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Initiative Online Print wächst weiter

Druckspiegel - 11. Februar 2015 - 20:00
Auf dem Mitgliedertreffen bei der KBA in Radebeul traten der Brancheninitiative IOP, zu der Firmen wie Cewe, Longo Group und Cimpress (Vistaprint) gehören, die Online-Druckereien Onlineprinters und Druckhaus Weppert bei. Das Wachstum bei den Mitgliederzahlen verdeutlicht auch, wie es heißt, den Stellenwert des Online-Drucks als prosperierendes Segment im E-Business.
Kategorien: Management-News

Alle drei Jahre Drupa

Druckspiegel - 11. Februar 2015 - 20:00
Die "Weltleitmesse für Print und Crossmedia Solutions" wechselt nach 2016 (31. Mai bis 10. Juni) in den Dreijahresturnus. Hintergrund dieser Entscheidung sind die deutlich verkürzten Innovationszyklen und die steigende Relevanz von Zukunftstechnologien. Damit findet die Fachmesse künftig im Mai der Jahre 2019, 2022 und 2025 statt.
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It’s Here! The NMC Horizon Report > 2015 HiEd Edition

Weiterbildungsblog - 11. Februar 2015 - 13:48

Ende September hatte Larry Johnson, Chief Executive Officer des New Media Consortiums (NMC), wieder eingeladen, bei der Entwicklung des Horizon Reports mitzuwirken. Dann folgten in kurzen Abständen Termine, Aufgaben und Abstimmungen, bis schließlich die Trends identifiziert waren, die es in den Report schaffen sollten. Jetzt liegt er vor. Es ist schon die 12. Ausgabe, die NMC und die EDUCAUSE Learning Initiative (ELI) zusammengestellt haben. Und aus anfangs sechs Technologietrends sind über die Jahre 18 Topics geworden, die in den Kategorien “key trends”, “significant challenges” und “important technological developments” aufgelistet werden. Der Kontext kommt heute also etwas ausführlicher weg, aber es geht immer noch um den Einfluss, den neue Technologien auf unsere Lernumgebungen ausüben, und es sind immer noch vor allem die sechs Technologietrends, auf die man schaut.

Auch in dieser Ausgabe werden wieder zwei Technologien für drei unterschiedliche Zeithorizonte genannt, in denen sie sich, so die Prognose, durchsetzen werden:

- ein Jahr oder weniger (”time to adoption”): Bring Your Own Device (BYOD); Flipped Classroom
- zwei bis drei Jahre: Makerspaces; Wearable Technology
- vier bis fünf Jahre: Adaptive Learning Technologies; The Internet of Things

Was fällt auf? Der Flipped Classroom stand auch im letzten Jahr bereits an gleicher Stelle. Wenn man dann noch auf die Key Trends (”… accelerating technology adoption in Higher Education”) schaut, findet man das Stichwort “Increasing Use of Blended Learning”. Als “lösbare Herausforderungen” werden u.a. genannt: “Blending Formal and Informal Learning”. Kurz: Blended Learning findet sich als zentrale, strategische Aufgabe in verschiedenen Facetten und Perspektiven wieder! MOOCs dagegen haben es nur noch an wenigen Stellen in den Report geschafft, z.B. wenn “Competing Models of Education” diskutiert werden.

Ansonsten kann ich nur den Blick in den Report selbst empfehlen (auch wenn man nicht unmittelbar in der Hochschullehre beschäftigt ist! Aber dann sowieso …) Er enthält wie jedes Jahr eine Vielzahl an Links und Referenzen, um die einzelnen Themen zu vertiefen.
The New Media Consortium, 11. Februar 2015

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How YouTube changed the world

Weiterbildungsblog - 10. Februar 2015 - 19:05

YouTube feiert seinen zehnten Geburtstag, und der Telegraph erzählt in kurzen Stories, wie YouTube die Welt verändert hat, Politik, Stars, Video Games, Werbung und eben auch “Learning”. Nichts unterstreicht das aus Sicht des Autors besser als das Beispiel von Salman Khan und seine Mathe-Videos (ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich diese Geschichte schon erzählt habe!). Weitere Stichworte dieses Absatzes: MOOCs und Personalisation.

