Feedsammlungen

How to respond to learning-style believers

Weiterbildungsblog - 18. Juni 2015 - 6:59

Das Fatale an dieser Geschichte mit den unterschiedlichen Lernstilen ist ja, dass ihre Vertreter glauben, die Interessen der Lernenden zu vertreten und für ihre Individualität einzutreten. Das macht es in Unterhaltungen oft schwer, ihnen direkt zu antworten oder dagegen zu argumentieren. Auch ich versuche in solchen Fällen häufig, lieber elegant das Thema zu wechseln. Genau diese Schwierigkeit greift Cathy Moore in diesem Beitrag auf. Auf Hintergrundinformationen und Forschungsergebnisse verlinkt sie zusätzlich. In der intensiven Diskussion ihres Beitrags habe ich noch dieses einfache Fragezeichen zum Stichwort “Lernstile” gefunden:

“If I were to tell you ‘I want to teach you something. Would you rather learn it by seeing a slideshow, reading it as text, hearing it as a podcast, or enacting it in a series of movements,’ do you think you could answer without first asking what you were to learn-a dance, a piece of music, or an equation? While it may seem like a silly example, the claim of the learning styles approach is that one could make such a choice and improve one’s learning through that choice, independent of content.” - From an article you can read here by Cedar Riener and Daniel Willingham (thanks, Tom Gram and Matt, for sending me to Willingham).”
Cathy Moore, Blog, 9. Juni 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Von MOOCs bis Community Management: Bausteine zukünftiger Lernstrategien

Weiterbildungsblog - 17. Juni 2015 - 23:28

Beim Startschuss zu einer kleinen Serie von Business Talks, zu denen CrossKnowledge und Haufe Akademie in diesen Tagen einladen, durfte ich gestern in Frankfurt präsentieren. Der Titel deutet es vielleicht schon an, dass ich dabei verschiedene Stichworte in die Runde der Teilnehmer geworfen habe, Stichworte, die Anlass geben, über das zukünftige Lernen in und von Organisationen nachzudenken. Ausgangspunkte bildeten das 70-20-10 Modell und die Frage, wie wir bestehende Bildungsmaßnahmen mit den neuen Möglichkeiten des informellen, netzwerkbasierten Lernens verknüpfen können. Bei den anschließenden Diskussionen an verschiedenen Thementischen sowie in “großer Runde” wurden u.a. folgende Fragen erörtert:

- Bei all den Trends, Plattformen und Tools: Wo fängt man an?
- Wie motiviert man die Mitarbeitenden, sich aktiv am Austausch auf den internen sozialen Netzwerken zu beteiligen?
- Wie schafft man Ordnung in einer Welt von Systemen, die sich in ihren Funktionen immer häufiger überschneiden?
- Braucht es neue Betriebsvereibarungen, um das netzgestützte Lernen oder besser: das Lernen in Netzwerken einzuführen?
- Gibt es Beispiele für Unternehmen, die das 70-20-10 Modell bereits erfolgreich umgesetzt haben?
Jochen Robes, SlideShare, 16. Juni 2015

Von MOOCs bis Community Management: Bausteine zukünftiger Lernstrategien from Jochen Robes

Kategorien: Lehren und Lernen

The Incredible Power of Design Thinking in Learning Design

Weiterbildungsblog - 17. Juni 2015 - 19:25

Was ist Design Thinking eigentlich alles? Eine Innovationsmethode für Produkte und Services? Eine wichtige Kompetenz, ohne die heute kein Kreativer mehr auskommt? Oder gar, wie es auf den Seiten des Hasso-Plattner-Instituts mutig heißt, eine “ganz neue Art, den Menschen in Bezug zur Arbeit zu sehen, das Konzept der Arbeit zu denken und zu fragen, wie wir im 21. Jahrhundert leben, lernen und arbeiten wollen”? Ich kann diese Fragen nicht beantworten, allerdings bestätigen, dass Design Thinking “has been spreading like wild fire in the business world”, wie der Autor dieses Artikels schreibt. Auch wenn er keine unmittelbaren Belege für die “incredible power” der neuen Methode/ Kompetenz/ Haltung aufführt, so hat er eine ausführliche Sammlung von Artikeln und Links zusammengetragen. Gerade mit Blick auf die Schnittstelle von Design Thinking und Learning Design.
Santhosh Kumar, Learnnovators, 2. Mai 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Bildung für alle ist eine Illusion

