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Video and Online Learning: Critical Reflections and Findings from the Field

Weiterbildungsblog - 31. März 2015 - 17:04

Nicht nur in Massive Open Online Courses (MOOCs), aber hier ganz besonders, ist Video das zentrale Medium der Inhaltsvermittlung. Und wird als solches kaum noch hinterfragt! Also haben sich die Autoren aufgemacht, verschiedene Online-Plattformen und -Kurse einmal näher zu betrachten, die eingesetzten Videoformate zu untersuchen und Hintergrund-Interviews mit Experten zu führen. Abschließend halten sie fest:

“Video is by far the most common content format for online learning, even though very little is known about its effectiveness as a pedagogical tool. … To this point, we offer three main recommendations that will help optimize the use of video in an online learning context, and also go a long way towards reducing costs.
- First, think carefully about whether video is the most appropriate medium for accomplishing your learning goals.
- Second, if you use video, make sure to take advantage of its strengths as a medium, and make a deliberate design choice about what video production style(s) to use.
- Third, consider producing online learning video using lightweight or DIY production tools and techniques, emphasizing media literacy.”

Der Report liefert eine Reihe interessanter Informationen zur Produktion, zur Qualität und zur Effektivität von Video als Lernmedium. Er erinnert auch an das Potenzial von Live-Sessions, das heute nur in wenigen Online-Kursen eingesetzt wird (”Live Video can help to foster social learning”). Und im Anhang findet sich eine nützliche Übersicht über 18 Videoformate!
Anna Hansch u.a., Alexander von Humboldt Institute for Internet & Society Discussion Paper Series, 13. März 2015 (via SSRN)

Kategorien: Lehren und Lernen

Podcasts zu OER in der Weiterbildung 2/5 – OER bieten Volkshochschulen zukünftig viele Handlungsmöglichkeiten

Weiterbildungsblog - 31. März 2015 - 10:50

Vielleicht gleich vorneweg: Die Teilnehmer dieser Podcast-Runde, Christoph Köck (Hessischer VHS-Verband), Karlheinz Pape (Berater Corporate Learning) und Jöran Muuß-Merholz (Moderator, Transferstelle für OER), nehmen sich Zeit für ihr Thema und engen es nicht auf OER, also offene Lehr- und Lernmaterialien, ein. Es geht um Ansatzpunkte für einen anderen, offeneren Umgang mit Lernszenarien und Lernressourcen: Stichworte sind u.a. selbstorganisierte Lerner, Lernen in Communities, OER für Lernende und Ansätze für OER-Initiativen. 1:01:11.

“Wissen miteinander zu teilen ist ein Grundgedanke von Volkshochschulen, meint Dr. Christoph Köck. Nun stelle sich die Frage, wie man das ins digitale Zeitalter übertragen kann. „Ohne Netz haben wir uns bisher in geschlossenen Bildungseinrichtungen aufgehalten.” Als Verbandsdirekter des Hessischen Volkshochschulverbandes blickt er positiv in die Zukunft, auch wenn der Fortschritt schleichend komme. Die Revolution ginge oft von den Lernenden aus. „Mein Idealbild ist, dass jemand mit einem Youtube-Video in eine VHS-Veranstaltung kommt und sagt: Können wir das nicht so machen?”
Ole Wintermann, Blog „Aus- und Weiterbildung”/ Bertelsmann Stiftung, 30. März 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

DGFP-Kongress 2015: Digitalisierung zwischen Traum und Trauma

Weiterbildungsblog - 30. März 2015 - 21:59

Es ist ja oft gar nicht so einfach, den Daheimgebliebenen Atmosphäre und Gefühlslage eines Kongresses zu vermitteln. Ein aktuelles Thema, Vorzeige-Unternehmen, prominente Referenten und der handelsübliche Wechsel von Best Practices und Weckrufen. Nicole Bußmann (managerSeminare) bringt diese Mischung jedenfalls in ihrer ausführlichen Rückschau gut auf den Punkt. Tenor des Kongresses: “Wir sollten stärker die Chancen sehen, und nicht nur die Risiken diskutieren.” (Katharina Heuer/ DGFP)
Nicole Bußmann, managerSeminare-Blog, 7. März 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Dynamik ja, Disruption nein. Prognosen zur E-Learning-Entwicklung in Deutschland Ergebnisse der Trendstudie MMB Learning Delphi 2014 (Teil 2)

Weiterbildungsblog - 27. März 2015 - 20:08

Wenn ich es richtig sehe, haben die befragten Experten nur die eine offene Frage zur Zukunft des E-Learning im Jahr 2017 beantwortet, und die MMB-Autoren haben daraus 12 Seiten gebastelt. Liest man die Summary, hat man das Gefühl, als wäre E-Learning etwas, das noch vor uns liegt, das noch politische Anstrengungen braucht und Bildungsanbieter, die den Finger am Puls der Zeit haben. Erst der letzte Punkt der Zusammenfassung hat mich etwas beruhigt:

“Für einige Experten zeichnet sich sogar eine Entwicklung ab, die den Terminus „E-Learning“ in naher Zukunft obsolet erscheinen lässt. Sie sehen eine Verschmelzung der Märkte des digitalen Lernens und des Präsenzunterrichts, die eine Unterscheidung dieser beiden „Welten“ überflüssig macht.”
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor I/2015 (pdf)

Kategorien: Lehren und Lernen

Learners are learning differently; are you changing the way you train and support them?

