat sein Ziel und Zweck nicht erfüllt und schadet im Rückschluss nur Ihnen und Ihrem Unternehmen.

Kategorien: Management-News

Was heißt Umschlagen – Umstülpen – Umdrehen?

gutenbergblog - 30. Januar 2016 - 11:00

Umschlagen
Nach erfolgtem Schöndruck, also nach dem erstmaligen Bedrucken der Bogen, können diese für den Widerdruck umschlagen werden. (sie schematische Darstellung) Dabei kann dieselbe Druckform auf die Rückseite abgedruckt werden, so dass man zwei Drucknutzen bekommt, oder es wird nach dem Umschlagen für den Widerdruck eine zweite Druckform eingerichtet. Nach dem Umschlagen kommt der seitliche Anlagepunkt (Seitenmarke, Schiebe-oder Ziehmarke) auf die andere Seite, während die vorderen Anlagepunkte (Vordermarken) B und C sich gegeneinander austauschen. Der Drucker hat lediglich nach dem Umschlagen die Seitenmarke A in der Maschine zu wechseln, während die Vordermarken erhalten bleiben. Die Bogen haben also nur einen Anlagewinkel (W) der in der Regel für eine vielleicht notwendige Weiterverarbeitung genau zu markieren ist.

Umstülpen
Nach erfolgtem Schöndruck besteht nach entsprechender Einteilung und Anordnung des Druckbildes auch die Möglichkeit, die Druckbogen zu umstülpen. (siehe schematische Darstellung). Dabei bleibt der seitlich Anlagepunkt A an derselben Papierkante, so dass der Drucker seine Seitenmarke nicht zu wechseln braucht.
Im Gegensatz zum Umschlagen erfolgt aber beim Umstülpen eine Änderung der Vorderanlage in der Weise, dass jetzt die zweite Längskante des Bogens an die Vordermarken B und C der Bogen-Offsetmaschine angelegt wird. Man bekommt praktisch zwei Anlagewinkel (W 1 und W 2). Für den Schön- und Widerdruck durch Umstülpen der Bogen werden besonders hohe Anforderungen an die Formatgenauigkeit der kürzeren Seite und auch an die Winkelgenauigkeit gestellt.
Genau Markierung der Anlagewinkel ist für die Genauigkeit der Weiterverarbeitung sehr wichtig.

Umdrehen
Beim Umdrehen handelt es sich um das zweimalige Bedrucken der gleichen Bogenseite (siehe Schemazeichnung). Hier werden Seitenanlage und Vorderanlage des Druckbogens gewechselt, ohne dass der Drucker die Seitenmarke (A) und die Vordermarken (B+C) zu verstellen braucht. Man bekommt aber zwei Anlagewinkel (W1+W2). Für die genaue Weiterverarbeitung oder Veredelung der Druckbogen ist eine genaue Markierung der Winkel empfehlenswert.

Kategorien: Management-News

Prima Klima für Druck und Papier

gutenbergblog - 30. Januar 2016 - 9:07

Wenn hier über das Klima geschrieben wird, so handelt es sich nicht um einen meteorologischen Diskussionsbeitrag über eine angebliche dramatische Klimaveränderung der Erde und es geht auch nicht um die Frage, ob die Wüsten einstmals grün waren. Auch soll nicht untersucht werden, warum die Tiefdruckgebiete meist von den Azoren kommen und die Hochdruckgebiete die Ostsee-Insel Hiddensee bevorzugen.  Vielmehr geht es nachfolgend  um einen kurzen Überblick um die wichtigsten Begriffe und Messinstrumente für das Klima, im Zusammenhang mit dem  Papier, dem  feuchtigkeitsempfindlichen Material des Druckers.

Papier ist  hygroskopisch. Darunter versteht man seine Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufzunehmen aber auch an sie wieder abzugeben. Wird der Bedruckstoff z.B. ohne klimaschützende Verpackung in einen Raum mit bestimmter relativer Feuchtigkeit gebracht, so nimmt er – je nach Raumklima – aus der Umgebungsluft Feuchtigkeit auf (Adsorption) oder gibt Feuchtigkeit ab (Desorption), und zwar bis zur Erreichung des Gleichgewichtszustandes. Dabei spielt auch die Temperatur eine nicht unwichtige Rolle. Denn bei Änderung der Raumtemperatur ergibt sich auch eine Änderung der rel. Luftfeuchtigkeit. Als Folge der Nichtbeachtung der Luftfeuchtigkeit und Temperatur können sich mehr oder weniger große Probleme sowohl im Bogendruck  im Rollen-Offsetdruck im Digitaldruck  und auch beim Kopieren ergeben. Im Bogen-Offsetdruck sind  es vor allen Dingen Probleme mit der Flachlage des Papiers wie Verspannungen,  Randwelligkeiten sowie schlechte Laufeigenschaften (z.B.stat.Aufladungen, Adhäsionserscheinungen) und den sich daraus ergebenden negativen Folgeerscheinungen Im Rollen-Offsetdruck sind es besonders z.B. Ausdehnungen der Bahn, Bahnrisse, Fehlklebungen und zusätzliche Makulaturen oder Wellenbildungen.
Die nachfolgenden Ausführungen geben einen kurzen Überblick über die verschiedenen Klimabegriffe und sie geben auch Hinweise auf die verschiedenen Instrumente und Möglichkeiten zum Messen und Prüfen der klimatischen Verhältnisse.