Weiterbildungsblog - 16. Juni 2015 - 7:59

Da MOOCs auf diesen Seiten ja ein Dauerthema sind, springe ich gleich zum zentralen Punkt dieses Artikels, der die letzten drei Jahre solide zusammenfasst: Die meisten Plattform-Anbieter haben sich heute - nach einem längeren Blick auf die Profile ihrer Nutzer und auf der Suche nach dauerhaften Einnahmequellen - entschieden, die berufliche Weiterbildung stärker in den Fokus zu rücken, also die “Verknüpfung der für alle offenen Bildung mit konkreten Jobs und Firmen”.
Jennifer Fraczek, golem.de, 12. Juni 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Khan Academy’s Impact on Education - Insights from Salman Khan

Weiterbildungsblog - 15. Juni 2015 - 21:36

Khan Academy ist ja eine der jüngsten Erfolgsgeschichten des Online-Lernens, und der Artikel erinnert mich daran, mal wieder einen Blick auf die Plattform und ihre jüngsten Entwicklungen zu werfen. In diesem Interview unterstreicht Salman Khan noch einmal zwei Grundideen des Angebots:

- “flipped classroom”: Durch die Selbstlernressourcen der Khan Academy können sich Lehrende im Unterricht auf die wichtigen Dinge konzentrieren, “facilitating discussions and projects and working with students one-on-one”;
- “personalized learning”: Durch offene, netzgestützte Plattformen wie die der Khan Academy “we have the opportunity to make personalized learning accessible to everyone”.
Rod Berger, Interview mit Salman Khan, EdTechReview, 9. Juni 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Machen soziale Medien das Lernen „sozialer“?

Weiterbildungsblog - 15. Juni 2015 - 17:30

Im Rahmen des Themenspecials “Social Media - Social Learning” von e-teaching.org berichtete Christian Spannagel (PH Heidelberg) kürzlich via Adobe Connect von seinen Erfahrungen, Lehrveranstaltungen durch den Einsatz von Social Media zu verbessern. Sein Einstieg war vorgezeichnet, hatte er doch die Frage bereits einige Tage zuvor in seinem Blog zur Diskussion gestellt. Seine Thesen bzw. Diskussionsvorschläge lauteten u.a.: “Mechanismen aus informellen Lernsettings lassen sich nicht 1:1 auf formale Lernsettings übertragen”, “Digitale Medien können Raum für soziales Präsenzlernen schaffen” und “Soziale Medien können hinderlich sein für die konzentrierte Präsenzkooperation”. Rund 100 Teilnehmende!
Christian Spannagel, e-teaching.org, 6. Mai 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

The 2015 Dean’s List: EdTech’s Must-Read Higher Ed IT Blogs

Weiterbildungsblog - 12. Juni 2015 - 8:34

“For four years running, EdTech has picked some of the most influential blogs in higher education for our Top 50 IT Blogs list. This year’s entries are a mix of veterans from years past, fresh picks by our editorial staff and nominations from readers.”

Nachdem ich mich überzeugt habe, dass meine Favoriten, z.B. Audrey Watters, George Siemens und Stephen Downes, aufgeführt werden, gebe ich die Liste gerne “frei”. Es werden übrigens nicht nur die Blogs verlinkt, sondern auch die Twitter-Accounts der Auserwählten aufgeführt.
D. Frank Smith, EdTech, 30. Mai 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

7 Things You Should Know About Developments in Instructional Design

Weiterbildungsblog - 12. Juni 2015 - 6:25

Eine Handreichung der EDUCAUSE-Autoren im bewährten Format. Was hier “Instructional Design” heißt, ist bei uns häufig der “E-Learning-Experte”. Während er in der Vergangenheit Lehrkräfte und Fachexperten dabei unterstützte, einen Online-Kurs zu entwickeln, das LMS und ein Authoring-Tool im Blick, steht er heute selbst vor “a broad and growing array of tools” und einem “ever-evolving set of choices”. Das erweitert sein Spielfeld, verändert seine Rolle und bringt neue Aufgaben mit sich. Dafür will das kurze Briefing sensibilisieren. Zwar mit Blick auf den Hochschulbereich, aber die Veränderungen greifen natürlich nicht nur dort.
Edward R. O’Neill, EDUCAUSE Learning Initiative (ELI), 12. Mai 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Learning Networks, Not Teaching Machines