Weiterbildungsblog - 27. März 2015 - 11:44

Jane Hart erinnert uns noch einmal daran, dass wir in vielen Zusammenhängen heute bereits Lernroutinen entwickelt haben, die nur noch wenig mit einem klassischen Training zu tun haben. Das Internet und die Vernetzung spielen dabei eine zentrale Rolle. Folgende Merkmale, so Jane Hart, zeichnen diese Lernroutinen aus:

“- It is continuous …
- It is on demand …
- It happens in short bursts …
- It is social …
- It happens in the flow of work or on-the-go …
- It is often serendipitous …
- It is autonomous - This is probably the KEY feature of learning on the Web …”

Wie geht aber nun Corporate Learning mit diesen Veränderungen um?
Jane Hart, Learning in the Social Workplace, 26. März 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Johannes Heinlein: Freies Lernen und Bildungs-Imperialismus

Weiterbildungsblog - 27. März 2015 - 5:50

Johannes Heinlein ist Vizepräsident für Strategische Partnerschaften bei edX. edX, daran sei kurz erinnert, ist eine Nonprofit-Organisation, im Mai 2012 von MIT und Harvard University gegründet und heute eine der weltweit größten MOOC-Plattformen. Im Interview versucht Johannes Heinlein, die Gefahr einer Monokultur in der Bildung einzuordnen, aber vor allem beklagt er die zögerliche Haltung der deutschen Hochschulen, wenn es um das Thema MOOCs geht.
Stifterverband, YouTube, 26. März 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

The Red Cross Red Crescent Experience of the Randomised Coffee Trials

Weiterbildungsblog - 26. März 2015 - 22:30

“Randomised Coffee Trials are slowly but surely catching on”, schreibt David Gurteen in seinem aktuellen Newsletter. Und als Beleg verweist er auf diese lesenswerte Fallstudie des Red Cross Red Crescent (IFRC). Und so funktioniert die Idee:

“The Randomised Coffee Trials (RCTs) were first developed by Nesta UK; people sign up and each month (or fortnight or week) are randomly assigned someone else in the company to have a short coffee break chat with. Then next month you are assigned someone new. The idea is to just give people a space to talk, and then to see what happens, it promotes connection and collaboration.”

Da das IFRC Menschen zusammenbringen wollte, die nicht im gleichen Land arbeiten, fanden die “Coffee Trials” via Skype statt. Und um den organisatorischen Aufwand klein zu halten, wurde ein Tool namens Spark Collaboration genutzt. Die bisherigen Erfahrungen hält Autor Shaun Hazeldine in vier Punkten fest: “1. People love the idea; 2. The biggest problem is people finding time; 3. Managing it technically can be a challenge; 4. There were a lot of great work related outcomes, some unexpected.”
David Gurteen, Gurteen Knowledge Letter, Issue 177, 25. März 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Wie erstelle ich eine Imagebroschüre?

gutenbergblog - 26. März 2015 - 8:54

Eine Broschüre ist unwichtig, weil es mittlerweile das Internet gibt? Falsch! Nach wie vor ist die Imagebroschüre ein Aushängeschild für Ihr Unternehmen. Gut gestaltet kann sie Ihre Reputation und Bekanntheit stark verbessern und neue Kunden werben. Doch wie sollte eine wirksame Imagebroschüre gestaltet sein?
Eine Broschüre gliedert sich in zwei Teile: Inhalt und Layout und besteht aus Titelseite, 2. Umschlagsseite, Innenteil, 3. Umschlagsseite und der Rückseite. Jede von Ihnen erfüllt eine spezielle Funktion, um den Leser „bei der Stange zu halten“ und sollte gut durchdacht sein.

Titelseite und 2. Umschlagsseite

Logischerweise ist die Titelseite die wichtigste Ihrer gesamten Imagebroschüre. Sie ist die Seite, die die potentielle Zielgruppe als erstes wahrnimmt und das Interesse wecken soll. Daher sollten Sie darauf achten, dass sie ein richtiger Eyecatcher wird.