1.Klima-Begriffe

Absolute Luftfeuchtigkeit
Unter diesem Begriff versteht man diejenige Wassermenge in Gramm, welche in einem Kubikmeter Luft enthalten oder die Wassermenge in Gewichtsprozent, die in einem Papier vorhanden ist.  Physikalisch gesehen ist die absolute Feuchtigkeit das Gewicht des Wasserdampfes in 1 m3 Luft (g/m3). Jeder Temperatur ist ein maximal möglicher Feuchtigkeitsgehalt zugeordnet, der dem Sättigungszustand entspricht.

Maximal mögliche Luftfeuchtigkeit
Darunter versteht man diejenige Wasserdampfmenge, die Luft einer bestimmten Menge bis zur Sättigung aufnehmen kann. Setzt man die absolute Feuchtigkeit zu der maximal möglichen Luftfeuchte ins Verhältnis, ergibt sich die relative Luftfeuchtigkeit (RLF oder rel.F).

Relative Luftfeuchtigkeit
Unter der relativen Luftfeuchtigkeit versteht man also das prozentuale Verhältnis zwischen dem tatsächlichen (absoluten) Wassergehalt und dem maximal möglichen Wassergehalt der Luft bei einer bestimmten Temperatur.

RLF in % = Absolute Luftfeuchtigkeit x 100

Maximal mögliche Luftfeuchtigkeit
Die relative Luftfeuchtigkeit ist  die wichtigste Maß- und Meßgröße für das Raumklima, denn hier wird die Temperaturabhängigkeit der Luftfeuchte berücksichtigt

Gleichgewichtsfeuchtigkeit
Hygroskopische Materialien wie Papier und Karton passen sich in ihrem Feuchtigkeitsgehalt der Umgebungsluft an, sie streben einen Gleichgewichtszustand an. Daher wird die Luft, die sich in einem Papierstapel zwischen den einzelnen Bogen befindet, stets mit dem absoluten Feuchtigkeitsgehalt des Papiers im Gleichgewicht stehen. Die mit einem elektronischen Schwertfühler in einem Papierstapel gemessene Gleichgewichtsfeuchtigkeit gibt also die Beziehung zwischen der Feuchtigkeit im Material und jener der Umgebungsluft wieder.

Hysteres
Der Ausdruck Hysterese stammt aus dem Griechischen und bedeutet das Zurückbleiben einer Wirkung hinter der sie verursachenden, veränderlichen physikalischen Größe. Aufgrund der hygroskopischen Eigenschaft von Papier kann es zu einer Feuchtigkeitsaufnahme oder auch Feuchtigkeitsabgabe kommen. Dabei ist es nicht gleich, ob ein Papier durch ein Befeuchten (Absorption) oder durch Trocknen (Desorption) auf seine Endfeuchte gebracht wird. Bei gleichem absoluten Wassergehalt stellen sich in beiden Fällen verschiedene relative Luftfeuchtigkeiten ein. Dieser Sachverhalt wird als Hysterese bezeichnet.

Der Einfluß der Temperatur
Die relative Luftfeuchtigkeit wird von der Temperatur entscheidend beeinflusst. Die relative Luftfeuchtigkeit und die Temperatur sind so eng miteinander verbunden, dass sich die relative Luftfeuchtigkeit sofort ändert, sobald auch die Temperatur einer Schwankung bzw. Änderung unterworfen wird. Sinkt die Temperatur, dann steigt die relative.Luftfeuchtigkeit, umgekehrt nimmt die relative.Luftfeuchtigkeit ab, sobald die Temperatur steigt – gleicher Wassergehalt der Luft vorausgesetzt . Das bedeutet, dass ein Konstanthalten der rel.Luftfeuchtigkeit bei steigender oder sinkender Raumtemperatur nur dann möglich ist, wenn gleichzeitig be- oder entfeuchtet wird.