Weiterbildungsblog - 11. Juni 2015 - 23:13

Eine typische Audrey Watters-Story, das Transkript ihres Vortrags auf der EDEN 2015-Konferenz. Dieses Mal spannt sie den Bogen etwas weiter, von den Bildungstechnologien zu den Netzwerken. Aber sie stellt die gleichen Fragen: nach der Geschichte, die sich in gleichen Mustern wiederholt, nach den Machtstrukturen, die hinter den Dingen stehen, und den Bildern, die sie transportieren. Was man “aushalten” muss, ist der amerikanische Blick auf EdTech. Besonders gefallen hat mir das folgende Zitat:

“I believe that the motion picture is destined to revolutionize our educational system and that in a few years it will supplant largely, if not entirely, the use of textbooks.” Thomas Edison hat’s gesagt. 1922.
Audrey Watters, Hack Education, 10. Juni 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

5 Gründe, warum Slack die Lernplattform der Zukunft ist

Weiterbildungsblog - 11. Juni 2015 - 15:01

Vorneweg: Ich kenne Slack (noch) nicht. Und auch für Anja C. Wagner ist es nur ein “Platzhalter” (okay, sie schreibt auch, es ist “die perfekte Umgebung für die persönliche Arbeits- und Lernumgebung im kollaborativen, dynamischen Verbund”). Diesen Platzhalter bzw. roten Faden nutzt sie, um “5 Gründe für Smarter Working Learning” näher vorzustellen. Konkret:

“Grund Nr. 1: Arbeiten, Leben und Lernen wachsen zusammen. …
Grund Nr. 2: Austausch ist wichtiger als Content. …
Grund Nr. 3: Kollaboration ist die Schlüsselkompetenz im 21. Jahrhundert. …
Grund Nr. 4: Lebenslanges Lernen ist keine Forderung, sondern Realität. …
Grund Nr. 5: Zentraler Zugang zu dezentralen Aktivitäten schlägt alles. …”

Der Artikel gehört in den Diskussionszusammenhang von “Arbeiten 4.0″ und “Lernen 4.0″, zu dem Anja C. Wagner bereits an verschiedenen Stellen beigetragen hat. Und dem ich gerade etwas atemlos hinterhereile …
Anja C. Wagner, Netzpiloten, 30. April 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Nudeln aus dem 3D Drucker

gutenbergblog - 11. Juni 2015 - 10:00

Spaghetti, Rigatoni, Fusilli, Farfalle oder doch eine ganz eigene Kreation? Und das auf Knopfdruck? Das ist keine weit entfernte Zukunftsvision mehr, sondern bereits greifbare Realität. Das italienische Lebensmittelunternehmen Barilla hat sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit dem niederländischen Institut TNO Eindhoven einen 3D-Drucker für Pasta zu entwickeln. Dieser wurde nun zur Weltausstellung 2015 in Mailand präsentiert. Das rund 40 Zentimeter breite Beta-Gerät wirkt unscheinbar von außen, kann jedoch die Küche von morgen revolutionieren.

Mit einem herkömmlichen USB-Stick und einer mit Nudelteig gefüllten Patrone könnten so unzählige Kreationen sofort abrufbereit sein. Die Patronen sollen ähnlich wie Pads bei Kaffeemaschinen einfach nachzubestellen sein. Die Drucker sollen vor allem in Restaurants eingesetzt werden. In ausgewählten Restaurants in Eindhoven werden sogar bereits Lebensmitteldrucker für die Praxis getestet.

TNO Eindhoven und Barilla wollen den 3D-Drucker für Nudeln entwickeln

Der Projektleiter des Instituts TNO Eindhoven Kjeld van Bommel ist überzeugt von dieser Idee. So könne man beispielsweise zu speziellen Anlässen wie einer Hochzeit, Nudeln in Herzform drucken lassen.

Von Barilla wurde bereits eine Wettbewerb für die kreativste und individuellste Pasta ausgerufen. Unter den Gewinnern war der Franzose Loris Tupin, der mit seiner „Rosa“ eine Nudel in Rosenform gestaltete, die während des Kochens aufgeht. Die italienischen Gewinner Danilo Spiga und Luis Fraguarda designten eine Nudelform, die an einen geflochtenen Korb erinnert.