Auf der Titelseite sollten Name und Logo Ihres Unternehmens zu finden sein, damit sie sofort zugeordnet werden kann. Außerdem sollten Sie mit dem Text noch sparsam umgehen und stattdessen besser eine aussagekräftige Überschrift und ein Bild einfügen. Achten Sie darauf, dass die Auflösung gut genug ist und das das Foto den Inhalt der Imagebroschüre und ihrer Firma repräsentiert.

Auf der 2. Umschlagsseite können Sie etwas konkreter werden. Beispielsweise können Sie eine kurze Chronik der Unternehmensgeschichte preisgeben, das Aushängeprodukt präsentieren oder die „wichtigsten“ Geschäftsführer vorstellen. Jedoch sollte die 2. Umschlagsseite nur für einen Überblick sorgen. Zu viele Informationen können den Leser überfordern und erschlagen und ihn vom Weiterlesen abschrecken. Stichpunkte und Bilder zur Auflockerung bieten sich hierfür an.

Innenteil und 3. Umschlagsseite

Im Innenteil geht es ans Eingemachte. Hier sollten Sie Ihr Unternehmen und die Leistungen detailliert präsentieren und erklären, wieso sich der Leser ausgerechnet für Sie entscheiden sollte. Falls Sie es auf der 2. Umschlagsseite noch nicht getan haben, sollten Sie im Innenteil den Geschäftsgründer und die Unternehmensphilosophie vorstellen. Eine gedruckte Version der Unterschrift des Geschäftsführers unter dem Text schadet außerdem nie.

Wenn es der potentielle Kunde auf die 3. Umschlagsseite geschafft hat und immer noch aufmerksam liest, haben Sie Ihn mit Ihrer Imagebroschüre schon überzeugt. Die 3. Umschlagsseite beinhaltet nur noch eine kleine Anfahrtsskizze, Öffnungszeiten und ggf. Name und Telefonnummer von Ansprechpartnern.

Wie erstelle ich eine Imagebroschüre: Die Rückseite

Die Rückseite sieht der Leser bei einer gefalteten Imagebroschüre ebenfalls zuerst, weshalb Sie hier noch einmal knapp die Fakten Ihres Unternehmens auf den Punkt bringen sollten: Adresse, Telefonnummer, E-Mail Andresse, Homepage-URL, ein Foto Ihrer Firma und das Logo. Der potentielle Kunde sollte sich bestenfalls auf allen Wegen der Kommunikation mit Ihnen in Verbindung setzen können.

Texte einer Imagebroschüre

Eine reine Imagebroschüre für Ihr Unternehmen sollte sich nicht auf ein Feld spezialisieren. Vielmehr sollte es einen allgemeinen Überblick über Ihre Firma liefern und die Tätigkeitsfelder kurz umreißen. Falsch wäre es beispielsweise nur ein Produkt (bzw. Produktkategorie) sehr detailliert vorzustellen, andere aber dafür nicht zu erwähnen. Für Produktvorstellungen sollten Sie separat Broschüren erstellen lassen.

Vergessen Sie nicht, sich vorher zu überlegen, für welche Zielgruppe die Imagebroschüre gestaltet werden soll. Passen Sie die Texte daran an. Beispielsweise beinhaltet eine Broschüre für Teenager andere stilistische Mittel, als für Senioren.

Achten Sie auf eine übersichtliche und informative Gliederung. Diese könnte zum Beispiel lauten:

  • Kurze Vorstellung des Unternehmens und ihrer Gründungsgeschichte (kleine Anekdoten lockern den Text auf und sind für den Leser besonders interessant)
  • Erklären der Tätigkeitsfelder
  • Darlegen der Unternehmensphilosophie (z.B. Fair Trade, guter Umgang mit den Mitarbeitern, das Einsetzen für soziale Projekte…)
  • Arbeitsweise und Dienstleistungen
  • Wieso sollte der Kunde zu Ihnen gehen?

Eine Imagebroschüre bietet Ihnen jedoch nur einen begrenzten Platz, deshalb sollten Sie sich bei allen Punkten kurz fassen. Lassen Sie im Zweifelsfall lieber etwas weg, bevor die Broschüre zu unübersichtlich und überladen wird. Infokästen mit Stichpunkten, die es kurz und bündig zusammenfassen, können Ihnen eine Hilfe sein.

Layout einer Imagebroschüre

Grundsätzlich sollte das Layout zu Ihrem Unternehmen passen. Sind Sie ein kreativer Kunstverein, kann es ruhig etwas bunter werden. Bei einem fünf-Sterne-Hotel sollte es klassisch bleiben. Denken Sie an Ihre Zielgruppe.