Tabelle: Veränderung der relativen Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit von der
Temperatur
_______________________________________________________
Temp.    Relative Luftfeuchtigkeit (RLF) in Prozent (%) bei gleichbleibender
°C    absoluter Luftfeuchtigkeit.
________________________________________________________
10    64    73    82    94
12    55    65    73    82    92    98
14    49    59    65    73    82    87    97
16    43    55    57    65    78    87    93    97
18    38    45    50    57    64    70    75    83    85    95
20    34    40    45    50    56    62    67    73    76    84
22    30    35    40    45    50    55    60    65    70    75
24    27    32    35    40    45    50    54    67    62    68
26    25    28    32    37    40    45    47    53    55    60
28    22    26    28    32    36    42    43    46    50    55
30    20    23    26    29    33    38    39    43    45    50
________________________________________________________

Bei Erhöhung der Temperatur verringert sich die rel.Luftfeuchtigkeit. Umgekehrt kommt es zu einer Erhöhung, wenn die Temperatur abgesenkt wird. (Siehe Tabelle) Senkt sich  z.B. die Raumtemperatur in den Wintermonaten weil die Heizung zum Wochenende gedrosselt wurde, kommt es zu mehr oder weniger starken Anstieg der rel.Luftfeuchttigkeit. Das kann verbunden mit einer Feuchtigkeitsaufnahme durch das Papier und mit einer Randwelligkeit.
Aber nicht nur die Temperatur des Raumes, sondern auch die Temperatur der Papierstapel sollte in den Wintermonaten überwacht werden, bevor das Papier ausgepackt wird. Wird z.B. ein im Winter stark unterkühlter Papierstapel oder eine entsprechend kalte Papierrolle  ausgepackt und in die wärmere Druckerei gefahren, kommt es zu einem Niederschlag von Kondensfeuchtigkeit die sofort von den Randzonen des Stapels oder von den oberen lagen des Rollenpapiers aufgenommen wird. Es kommt zu einer Randwelligkeit und die oberen Lagen der Rolle fallen als Makulatur an.

Bei einem erwärmten Stapel wird umgekehrt die unmittelbare Umgebungsluft erwärmt. Dort sinkt die rel.Luftfeuchtigkeit der unmittelbar den Stapel umgebende Luft und die Randzonen geben feuchtigkeit ab. es treten Verspannungen auf. Darum ist es wichtig, nicht nur die Raumtemperatur, sondern auch die Stapeltemperatur vor dem Auspacken zu messen.

Beschädigungen von Rieseinschlägen oder Palettenumhüllungen sind nach dem Messen wieder zu verkleben. Im verpackten Zustand kann bei wasserdampfdichter Verpackung kein Feuchtigkeitsaustausch stattfinden. Das ist besonders im Winter wichtig, wenn Papier in unterkühltem Zustand angeliefert wird. Erst eine Temperaturangleichung vornehmen ! Die Zeit für einen solche Angleichung ist natürlich abhängig vom Größenlumen der Palette und von der Höhe der Temperaturdifferenz wischen Raum und Unterkühlung.

2. Geräte zur Klimamessung

Thermohygrograph
Zur laufenden Kontrolle der rel.Luftfeuchtigkeit und Temperatur dienen registrierende Thermohygrographen. (siehe Abbildung) Damit werden Feuchtigkeit und Temperatur auf Diagrammscheiben über einen längeren Zeitraum aufgezeichnet. So besteht auch nachträglich die Möglichkeit festzustellen, welche Klimabedingen während der Nachtzeit z.B. geherrscht haben. Klimaaufschreibungen sind auch wichtige Dokumente wenn es um die Behandlung von Papier–Reklamationen geht. Eine regelmäßige Eichung solcher Geräte mit Hilfe eines Aspirationspsychrometers ist wichtig.
Eine wesentlich bessere und komfortablere Methode der Klimaaufzeichnung ist der Einsatz eines sogenannten Datenloggers. Der Logger kann ohne Interface direkt über ein Schnittstellenkabel programmiert und ausgelesen werden. Eine Software erlaubt eine umfassende Datenanalyse über Tabellendarstellung, Kurvengrafik und Zoom-Funktion.