“Five years later, he quit his job to work full-time on Khan Academy, the non-profit he founded off the back of his YouTube success. The 75-strong team is now based in Mountain View. The lesson style hasn’t changed much, but Khan Academy now includes videos by experts in the humanities, too.”
Sally Peck, The Telegraph, 9. Februar 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Education Technology and Skinner’s Box

Weiterbildungsblog - 10. Februar 2015 - 18:02

B.F. Skinner. Teaching Machines. Behaviorism. Audrey Watters führt uns in die 1950/ 1960er Jahre, als Skinner an vielen Stellen offene Ohren und Geldbörsen für seine Ideen und Experimente fand. Bis Noam Chomsky den “The Case Against B. F. Skinner” schrieb. Sie schließt:

“But that’s not to say that the influence of Skinner and behaviorism are gone. Far from it. Behaviorism has persisted - although often unnamed and un-theorized - in much of the technology industry, as well as in education technology - in Turing machines not simply in teaching machines.”
Audrey Watters, Hack Education, 10. Februar 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Germanys Next Top-Produktion oder: die Schönheit der Papier-Ingenieurskunst

gutenbergblog - 10. Februar 2015 - 10:44

Oben: Rückseite eines plano gelieferten Aufstellers mit einfacher Rückenstütze.

Unter Paper-Engineering oder Papier-Ingenieurskunst versteht man den handwerklich und gestalterisch kunstvollen Umgang mit Papier oder Pappe. Oft geht es um interessant designte Pop-up-Bücher oder um Kunsthandwerk, bei dem mit Laserstanzungen oder z. B. im Mehrschichtverfahren mit Papieren gearbeitet wird.

Oben: Der Aufsteller mit ausgeklappter Rückenstütze.

P.O.S.-Material: Künstlerisch wertvoll oder funktional?

In diesem Artikel geht es um eine andere Facette des Paper-Engineering: Um den ganz normalen Alltag in der Druckproduktion von Point-of-Sale-Materialien, die nicht künstlerisch wertvoll sind, sondern verkaufen und funktional sein sollen. Dass auch hinter diesen gefalteten, aufgestellten, ausgeklappten oder aufgehängten Marketingmaterialien viel Know-how steckt, vergisst man oft.

Oben: Vorderseite des Aufstellers mit Dispenser.

Blickfang „Werbetechnik“: POS-Materialien mit Anspruch

Wir haben uns die Point-of-Sale-Materialien der „druckerei24“ angesehen, also z. B. jene Aufsteller, Faltblattdispenser oder faltbaren Würfel, die normalerweise Teil von Werbe- und Promotionmaßnahmen in Verkaufsräumen sind.

Oben: Eine kleine Auswahl aus dem Angebot unserer Testdruckerei „druckerei24“.

Man findet diese Werbe-Materialien auch bei Veranstaltungen, bei Tombolas oder aber im Wartebereich des Kinos als Aufsteller. Alle haben gemeinsam, dass sie nicht platt daliegen wie Broschüren oder Flyer, sondern dreidimensional die Blicke auf sich ziehen und so zum Hingucker werden.

Oben: Ein Tombola-Würfel mit Werbemittel-Spender, seitlich angeklebt.

Der Verschluss – einfach und robust.

 

Der Dispenser für Infoflyer wird fertig angeklebt plano mitgeliefert. Er muss nur noch auseinandergefaltet werden.

Sie sind manchmal Teil der Raumplanung, sie stehen auf Theken im Einzelhandel, beim Arzt oder finden sich auf Messen. Und selbst Einzelstücke oder kleine Auflagen sind so günstig geworden, dass auch Privatleute sie für Partys oder ihre Events nutzen können. Diese Materialien haben gemeinsam, dass ihre Produktion komplizierte und durchdacht-funktionale Stanzungen und Nutungen voraussetzt. Es geht auch um Kaschierungen, vor allem aber um deren produktionstechnische Standardisierung – damit sie günstig angeboten werden können.

Oben: Ein Dachaufsteller mit Fixierlasche…

 

…und so sieht er plano aus. Was einfach wirkt, ist gestanzt, genutzt und geklebt.

Kunst der Standardisierung: Ergonomie bei Werbematerialien

Neben gestalterischen und produktionstechnischen Aspekten ist interessant: Durch eine gleichbleibende Qualität, die sich erfolgreich bewährt hat, wird sichergestellt, dass diese Materialien „funktionieren“. Sie sind einfach aufzubauen, robust, gut zu bedrucken und damit zu individualisieren – alles Eigenschaften, die für die Umsetzung innerhalb eines Corporate Designs oder eines Markenkonzeptes wichtig sind. Aber auch für den Event, auf dem schon mal ein Glas überschwappt – drucklackierte Wellpappe hält einiges aus.