Der französische Gewinner Alessandro Carabini orientierte sich hingegen an etwas viel größerem: den Mond. Sogar die Mondkrater wurden mit eingearbeitet und so sieht die Nudel aus wie ein kleines, leckeres Kunstwerk.

Speed als Problem?

An der Geschwindigkeit muss jedoch noch gefeilt werden. Der Drucker schafft eine Nudel in zwei Minuten (zu Beginn waren es noch 20 Minuten), was jedoch für den alltäglichen Restaurantbetrieb immer noch zu langsam ist. Aber Kjeld van Bommel gibt sich zuverlässig und das Projekt macht Fortschritte: „Wir können jetzt schon zehnmal so schnell drucken wie zu Beginn unserer Experimente.“

Aber nicht nur die Form der Nudel 2.0 kann personalisiert werden, auch die Zutaten. Sind Sie allergisch gegen Gluten? Wollen Sie mehr Ballaststoffe zu sich nehmen oder soll es heute mal Vollkornnudeln sein? Kein Problem. In der Zukunft können Restaurants ganz unkompliziert per Knopfdruck auf ihre speziellen Nudelwünsche eingehen.

Lebensmitteldrucker für Alten- und Pflegeheime

2015 sollen erste 3D Lebensmitteldrucker in Alten- und Pflegeheime ausgeliefert werden. Kjeld van Bommel sieht darin eine große Chance die Lebensqualität der Bewohner zu steigern: „Mit den Druckern können wir pürierte Nahrung wieder in eine attraktive Form bringen und gleichzeitig noch personenspezifisch Nährstoffe beimengen. Beispielsweise könnten wir aus Karottenbrei wieder eine Karotte gießen und diese mit Calcium für Knochenkranke ausstatten.”

Auch in der Welthungerbekämpfung sieht Kjeld van Bommel bereits den Lebensmitteldrucker: Unappetitliche, aber nährstoffreiche Lebensmittel, wie beispielsweise Algen oder Insekten, können so in ansprechende Form gebracht werden.

Aber wird der 3D Drucker irgendwann den menschlichen Koch ersetzen? Nein, glaubt van Bommel. Diese Drucker sollten eher als Ergänzung und Hilfe in größeren Essenseinrichtungen gesehen werden. Ersetzen können sie niemanden.

Kategorien: Management-News

A story of innovation through positive disruption

Weiterbildungsblog - 10. Juni 2015 - 23:17

2012 kam die MOOC-Welle ins Rollen. Im selben Jahr entschied sich die Open University (UK) mitzuspielen. Man gründete ein Startup, FutureLearn, entwickelte eine Vision (”to inspire the best learning experiences by telling stories, provoking conversation and celebration progress”), setzte auf Social Learning (”at the heart of our product”), baute in kürzester Zeit einen Prototypen, dann einen Piloten, um heute mit 1,6 Millionen registrierten Lernern dazustehen. Matt Walton, Head of Product bei FutureLearn, erzählt diese Geschichte. Und ich frage mich: Warum die Open University und nicht die FernUni Hagen?
Matt Dillon, Blog, 4. Juni 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Von der Informations- zur Wissens- und zur Kompetenzgesellschaft

Weiterbildungsblog - 10. Juni 2015 - 6:25

“Information ist der Rohstoff, Wissen der Stoff, Kompetenz das Ziel moderner Bildung”, fasst Werner Sauter zusammen, weil ihn die gedankenlose Verwendung einiger “Etiketten” stört. Seine Ausführungen machen mit Blick auf die Sache Sinn, doch ich bezweifele, ob es die “Kompetenzgesellschaft” zu einem Wikipedia-Eintrag schafft. Zu nüchtern.
Werner Sauter, Blended Solutions Blog, 7. Juni 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

(E-)learning strategy for the future

Weiterbildungsblog - 9. Juni 2015 - 17:10

Teemu Leinonen (Aalto University, Helsinki) schreibt einleitend: “I have come-up with a simple strategy statement - three points - for the future of learning. It works in all levels of education, from kindergartens to workplace learning.

(1) Do not select one of the good ways of teaching and learning. Do all of them.
(2) Do it all online.
(3) Get rid of all the stupidity.”

