Online-Marketing-Lexikon

Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Anne König, Beuth-Hochschule Berlin
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absteigend sortieren Erklärung
User Experience Abk.: UX. Sammelbegriff für die Benutzerfreundlichkeit eines interaktiven Angebotes.
User Generated Content Inhalte, die von Nutzern eines Internetauftrittes erzeugt werden, ohne dass diese den Auftrag dazu haben. Wichtiger Teilbereich des Web 2.0. Beispiele sind Einträge in Wikipedia, Kommentare unter inhaltlichen Beiträgen, Hilfestellungen in Foren, Kundenfeedbacks und Buchbesprechungen. Im Zusammenhang mit Online-Marketing wird User Generated Content gelegentlich auch "Earned Media" genannt.
USP

Der Unique Selling Proposition (= Alleinstellungsmerkmal, USP)
Das Alleinstellungsmerkmal, also der Vorteil, der sich dem Kunden ergibt, kann verschieden gestaltet werden. So kann sich das Produkt beispielsweise durch einen besonders günstigen Preis oder eine spezielle Form beziehungsweise Funktion auszeichnen. In der Werbestrategie und in Kampagnen wird das USP dann klar herausgestellt.

UX Abkürzung für User Experience
Venture Capital

Abk.: VC. Beteiligungsgesellschaften, die sich auf die Finanzierung von Unternehmen in einer sehr frühen Entwicklungsphase spezialisiert haben. Meistens ist später eine Börsennotierung angestrebt.

Vermenschlichungseffekt Begriff aus dem Bereich des Social Media Marketing. Bezeichnet den Effekt, dass durch die personengebundene Kommunikation von Mitarbeitern des Unternehmens das Unternehmen selbst, sinnbildlich ausgedrückt, "ein Gesicht bekommt".
Viral-Marketing "Viral-Marketing beschreibt ein Marketingkonzept, bei dem andere Internet-Teilnehmer gezielt dazu gebracht werden, die eigenen Kommunikationsbotschaften kostenlos zu verbreiten". Quelle: Kollmann 2007, S. 185.
Virales Marketing Viral heißt auf deutsch Virus. Unter viralem Marketing bezeichnet man eine Marketingform, in der sich die Werbebotschaft ohne weiteres Zutun des Werbetreibender durch andere Nutzer wie ein Virus verbreiten soll. Man unterscheidet passives virales Marketing und aktives virales Marketing. Die häufigste Form beim passiven viralen Marketing sind in die E-Mail-Signatur integrierte Werbebotschaften. Die häufigste Form beim aktiven Marketing sind lustige Videos oder Spiele, die über soziale Netze weiter empfohlen werden.
Virtuelle Mitbewerber Im Online-Marketing eine Bezeichnung für Webseiten, die auf der ersten Google-Seite unter dem zu betrachtenden Money-Keyword gelistet werden.
Visit Ein Visit beschreibt - in Abgrenzung zu Page Impressions - einen (meist zusammenhängenden) Nutzungsvorgang einer Website. Wenn z.B. nach 30 Minuten keine Aktivität mehr erfolgt, wird der Visit beendet. In einigen Analysetoos, wie z. B. bei Google Analytics, kann zwischen "Returning Visitor" und "New Visitor" unterschieden werden. Synonym verwendeter Begriff: eindeutiger Besucher.
Vollindexierung Sonderform der Indexierung, bei der der gesamte Text und nicht nur eine Teilmenge in den Index aufgenommen wird.
Wanderer vgl. Crawler, Robot
Webanalysetools Sammelbegriff für Softwarehilfsmittel zur Ermittlung, Auswertung und Darstellung von Daten zur Verbesserung von Online-Marketingmaßnahmen. Das bekannteste Tool ist Google Analystics. Eine Übersicht findet sich bei http://web-analytics-tools.com/ von Marcus Nowak-Trytko, Digirector Analytics der Online-Marketingagentur ro11.
werbetreibendes Unternehmen Wirtschaftsunternehmen oder Organisation, die zur Erreichnung ihrer Ziele Marktkommunikation betreiben.
White Hat SEO Bezeichnung für alle SEO-Aktivitäten, die zu einem besseren Ranking führen und von den Suchmaschinenbetreibern begrüßt werden.
White List "Bezeichnung einer von Suchmaschinenbetreibern verwalteten Liste zur Korrektur von Suchanfragen. Beispiel: Bei Eingabe des Wortes ""Gewehrleistung"" wird das Wort als ""Gewährleistung"" vorgeschlagen."
WNK Abk. für Weitester Nutzerkreis. Kennzahl in der Mediaplanung für die Zahl der Nutzer eines Werbeträgers mit einer Nutzungswahrscheinlichkeit innerhalb eines definierten Zeitraums.
Word-ID Word Identification. Jedes Wort erhält im Lexikon einer Suchmaschine eine eindeutige Nummer. Den Word-ID's werden im Indexierungsprozess passende Dokumenten-ID's zugeorndet.
Zipfsches Gesetz Von dem Linguistik-Professor George Kingsley Zipf wissenschaftlich beschriebener Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Wörtern innerhalb eines ausreichend langen Textes zur Relevanz des Textes bezogen auf dieses Wort. Die Erkenntnis wird von Suchmaschinenbetreibern zur Erhöhung der Relevanz der Fundstellen genutzt.
Zweitpreisauktion Auch: Second Price Auction, Vickreyauktion. Von Google genutztes Prinzip zur Preisfindung von Anzeigenposition. Derjenige, der die Auktion "gewinnt", dessen Anzeige also die beste Position bekommt, hat zwar den (für alle anderen Bieter nicht bekannten) höchsten Preis geboten, zahlt aber nur den Preis des Zweitbietenden.

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