Oben: Links ein Dispenser für Flyer platzsparend plano geliefert, daneben ist er fertig zusammengesteckt zu sehen.

Und so sieht die Rückseite aus. Interessant, wie die Dreiecksform der Rückenstütze Stabilität bringt.

Stanzungen neu entwickeln oder auf bewährte zurückgreifen

Doch wer in der Werbung, im Werbe-Design und/oder der Drucksachen-Produktion nicht nur Inhalte und ihre Wirkungen erdacht hat, sondern wer dann auch gucken muss, wie das umgesetzt wird, der weiß, dass Ergonomie und Benutzerinterface nicht nur Begriffe sind, die auf das Web zutreffen. Wer z. B. einen DIN A2-Aufsteller produzieren lässt, will, dass der bei Lieferung schnell auseinandergefaltet ist, fest steht und dieser kurze Prozess selbsterklärend ist. Wie eine gute Webseite, auf der man wie von selbst alles findet und alles versteht – die alles scheinen Selbstverständlichkeiten zu sein, aber im Alltag kommt es oft ganz anders. Denn es gibt im Werbemittelsektor viele Materialien, die nicht gut funktionieren und den Kunden eher belasten als entlasten.

Oben: Form follows Function…

Wie schafft man es also, dass vier kleine Laschen ineinander gesteckt so haltbar sind, dass auch der befüllte Dispenser nicht unter der Last der Befüllung zusammenbricht und damit aufgeht? Es gibt zwei Möglichkeiten, sich der Aufgabenstellung zu nähern: 1.) Man entwirft die Stanz- und Nutform selbst, lässt die Stanze produzieren und stellt danach u.U. fest, dass man etwas nicht bedacht hat. 2.) Man sucht eine Druckerei, die bereits ein Portfolio solcher Werbemittel besitzt und entsprechend über Stanzen verfügt. Dies ist günstiger und schneller.

Oben: Spender für Flyer oder ähnliche Drucksachen in unterschiedlichen Größen.

Ästhetik und Funktionalität bei der Werbemittelproduktion

Onlinedruckereien wie die “druckerei24” setzen, wie schon einmal an anderer Stelle erläutert, noch einen drauf und koppeln hochwertige Produktionsverfahren mit Schnelligkeit und günstigen Preisen. Betrachtet man sich die Werbemittel im Detail, wie stabile Laschen bei Dispensern angelegt sind, wie Standfestigkeit bei kleinen und großen Aufstellern erreicht wird, dann hat man ein gutes Gefühl. Schön ist einfach, wie die quadratische Losbox und der 100%ig fest angeklebte Dispenser sowohl grafisch als auch produktionstechnisch harmonieren – sieht gut aus, hält was aus und ist schnell zusammengesteckt. Denn Standardlösungen in der Produktion sehen so einfach aus, weil sie sich bewährt haben. Die Losbox z. B., gerade die große Variante mit 30 cm Kantenlänge, ist stabil. Warum? Weil die verbindenden Laschen genau so sitzen und ineinandergreifen, dass optimale Stabilität gewährleistet ist.

Oben: Die Dispenser bieten unterschiedlich viel Platz für Werbemittel und unterschiedliche große Flächen für die Imagewirkung.

Ein Beispiel: Würfelzucker für die Augen des Produktioners

Natürlich ist der Würfel nicht aus dünnem Papier gemacht, sondern aus kaschierter Wellpappe oder im Falle des kleineren Würfels mit 20 cm Kantenlänge aus stabilem 400g-Chromosulfatkarton, also in einer Grammatur, bei der man richtig etwas in der Hand hat. 400g ist auch schon die ungefähre Obergrenze gebräuchlicher Papiergrammaturen. Der Würfel als Losbox oder Aktionsbox mit Einwurfschlitz und 30x30x30cm Dimensionierung wirkt viel größer als ich von der Angabe der Maße her vermutet hätte. Die Materialoberfläche bringt zusammen mit dem Drucklack und z. B. mit vollflächigem Bedruck eine wunderbar glatte Oberfläche. Dieser Würfel funktioniert, das heißt, er erfüllt seinen Zweck optimal, und die standardisiert-hochwertige Produktion macht ihn dann noch zu einem Hingucker. Design und Produktion gehen hier Hand in Hand.

