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typoversity2: Für den Typo-Nachwuchs aus Deutschland!
Wie steht es um den typografischen Nachwuchs in Deutschland?
Wie gehen die Studierenden mit Typografie um?
Wie sieht die typografische Ausbildung in Deutschland und anderswo aus?
Diese Fragen werden in typoversity2 beantwortet. Der neue Band knüpft an die erfolgreiche Erstausgabe an und gibt einen Überblick über die typografische Ausbildung an deutschen Hochschulen. typoversity2 wird herausragende typografische Arbeiten von Studierenden zeigen. In Interviews und redaktionellen Beiträgen kommen auch Lehrende von nationalen und internationalen Hochschulen zu Wort. Gesucht werden Abschlussarbeiten (Bachelor/Master/PhD/Diplom) mit dem Schwerpunkt »Typografie«.
Die innovativsten Projekte werden von einer Jury ausgewählt und präsentiert. Noch könnt ihr eure Produkte einreichen und Ruhm und Ehre ernten!
Eingereicht werden können Projekte, die nicht älter als Januar 2010 sind. Einsendeschluss ist der 31.07.2012.
Die Teilnahme/Veröffentlichung ist komplett kostenlos. Sollte Eure Arbeit ausgewählt werden, erhaltet Ihr ein kostenloses Belegexemplar.
Jeder, der ein Projekt einreicht, versichert bei der Einreichung, dass die Arbeit frei von Rechten Dritter ist. Das Urheberrecht liegt beim Übermittler. Der Norman Beckmann Verlag & Design erhält die Erlaubnis das Projekt kostenfrei in dem Buch »typoversity2« und zu Promotionszwecken zu veröffentlichen.
Das Buch wird herausgegeben von Patrick Marc Sommer und Andrea Schmidt und wird beim Verlag NBVD aus Hamburg erscheinen. Fragen zum Projekt bitte ausschließlich per Email an mail@typoversity.com.
Übrigens: Natürlich verlosen wir auch wieder 2 Exemplare auf dem Gutenberg Blog!
Görres-Druckerei und Verlag: Messemaschine geht nach Neuwied
Köller+Nowak: Zum zweiten Mal den Cippi-Award gewonnen
Agfa: Zertifizierter Workflow
drupa 2012: Doktorandin erhält den drupa-Preis
Siebdruckertreffen: Am Mittelpunkt Europas
H.O.Persiehl: Faltschachtelherstellung mit Heidelberg
Bobst: Einheitlicher Markenauftritt
Kodak: CTP-Linien per Software überwachen
Die Geschichte von Gutenberg
In Zeiten in denen man vorrangig mit E-Readern, Tablet-PCs und Smartphones zu tun hat, gibt es jedoch Momente in denen man lieber ein „richtiges“ Buch in den Händen halten möchte, anstatt auf ein Display zu schauen. Doch lieber den Geruch von Druckerschwärze wahrnimmt. Eine Wand voller Bücher übt auch im noch so technischen Zeitalter eine gewisse Faszination aus und hat etwas Vertrautes an sich.
Copyright: Dieter Schütz, pixelio.de
Johannes Gensfleisch, so hieß Gutenberg mit bürgerlichem Namen, wurde als Sohn einer Krämerstochter und eines wohlhabenden Kaufmanns in Mainz geboren. Damals hatten nur wenige das Privileg lesen und schreiben erlernen zu dürfen. Als Sohn des Kaufmanns Gensfleisch war ihm dieses Privileg gegeben. Sein Elternhaus, der Hof zum Gutenberg, wurde der spätere Namensgeber Johannes‘. Ebenso wie das Privileg lesen und schreiben zu lernen, lernte Gutenberg auch die lateinische Sprache – die Sprache der Gebildeten.
Das Mittelalter – kein Zeitalter für IndividuenIm Mittelalter sah man weniger den Menschen als Individuum, als seine erbrachte Leistung. Es war also besonders wichtig, was ein Mensch leistete und nicht wer er als Person war. Auch stand man zu dieser Zeit neuen Ideen eher skeptisch gegenüber. War es doch so, dass Andersdenkende häufig Verfolgung ja sogar die Verbrennung als Ketzer und Hexen zu fürchten hatten. Die katholische Kirche hatte hier die Oberhand und war erster Meinungsgeber. Im Laufe der Zeit wandelte sich diese Einstellung, was auch Gutenberg später dienlich und ein Meilenstein in der Druckgeschichte werden sollte.
Nach seinem Studium 1434 wandelte sich die Haltung der Menschen.
http://youtu.be/hdp4DwTrxZo
Im Zeitalter des Humanismus sollte jedem Bürger das Recht auf eigene Bildung gewährt werden. Doch wie soll Bildung für jedermann zur Verfügung gestellt werden, wenn man nicht über die notwendigen Lehrschriften verfügt? Die bis dahin handschriftlich vervielfältigten Bücher und Schriften konnten hier nicht mehr ausreichend nachproduziert werden.
Gutenberg ahnte, dass wenn er nicht eine zündende Idee hatte, ihm vielleicht jemand anderes zuvorkommen würde. Sicher war Gutenberg nicht der Einzige, der über mögliche Vervielfältigungsweisen nachdachte. Auch verfügten unter anderem die Chinesen über Wege und Mittel, Ihre Schriften zu kopieren.
Gutenberg als friedlicher RevolutionärDamit Gutenberg seinen heute bekannten Buchdruck mit beweglichen Metalllettern realisieren konnte, war noch einiges an Arbeit und so manche Erfindung notwendig. So musste er eine eigene Druckerschwärze entwickeln. Diese bestand aus einer Mischung aus Lampenruß, Firnes und Eiweiß. Ein eigens entwickeltes Gießinstrument machte es erst möglich Formen gleicher Buchstaben als Resultat zu erzielen.
Copyright: Dieter Schütz, pixelio.de
Gutenberg war vielleicht nicht der Einzige, der sich mit der Vervielfältigung von Büchern und Schriften befasste, aber mit Sicherheit einer der bahnbrechendsten Erfinder der Druckgeschichte. Er trug dazu bei, das Buch und die Wissensvermittlung – so wie wir sie heute kennen – überhaupt erst zu ermöglichen. Für viele namhafte Autoren und Vertreter der Buchbranche ist Gutenberg auch eine Art (friedlicher) Revolutionär. Er machte es möglich, dass möglichst viele Menschen die Chance erhielten, sich mit seinem Buchdruckverfahren eigene Bildung aneignen konnten.
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