Dahinter steht der Versuch, eine Bildungsvision zu entwickeln. In und für Finnland. Das Vision Statement: “A country where everyone loves learning.” Im Beitrag erläutert der Autor, wie die einzelnen Punkte zu lesen sind. So meint “do it all online” nicht, auf Präsenzlernen zu verzichten, sondern auch beim Präsenzlernen “online” zu denken. Dann haben Veranstaltungen z.B. eine Webpräsenz, dann werden Erfahrungen und Ergebnisse online geteilt, dann gehen Lernprozesse auch weiter, wenn der Seminarraum geschlossen ist. Sehr sympathisch.
Teemu Leinonen, Blog, 2. Juni 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Design Patterns for Open Online Teaching and Learning

Weiterbildungsblog - 9. Juni 2015 - 10:52

Nachdem ich die letzte Ausgabe der eLearning Papers bereits “ausgelassen” habe (”Innovation, entrepreneurship and education”), möchte ich kurz auf die aktuelle Publikation, die Nr. 42, hinweisen, die sich ganz dem Thema “Design Patterns & MOOCs” widmet. Und während sich in der Vergangenheit die Artikel einer Ausgabe häufiger mal nur sehr lose am Schwerpunktthema orientierten, bilden “Design Patterns” hier einen roten Faden, dem alle Autoren folgen. Beim ersten Durchblättern (93 S.!) habe ich z.B. verschiedene Hinweise auf die Frage gefunden, wieweit das “Pattern”-Konzept bei der Suche nach Gemeinsamkeiten im Design trägt. Eine andere Diskussion dreht sich um die Unterschiede zwischen traditionellen Online-Kursen und MOOCs, und auch hier können “Design Patterns” ein Hilfsmittel sein.
eLearning Papers, Juni 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Wo sind die Digital Natives?

Weiterbildungsblog - 8. Juni 2015 - 15:20

Ein interessanter Bogen: von den “Digital Natives” und der Diversität der Lernenden, über akademische Bildung und die Verbindung von Forschen, Lehren und Lernen, über digitale Medien in Forschung und Lehre, bis zum Konzept des Bildungsraums. Gabi Reinmann hat (wieder) das Redemanuskript eines Vortrags an der Universität Wien (”Lehren und Lernen mit Digital Natives im Kontext forschungsgeleiteter Lehre”) online gestellt, so dass wir ihrer anspruchsvollen Argumentationskette folgen können. Hier ein kurzer Ausschnitt ihrer Schlusszeilen mit dem Profil des “reflektierten Grenzgängers”:

“Zwei Dinge erscheinen mir hier besonders wichtig: erstens die Verzahnung analoger und digitaler Räume und zweitens die Verschränkung der materiellen mit der potenziellen Seite des Raumes. Wollte man vor diesem Hintergrund ein Ziel formulieren, wie Studierende heute denken und handeln sollten, um sich akademisch bilden zu können, würde ich sagen: Sie müssten Grenzgänger sein – Grenzgänger zwischen Bildungsräumen, zwischen Räumen mit rezeptiven und produktiven Anforderungen, zwischen analogen und digitalen Räumen. Und weil sie nicht getrieben sein oder gar in Übergängen hängen bleiben dürften, bedarf es Mut und Selbstreflexion, am Ende auch Vertrauen. Das liefe dann auf reflektierte Grenzgänger hinaus.”
Gabi Reinmann,  Lehren - Lernen - Didaktik, 3. Juni 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

“Ich begann selbst einen Kurs über Karl den Grossen, den ich nie beendet habe”

Weiterbildungsblog - 8. Juni 2015 - 14:36

Heinz Schüpbach, Leiter der Hochschule für Angewandte Psychologie an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), bietet auf der Online-Plattform Iversity einen MOOC, “Einführung in die Arbeitspsychologie”, an und berichtet hier über seine Erfahrungen. Seine Vorgehensweise ist wenig strategisch, eher offen und pragmatisch. Sein Fazit im Interview:

“Ich bin mit den digitalen Lernformen nicht hundertprozentig zufrieden. Viele MOOCs sind didaktisch nicht clever aufgebaut. Was angeboten wird, ist stark entwicklungsbedürftig. Wer aber nur zuschaut, bleibt stehen. Wir können es uns nicht leisten, nicht mitzumachen. Die zukünftigen Hochschulstudenten werden nicht mehr bereit sein, von St. Gallen nach Olten zu pilgern, nur um eine Vorlesung anzuhören. Das reicht einfach nicht mehr. Digital Natives stellen heute schon hohe Anforderungen.”
Marcel Maurice Urech, Heinz Schüpbach im Gespräch, netzwoche, 3. Juni 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