Oben: Plano geliefertes Stellplakat mit Doppelrückenstütze.

Liebe zum Detail: Arrtierungen für festen Stand

So wie Würfel anderer Hersteller, die produktionstechnisch nicht durchdacht sind, zu leicht eingedrückt werden können, weil sie nicht stabil genug sind, so können Aufsteller umfallen, wenn die Mechanik innerhalb des Papp-Sandwichs oder hinter dem Einzelaufsteller nicht richtig fixiert ist. Man kennt Aufsteller, die eine Zeit lang gerade stehen und dann wegrutschen oder in sich zusammenfallen. Bei den Aufstellern der „druckerei24“ ist das nicht möglich, weil es eine Doppel-Herz-Papp-Arretierung gibt. Das heißt, dass die Stehhilfen auf der Rückseite der Kartonage in die richtige Position gedrückt werden und dort mit einem konternden Pappstreifen, der wie die Nut in die Feder greift, fixiert ist. Ein ganz einfacher Mechanismus. Das sind Kleinigkeiten, die man oft auf den ersten Blick nicht bemerkt. Wer aber einmal auf einer Messe oder einer Verkaufspräsentation den Schaden hatte und sich ärgern musste, wird gerade solche Details, die zeigen, dass die Lösung bis ins Letzte durchdacht ist, zu würdigen wissen.

Oben: Das Stellplakat mit Arretierung als Doppel-Herz-Rückenstütze.

Eine bunte Palette an Werbetechnik-Materialien

Eine Onlinedruckerei aktuellen Zuschnitts wie die druckerei24 bietet dabei eine Fülle an Marketingmaterialien bzw. Verkaufs- oder Point-of-Sale-Materialien wie Displays und Aufsteller, die ihre Funktion im Raum erfüllen. Das geht vom Großaufsteller bis zu Sitzwürfeln oder formgeschnittenen Pappaufsteller-Standfiguren in Lebensgröße. Onlinedruckereien werden also immer kreativer, was ihr Produkt-Portfolio anbelangt. Gerade Produktionsprozesse mit komplexer Aufeinanderfolge von früher sehr teuren und langwierigen Arbeitsschritten, werden analysiert und rationalisiert, damit sie bezahlbar werden. Das kann man als Verdienst des internetbasierten Druckens ansehen. Alles steht auf dem Prüfstand. Der Kunde freut sich am Ende in immer mehr Bereichen über günstige Preise, kurze Lieferzeiten und hohe Qualitätsstandards.

 

 

 

 

Kategorien: Management-News

Could Video Feedback Replace the Red Pen?

Weiterbildungsblog - 10. Februar 2015 - 9:46

Professoren an einer australischen Hochschule geben Studierenden Feedback via Video. Und diese schätzen es als “lebensnah”, “wertschätzend” und “authentisch” ein. Der Artikel spannt einen Bogen zur Popularität von “do-it-yourself videos” an Hochschulen, zur Khan Academy und zum Flipped Classroom. Aber diese Ideen müssen natürlich nicht an Unternehmensgrenzen oder Corporate Learning haltmachen. Webcams und Smartphones gibt es auch hier.
Steve Kolowich, The Chronicle of Higher Education/ Wired Campus, 26. Januar 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Learning Luminary Interview: Todd Tauber, Bersin

Weiterbildungsblog - 9. Februar 2015 - 7:05

Todd Tauber ist Berater und Analyst bei Bersin by Deloitte und hat eine Menge über die Herausforderungen zu erzählen, vor denen Learning & Development heute steht. Seine Botschaft: L&D muss sich neu erfinden, und das heißt vor allen Dingen, Lernen neu definieren. Denn sobald man akzeptiert hat, dass Lernen nicht nur in Seminaren bzw. via LMS stattfindet, verändert sich automatisch die Agenda von L&D. Todd Taubers Stichworte sind u.a. Suchmaschinen, Performance Support, Videoportale und MOOCs.

