Das Prüfungsvorbereitungswiki (Zwischenprüfung 2010)

Wir wünschen allen Prüflingen viel Erfolg bei der Zwischenprüfung 2010!


Herzlich Willkommen im Prüfungsvorbereitungswiki der Mediencommunity 2.0

Nachdem wir im vergangenen Jahr Wikis für die Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen angeboten haben, unterstützt die Mediencommunity nun auch die Prüfungsvorbereitungen für die Zwischenprüfungen der Mediengestalter/innen-Azubis.

In unserem Prüfungsvorbereitungswiki (siehe Navigation am Seitenende) können:

Auf diese Weise können sich Azubis eigenständig ihre Prüfungsthemen gemeinsam mit anderen erarbeiten, während sich gleichzeitig ein ständiger Verbesserungsprozess nach dem Wikipedia-Prinzip vollzieht.

Noch einige wichtige Hinweise zum Prüfungsvorbereitungswiki:

Im Folgenden stehen die Themen mit den zugehörigen Beiträgen:

Selbstkosten und Angebotspreis

Einstufige Zuschlagskalkulation

Die einstufige Zuschlagskalkulation ist eine Zusammenfassung der branchenüblichen Kostenberechnung und ergibt in Summe den vom Kunden zu zahlenden Endpreis.

Die Rechnung:

FERTIGUNGSKOSTEN

+ Materialkosten
+ Fremdleistungskosten
+ Materialgemeinkosten

= HERSTELLUNGSKOSTEN

+ Gewinnzuschlag in %

= NETTOPREIS

+ Verwaltungs- und Vertriebskosten (VV-Kosten)

+ Mehrwertsteuer (MwSt)

= ENDPREIS (brutto)

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Schriften anwenden

Farbauszüge

Praxis in der Druckvorstufe, auch unter dem Begriff "Farbseparation" zu finden.

Es handelt sich um eine Verfahren, welches für den Mehrfarbendruck angewendet wird.

In diesem Beispiel geht es um den Vierfarbdruck, da er am weitesten verbreitet ist. Alle in einem Dokument vorhandenen Farben werden nach CMYK in die Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz aufgesplittet. Damit erhält man Farbauszüge von Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Wie das Ganze aussieht, sieht man zum Beispiel bei Adobe Photohop im Fenster "Kanäle".

Nächster Schritt ist das Drucken der Farbauszüge bzw. die Belichtung. Dafür ist eine Rasterung notwendig, welche bei jeder Farbe einen anderen Winkel hat, um den Moiré-Effekt zu minimieren.

Gebräuchliche Rasterwinkel sind nach DIN 16 547:

  • Gelb = 0°, Cyan = 75°, Schwarz = 135°, Magenta = 15°

    oder
     
  • Gelb = 0°, Cyan = 15°, Schwarz = 45°, Magenta = 75°

Die gerasterten Farbauszüge werden abschließend seperat auf die Druckplatten übertragen.

 

Mehr zum Thema: http://www.mediencommunity.de/node/5247

 

 

Energiekostenberechnung

HTML und Bilder

Bildformate im Web

Für das Web werden vier Formate verwendet: JPG, PNG, GIF und BMP. Alle Formate außer BMP haben gemeinsam, dass Sie das Bild komprimieren, wodurch die Ladezeit erheblich verkürzt wird.
 

JPG / JPEG (Joint Photographic Experts Group)

Geeignet für: Fotos, Verläufe


Das JPG-Format kann bis zu 16,7 Millionen Farben darstellen und arbeitet mit einer verlustbehafteten (lossy) Kompression. Da die Kompression zu Kantenunschärfe führt, ist diese Format nicht für Bilder mit harten Kanten – wie zum Beispiel Vektorgrafiken – geeignet.
JPGs können in unterschiedlicher Qualität abgepeichert werden. 100% gibt dabei die maximale Qualität an, was aber nicht bedeutet, dass das Bild verlustfrei gespeichert wird.
Ein JPG kann auch als Progressives JPG gespeichert werden. Progressive JPGs setzten sich beim Ladevorgang anders als das normale JPG nicht zeilenweise zusammen, sondern erscheinen von Beginn an als ganzes, aber sehr unscharfes Bild, welches sich nach und nach scharf stellt.


PNG-24 (Portable Network Graphics, 24 Bit)

Geeignet für: transparente Grafiken, Verläufe

Das PNG-24-Format kann bis zu 16,7 Millionen Farben darstellen und unterstützt Transparenz einzelner Farben und Alphakanäle. Man unterscheidet 24-Bit PNGs und 8-Bit PNGs, wobei PNG-8 dem GIF-Format sehr nahe kommt und auch nur 256 Farben unterstützt. Des weiteren unterstützt PNG-8 genauso wie GIF lediglich eine 1bit-Transparenz, wohin gegen PNG-24 auch problemlos Halbtransparenzen darstellen kann. Zu beachten ist, dass der Internet Explorer bis zur Version 6 nicht in der Lage ist Halbtransparenzen zu vearbeiten und darzustellen. Die Kompression bei PNG ist verlustfrei (lossless). Wie beim Progressivem JPG ist ein schneller Aufbau eines Vorschaubildes in niedriger Auflösung möglich, indem man beim Speichern die Option Interlaced wählt.
 

GIF (Graphics Interchange Format)

Geeignet für: animierte Grafiken, transparente Grafiken, Logos, Bilder mit scharfen Kanten

Das GIF-Format unterstützt 256 Farben, mehrere Einzelbilder pro Datei und 1Bit-Transparenz. Die Kompression ist verlustfrei (lossless).
GIFs können als Interlaced gespeichert werden und unterstützen das sogenannte Dithering. Wie beim PNG-8 können hier weitere Einstellungen vorgenommen werden, wie zum Beispiel die Anzahl der Farben und die Kompressionsrate (Lossy).

Das GIF Format bietet heutzutage nur noch wenige Vorteile und wird immer mehr von PNG-8 und SWF abgelöst.

www.zfamedien.de/ausbildung/mediengestalter/tutorials/dictionary.php

 

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Bildgestaltung

Bildsprache

  • buchstäblich
    Die Fotografie ist eindeutig – sie lässt keine Interpretation zu.
    Beispiel: auf einem Werbeplakat wird für Buttermilch geworben. Abgebildet ist Buttermilch.
     
  • frei
    Die Fotografie ist symbolisch und entfaltet ihre Wirkung über emotionale Botschaften.
    Beispiel: Auf einem Werbeplakat soll für ein Handy geworben werden. Abgebildet ist eine lachende Gruppe junger Männer.
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Datenmengenberechnung