Schwertfühler(Stechhygrometer)
Sie dienen der Messung der Feuchtigkeit des Papiers im Stapel. Sie arbeiten wie ein Haarhygrometer. Heute werden aber fast vorwiegend die wesentlich genauer und auch schneller messende elektronisch arbeitende Schwertfühter
verwendet. (siehe Abbildung)

Aspirationspsychrometer
Das Aspirationspsychromter ist ein meteorologisch genaues Kontrollgerät zur Messung von Temperatur und Feuchtigkeit. Es kann deshalb auch als Eichgerät für andere Messinstrumente verwendet werden. Es enthält zwei Quecksilber-Glasthermometer, wovon eines für die Messung befeuchtet wird. Mit einem eingebauten Ventilator (Federwerkantrieb) wird ein Luftstrom von ca. 2m/s erzeugt. Dieser strömt gleichmäßig an den beiden Quecksilbersäulen vorbei. Dabei entsteht am feuchten Thermometer eine Verdunstungstemperatur (Verdunstungskälte) und an der trockenen Quecksilbersäule eine normale trockene Temperatur. Aus beiden Temperaturwerten, d.h. aus der Temperaturdifferenz, wird dann mit Hilfe einer Psychrometertabelle die meteorologisch genaue rel. Luftfeuchtigkeit ermittelt. (siehe Abbildung)

Haarhygrometer
Einfache Haarhygrometer sind in Druckereibetrieben zur Messung der Raumfeuchtigkeit und auch zur Messung der Gleichgewichtsfeuchtigkeit mit einem Schwertfühler leider immer noch vereinzelt anzutreffen. Solche Geräte messen aber nicht in der heute notwendigen und geforderten Genauigkeit und Schnelligkeit. Sie sollten also gegen moderne elektronische Geräte ausgetauscht werden. Das Messprinzip von Haarhygrometer beruht auf den hygroskopischen Eigenschaften von speziellen Haaren und deren damit verbundenen Längenänderung. Diese Längenänderung durch Feuchtigkeitsabgabe und – aufnahme wird über ein Hebelsystem auf einen Zeiger übertragen. Die rel. Luftfeuchtigkeit in % wird direkt auf einer Skala übertragen  und kann dort abgelesen werden. Eine ständige Eichung solcher Geräte ist unbedingt notwendig.

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Stabwechsel beim BVDM

Druckspiegel - 29. Januar 2016 - 12:27
Karl Michael Meinecke ist nach 35 Jahren im Bundesverband Druck und Medien (BVDM) in den Ruhestand getreten. Dieter Kleeberg (Bild), Drucker, Diplomingenieur (TH Leipzig), Fachjournalist und Autor, u.a. des "Druckspiegels", hat die Aufgaben übernommen.
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Neue Smart-Packaging-Konzepte "Lumen"

Druckspiegel - 29. Januar 2016 - 12:27
RLC Packaging Group: Innovative Elektronik lässt raffinierte Verpackungskonstruktionen erstrahlen.
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E-Learning im Fokus auf der LEARNTEC

Weiterbildungsblog - 29. Januar 2016 - 12:18

Da ich dieses Jahr nicht auf der LEARNTEC in Karlsruhe war, bin ich auf die Erfahrungsberichte und Eindrücke der Besucher angewiesen. Mario Sorgalla vom DIE war zum Beispiel da und hält fest, was er gesehen hat: Learning Analytics, Mobiles Lernen, Virtuelle Klassenräume (mit einem kleinen Qualitätstest, den offensichtlich Adobe Connect gewonnen hat), Gamification, Serious Games und eine Lücke zwischen technischen Möglichkeiten und betrieblicher Praxis. 7.000 Besucher sollen dieses Jahr mit ihm dort gewesen sein.
Mario Sorgalla, wb-web, 28. Januar 2016

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CL20 MOOC ein erster Rückblick

Weiterbildungsblog - 29. Januar 2016 - 7:08

Karlheinz Pape, Mitstreiter in der Corporate Learning Alliance, lässt den Corporate Learning 2.0 MOOC noch einmal Revue passieren. Dabei stellt er u.a. noch einmal heraus, dass es keineswegs selbstverständlich ist, dass Unternehmen ihre internen Bildungsstrategien und -projekte offen zur Diskussion stellen; und wie viel alle Beteiligten aus diesen Diskussionen mitnehmen können, wenn sie diesen Schritt wagen. Und er weist darauf hin, dass nur wenige Kurs-Teilnehmer auf eigenen Social Media-Kanälen mit dem Hashtag #CL20 gepostet haben. Für ihn ein Indiz für “die geringe öffentliche Online-Aktivität der Zielgruppe Corporate Learning Professionals”. Grund genug, am Thema dran zu bleiben!
Karlheinz Pape, Corporate Learning Alliance Blog, 27. Januar 2016

Kategorien: Lehren und Lernen

"Blauer Engel" für Fr. Ant. Niedermayr

Druckspiegel - 29. Januar 2016 - 0:27
Das Regensburger Unternehmen hat sich die umweltverträgliche Fertigung von Druckprodukten als strategisches Ziel gesetzt und darf als erste Druckerei in Bayern Produkte nach den Vorgaben des RAL-Umweltzeichens "195" für Druckerzeugnisse herstellen.
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