“With formal learning, L&D’s job is to create and manage it. However, with informal learning, L&D’s job really is to shape and enable it. That’s a big shift in the way learning professionals view – and do – their jobs. And that means evolving or reimagining some traditional L&D capabilities — like instructional design — to create very different kinds of blended learning experiences.”
Joy Church Millard, Interview mit Todd Tauber, Learning Luminary, 6. Februar 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Das neue Arbeiten im Netz

Weiterbildungsblog - 6. Februar 2015 - 8:01

Eigentlich wollte ich nur kurz einem Link von Martin Ebner folgen, der auf die Publikation eines neuen Essays (”Lehren ​und ​Lernen​​ im ​Wandel​ der ​Digitalität”) hinwies. Aber dann habe ich das gesamte Buch durchgeblättert. Es bietet, sortiert unter Überschriften wie “Die neue Arbeitswelt”, “Informationsbeschaffung”, “Kommunikation und Zusammenarbeit”, “Vernetzung”, “Publizieren”, usw., einen nützlichen Überblick - nicht nur über das Arbeiten, sondern über viele verschiedene, alltägliche Aktivitäten im Netz (und spart immer noch weite Bereiche aus!). Ein Kapitel ist auch der Bildung gewidmet. Dort findet man jeweils zwei Seiten über MOOCs, OER, das Lernen in der Cloud, Webinare und Barcamps. Einstieg und Übersicht, 228 Seiten, gefördert aus Mitteln des Bundeskanzleramts Österreich und natürlich unter einer CC-Lizenz veröffentlicht.
Meral Akin-Hecke und David Röthler (Hrsg.), edition mono/monochrom, Wien, 2015 (pdf)

Kategorien: Lehren und Lernen

Grade Level: Tracking Online Education in the United States

Weiterbildungsblog - 6. Februar 2015 - 4:55

Die Babson Survey Research Group hat zum zwölften Mal ihren jährlichen Bericht zum Stand des Online-Lernens in den USA veröffentlicht. Das ist, bei allen Unschärfen in der Sache, etwas, das es hierzulande nicht gibt, und von daher schon einen Blick wert. Die Herausgeber selbst nennen es bescheiden “the leading barometer of online learning in the United States”. Es gibt neben der Studie auch eine Infografik und einige Fragezeichen, die die Datenquelle und das kontinuierliche Wachstum des Online-Lernens betreffen (s. Phil Hill, “Babson Study of Online Learning Released”). Hier einige Ergebnisse der Studie:

“- The year-to-year 3.7% increase in the number of distance education students is the lowest recorded over the 13 years of this report series.
- The proportion of chief academic leaders reporting online learning is critical to their long-term strategy reached a new high of 70.8%.
- Only 28.0% of academic leaders say that their faculty accept the “value and legitimacy of online education.”
- The adoption of MOOCs (Massive Open Online Course) is reaching a plateau, only 8.0% of higher education institutions currently offer one, another 5.6% report MOOCs are in the planning stages.
- The proportion of academic leaders who believe that MOOCs represent a sustainable method for offering online courses dropped to 16.3%.”

Online Learning Consortium, 5. Februar 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

„Digitales Lehren und Lernen an den staatlichen Hamburger Hochschulen“

Weiterbildungsblog - 5. Februar 2015 - 22:27

Als ich Marc Göcks vom Multimedia Kontor Hamburg neulich gefragt habe, ob es denn schon so etwas wie ein Konzept zur Idee der Hamburg Open Online University gäbe, hat er mich auf die Drucksache 20/14262 des Hamburger Senats hingewiesen. Sie enthält eine ausführliche Beschreibung der Ziele der Hamburger Digitalisierungsstrategie sowie einiger Kernelemente. Auch Hinweise auf die in 2015 geplanten Maßnahmen und die zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen fehlen nicht. Ein sehr ambitioniertes Projekt, das sich die Hamburger da vorgenommen haben!

“Die zentralen konzeptionellen Elemente der Idee der „Hamburg Open Online University“ stellen eine selbst entwickelte und -betriebene gemeinsame Plattform aller Hamburger Hochschulen, die Etablierung von lernendenzentrierten eLearning-Ansätzen, (zum Beispiel in Form von Problem Based Learning und Project-Based Learning), die Entwicklung von frei verfügbaren Lehr- und Lernmaterialien (OER/Open Educational Resources) für verschiedene didaktische Szenarien sowie die Etablierung von Strukturen für Qualifizierungsmaßnahmen („Digital Qualification“) und Supportstrukturen in den Hochschulen dar.”
Hamburgische Bürgerschaft, Parlamentsdatenbank, Drucksache 20/14262, 13. Januar 2015 (links in der Navigation „Dokumentennummer” wählen und dann 14262 eintragen)

