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Echte und falsche Kapitälchen

Kapitälchen haben die Form von Großbuchstaben, jedoch nur die Größe der x-Höhe. Kapitälchen eignen sich gut als integrierte Auszeichnungsart und werden, z.B. häufig bei Namenshervorhebungen verwendet. Die Lesbarkeit von Kapitälchen ist in etwa so schlecht wie die von Versalien, sie sollten wenn möglich nur für kurze Passagen verwendet werden.

Wichtig ist es, dass nur (!) echte Kapitälchen mit gleichem Grauwert verwendet werden. Das bedeutet, die Zeichen müssen entweder als Glyphen oder als eigener Schriftschnitt vorliegen und dürfen nicht von der Layoutsoftware mathematisch heruntergerrechnet werden. Dabei werden die Großbuchstaben – je nach Angabe in den Voreinstellungen der Software – lediglich verkleinert, und die Strichstärke ist damit dünner als die der versalen Anfangsbuchstaben. Zudem ist in gut zugerichteten Schriften – wie hier am Beispiel der Skolar – die Laufweite für die Kapitälchen schon erhöht.

 

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