How you can create a useful network in a few weeks

Weiterbildungsblog - 5. Juni 2015 - 7:45

Um Menschen mit der Idee von “Working Out Loud” (WOL) anzufreunden, hat John Stepper diese einfache Handlungsanleitung geschrieben. Eine “Contribution Checklist” ging ihr voraus. Und ich überlege gerade, ob “Learning Out Loud” Sinn macht …
John Stepper, Working Out Loud, 2. Juni 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Auf zum großen Launchevent: 2015 Release of Creative Cloud in Berlin

gutenbergblog - 3. Juni 2015 - 10:43

Am 16. Juni 2015 sind alle eingeladen, die Neuheiten rund um den großen Release 2015 der Creative Cloud aus erster Hand von den Adobe-Experten zu erfahren.

Fotografie ist die Leidenschaft von Winston Hendrickson, Adobe Vice President Digital Imaging. Winston bringt aus USA die neuesten Entwicklungen für Photoshop & Co. aus dem CC 2015 Release gleich persönlich mit und stellt sie Dir vor. Die besten Neuheiten des CC 2015 Release  für Design, Video und Web zeigen die Adobe-Evangelisten Rufus Deuchler und Michael Chaize.

 

Dazu gibt es einen Tag lang Inspiration mit Top-Speakern und -Artists, spannende News zur Creative Cloud und wertvolle Tipps – kostenlos! Wenn Du es nicht nach Berlin schaffst: Sei per Livestream dabei. Melde Dich schon jetzt an und lasse Dich an den kostenlosen Livestream erinnern, damit Du nichts verpasst! Jetzt kostenlos anmelden!

Folgende Highlights erwarten Dich neben den Neuheiten

Workflows ausprobieren in der Make it-Area

Sei der frühe Vogel: Gleich zum Start des Events kannst Du vor allen anderen die Neuheiten und Workflows des Creative Cloud 2015 Release selbst ausprobieren! In der Make it-Area warten Produktspezialisten und Apps auf Dich, um Dir den ganzen Tag mit Tipps und Tricks beim Ausprobieren unserer Produkte zur Seite zu stehen. Außerdem entführen Dich einmalige digitale Exponate in ganz andere Sphären – unter anderem der EYEsect-Helm oder Nagual Dance – beide in und um Berlin entwickelt.

“Make It with CC”-Workflows

Ilustratorin Anja Nolte, Fotograf Ben Jaworskyj und Publisher Eric Schütz bringen Dich auf neue Ideen und verraten Dir ihre Workflows mit der Creative Cloud und den mobilen Apps.

Inspiration

Andreas Winiarski, Gründer und Managing Partner von Rocket Communications, ist Spezialist darin, innovative Tech-Startups in starke Marken zu verwandeln und teilt sein visionäres Know-How mit Dir. Außerdem wird Anna-Lena Schiller (Head of Visual Sensemaking) für Dich Visual Thinking neu definieren. Weitere spannende Speaker sind noch in Vorbereitung, wir halten Dich auf unserer Event-Website auf dem Laufenden!

Tipps & Tricks für jeden Tag

Mehr aus Photoshop, InDesign & Co rausholen: Matthias Schulze und Markus Jasker verraten, wie Du noch mehr Spaß und Effizienz in Deinen Kreativalltag bringen kannst.

Live-Artworks

Das große Finale des Events liefern die Berliner Tape-Artists Klebebande mit einem Live- ­Taping Artwork, bei dem auch Du jetzt schon mitmachen kannst. Bewirb Dich und vielleicht wird Dein Bild von den Jungs getaped.

Abends

Chill out und Networking Abends gibt es Gelegenheit zum Chillen und Netzwerken mit Drinks. So lassen wir gemeinsam einen spannenden und inspirierenden Tag ausklingen.

Überzeugt? Dann am besten gleich anmelden!

Kategorien: Management-News

"Viel Gerede, wenig Krise"

Druckspiegel - 28. Mai 2015 - 10:27
Wie die European Web Association (EWA) mitteilt, rolle es bei Print: Deutschlands große Rollenoffsetdruckereien produzierten so viel wie nie zuvor.
Kategorien: Management-News

Seiten