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NP Druck setzt auf Rotoman Directdrive

Druckspiegel - 5. Februar 2015 - 20:00
Die Niederösterreichische Pressehaus Druck- und Verlagsgesellschaft (NP Druck) in St. Pölten investiert in eine 16-Seiten-Rollenrotation von Manroland Web Systems.
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Brogle investiert in Truepress Jet SX

Druckspiegel - 5. Februar 2015 - 20:00
Seit mehr als 50 Jahren beliefert die Brogle Druck AG Kunden in den Regionen um Basel, Aarau und Zürich mit passgenauen Produkten. Mit Screens neuer Truepress Jet SX soll das Angebot noch vielfältiger und individueller werden.
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Colorstream Nr. 100 installiert

Druckspiegel - 5. Februar 2015 - 20:00
Die 100. Océ Colorstream der 3000er-Serie wurde beim Banken-IT-Dienstleister GAD eG mit Sitz in Münster installiert. Damit baut dieser sein Portfolio auf nun insgesamt sieben 3900er-Systeme aus und folgt - wie es heißt - weiter der Strategie, den Kunden marktführende Dokumenten-Services anzubieten.
Kategorien: Management-News

Effiziente Tintenentwicklung

Druckspiegel - 5. Februar 2015 - 20:00
Neue Möglichkeiten für die Entwicklung von Drucktinten: Auf der Fachmesse Lopec, die vom 4. bis 5. März in München stattfindet, stellt der Druckmaschinenhersteller Thieme eine Print Engine für Digitaldrucksysteme vor, mit der sich die Eignung und Druckbarkeit funktionaler Tinten überprüfen lässt.
Kategorien: Management-News

Heidelberg: Konzernumbau im Plan

Druckspiegel - 5. Februar 2015 - 20:00
Operative Performance nach neun Monaten im GJ 2014/2015 gesteigert - aktuelles Geschäftsjahr von Einmaleffekten geprägt. Eine Veränderung gab es im Aufsichtsrat.
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Der Katalogdruck

gutenbergblog - 5. Februar 2015 - 11:00

Ja, das waren schon Medienereignisse, damals, als die dicken Wälzer von Neckermann und Quelle von Baur, Schwab und Otto, zweimal im Jahr aus den Rotationspressen liefen. Auf bis zu 1000 Seiten wurden Tausende von Artikeln beworben und der Katalogdruck erreichte unglaubliche Auflagen. Bis zu drei Millionen Stück dieser drei Kilogramm schweren Kataloge wurden verschickt und verschafften der Neckermann AG einen Umsatz von 300 Millionen DM pro Jahr.

Gedruckt wurden diese Ikonen des Wirtschaftswunders anfangs, in den 1950er Jahren, noch im Hochdruck. Bei steigender Auflage gingen die Hersteller beim Katalogdruck aber mehr und mehr zum Tiefdruckverfahren über, das erst bei Auflagen von über 300000 Stück rentabel wird. Im Gegensatz zum Hoch- und Flachdruck, besser bekannt unter der Bezeichnung Offset-Druck, wird im Tiefdruck von einer tiefer geätzten Druckform gedruckt. Winzig kleine, rautenförmige Vertiefungen werden in die Druckform geätzt oder gestochen. Diese sind von den Nachbarnäpfchen durch kleine Stege getrennt und werden von der Druckmaschine mit Farbe gefüllt. Eine Rakel streift die überflüssige Farbe ab und ein Druckzylinder presst das saugfähige, oftmals etwas angefeuchtete Papier, mit großem Druck auf die Druckform. Das Papier saugt die Farbe aus den Näpfchen und fertig ist der Abzug. Dieses Verfahren eignet sich hervorragend dazu im Katalogdruck eine fotorealistische Qualität der Bilder aufs Papier zu bringen.

Betrachtet man einen im Katalogdruck hergestellten Druck durch eine starke Lupe – wie zum Beispiel einem Fadenzähler – sieht man ein fast geschlossenes Bild. Beim Flachdruck und Hochdruck kann man mühelos die Rasterpunkte unterscheiden – beim Tiefdruck laufen die Punkte jedoch zusammen. Dieser Blur-Effekt verbessert ganz entscheidend die Qualität der Abbildungen und darauf kommt es ja an, beim Katalogdruck.

Es ist klar, dass ein solcher Katalogdruck extrem teuer ist und sich nur dann lohnt, wenn große Auflagen einen noch größeren Umsatz generieren. Als in den letzten Jahrzehnten der Umsatz bei den Versandhäusern teilweise dramatisch einbrach, war auch ein solch teurer Katalogdruck nicht mehr wirtschaftlich.

Mehr und mehr rückte man beim Katalogdruck von dem Tausend-Seiten-Wälzer ab, hin zu einer modernen Katalogform. Heute muss ein Werbekatalog eher in Form eines Magazins auftreten um den Geschmack der Kunden zu treffen. Hinzu kommt der Online-Handel, über den der Versandhandel heute bis zu 80% des Umsatzes erzielt. Die Auflagen des Katalogdrucks schrumpften und wurden wieder überwiegend im Offsetverfahren gedruckt. Die damit einher gehende Qualitätseinbuße konnte durch neue Rasterverfahren – wie zum Beispiel frequenzmodulierte Raster – gut kompensiert werden.

Der Digitaldirektdruck, den auch viele Online-Druckereien für den Katalogdruck anbieten – schafft eine ganz neue, völlig überraschende Form der Werbung. Ein echtes Direktmarketing wird möglich. Beim Printing mit digitaler Drucktechnik kann die Druckform bei jedem Druck geändert werden. So wird es zum Beispiel möglich, einen Katalog in einer Auflage von 100 Stück zu produzieren, wobei sich jeder der 100 Kataloge voneinander unterscheidet. Jeweils dem Bedarf des Kunden angepasst an den der Katalog, der verschickt wird. Das kann das Internet noch nicht leisten! Dazu ein kleines Beispiel. In Deutschland wurden vor Jahren 1000 Hausbesitzer angeschrieben. In dem Brief lag ein kleiner Flyer. Auf dem Titel der Broschüre konnte jeder Hausbesitzer sein eigenes Haus aus der Vogelperspektive sehen. Google-Earth und Digital-Direktdruck machten es möglich, und der Erfolg der Broschüre war enorm. Der Katalogdruck ist also noch lange nicht tot. Ausgestorben sind nur, und das sicher für immer, die gewaltigen Dinosaurier der Versandhäuser. Wer also heute Katalogdruck braucht, der sollte auf Qualität achten, denn er tritt in direkte Konkurrenz zu anderen Versandhändlern, zum Internet und zu Hochglanzmagazinen. Ein pfiffiger Designer, eine Druckerei die auf höchste Qualität Wert legt, und ein gutes Konzept sind notwendig, um sich aus der Masse gedruckter Werbemedien positiv ab zu heben!

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Geschäftsstimmung leicht eingetrübt

Druckspiegel - 4. Februar 2015 - 20:00
Wie der Bundesverband Druck und Medien in seinem Konjunkturtelegramm für die deutsche Druck- und Medienindustrie mitteilt, war die Stimmung in der Druckindustrie im ersten Monat des Jahres etwas eingetrübt. Der saisonbereinigte Indexwert der aktuellen Geschäftslagebeurteilung ging gegenüber seinem Vormonatswert um 1,3 auf 110,7 Punkte zurück, im Vergleich zu seinem Vorjahreswert um 2,6 Indexpunkte.
Kategorien: Management-News

"Im Mittelmaß lauert der Tod"

Druckspiegel - 4. Februar 2015 - 20:00
Der Gastredner Gerhard Nagel provozierte bei der Schlussveranstaltung des Druckforums nicht nur mit dem Titel seines Vortrages, sondern auch mit seinen Thesen. Letztendlich gab er jedoch den Besuchern viele Denkanstöße mit auf den Weg.
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3. Online Print Symposium

Druckspiegel - 4. Februar 2015 - 20:00
Mit Robert Keane (Bild), CEO Cimpress N.V. (Vistaprint), können die Organisatoren erstmals den Pionier und Weltmarktführer im Rahmen einer Keynote präsentieren. Gemeinsam mit Olu’yomi Ojo, dem Gründer des Onlineshops Printivo aus Nigeria, und Steffen Tomasi, dem CEO des Schweizer Online Printers Flyerline, bietet das dritte Symposium einen globalen Blick auf die Entwicklung der Branche.
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