Die Farben sollten passend zu Ihrem Logo gewählt werden und stimmig sein. Weiß und Schwarz wirken edel, während rot schneller ins Auge fällt. Probieren Sie einfach verschiedene Layoutvorlagen aus, bevor Sie in den Druck gehen. Verwendete Fotos sollten qualitativ hochwertig sein. Passen Belichtung, Gegenstände und Menschen? Falls Sie den Geschäftsführer abbilden möchten, sollte das Bild sympathisch wirken und professionell aufgenommen sein. Und auch hier gilt weniger ist mehr: Sie sollten Ihre Imagebroschüre nicht mit Fotos überladen. Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis von Text und Bild.

Das sollten Sie unterlassen

Verzichten Sie auf trockene, langatmige und zu detaillierte Texte. Verweisen Sie lieber auf Ihre Homepage, auf der Sie nähere Informationen preisgeben. Vor allem sollten Sie andere Unternehmen (z.B. Ihre Konkurrenten) nicht schlecht machen. Das wirkt arrogant, gehässig und wirft ein schlechtes Licht auf Ihre Firma.
Lassen Sie die Imagebroschüre außerdem vor dem Druck Korrektur lesen. Zum einen wirken Rechtschreib- und Grammatikfehler unprofessionell und zum anderen gibt es nichts ärgerlicheres, als im Nachhinein auf allen Broschüren die Telefonnummer zu verbessern.

Wählen Sie außerdem hochwertiges Papier für den Druck aus.

Eine gute Imagebroschüre ist sehr langlebig. Fallen Sie bei potentiellen Kunden positiv auf, behalten sie die Broschüre, hängen sie in der Küche auf, geben sie an Freunden weiter oder erinnern sich zu einem späteren Zeitpunkt an Ihre Angebote zurück. Deshalb sollten Sie viel Mühe und Zeit in eine hochwertige Imagebroschüre investieren, denn immerhin repräsentiert diese Ihr Unternehmen und hilft neue Kunden zu werben.

Kategorien: Management-News

Virtually unlimited classrooms: Pedagogical practices in massive open online courses

Weiterbildungsblog - 26. März 2015 - 8:23

Die Autoren haben sich 24 MOOCs vorgenommen und ihre pädagogischen Ansätze bzw. die eingesetzten Instrumente und Methoden untersucht. Ihre (kaum überraschenden) Ergebnisse:
“- Findings suggest that MOOCs rely heavily on objectivist-individual teaching approach.
- Study found limited examples of effective constructivist-group teaching approach.”

Ihre Schlussfolgerung, auch im Rückblick auf den konnektivistischen Ansatz der ersten MOOCs: “Thus, if MOOCs are to achieve the revolutionary potential often claimed, advocates may want to reflect upon the origins of the movement and focus on developing and incorporating more creative and empowering forms of open online learning.”
Brit Toven-Lindsey, Robert A. Rhoads und Jennifer Berdan Lozano, Internet and Higher Education, 24 (2015)

Kategorien: Lehren und Lernen

“Open(ing) Education und mediale Bildungsinfrastruktur”. Preview zum Vortrag

Weiterbildungsblog - 25. März 2015 - 19:49

Am 24. März fand in Frankfurt die Fachtagung “Perspektiven freier digitaler Bildungsmedien (OER) in Politik, Wissenschaft und Praxis” statt. Der Vortrag von Michael Kerres (Universität Duisburg-Essen) steht bereits online als Screencast zur Verfügung. Hier zeichnet er auf, wie sich durch die Digitalisierung die Rahmenbedingungen eines “Offenen Informationellen Ökosystems für die Bildung” verändern. Stichworte sind u.a Open Educational Resources (OER) und “edutags”, das von der Hochschule Duisburg-Essen und dem Deutschen Bildungsserver gemeinsam entwickelte Social Bookmarking-System. Über seine Überlegungen zu “closed educational resources” kann man in diesem Zusammenhang sicher diskutieren. 20:36 Min.
Michael Kerres, Universität Duisburg-Essen/ Learning Lab, 20. März 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Angebote als Freelancer effektiv schreiben

gutenbergblog - 25. März 2015 - 15:00

Gerade wegen der vielen verschiedenen Aspekte eines Design-Projektes, kann es anders als in anderen Branchen sehr schwierig sein ein Angebot für ein eben solches zu schreiben. Wenn Ihr Angebot nicht sorgfältig erstellt wird, kann es zu Missverständnissen und unglücklichen Kunden führen (nicht zu vergessen der Kummer den man sich selbst bereitet). Das gleiche gilt für Rechnungen. Wenn nicht klar ist wofür Ihre Kunden bezahlen, können Sie die Zahlung hinauszögern oder anfechten.

Es gibt zwei Hauptfaktoren die bei der Erstellung eines Angebotes als Freelancer zu beachten sind: Erstens, Sie haben es mit Menschen zu tun die zum Zeitpunkt des Angebotes noch nicht Ihre Kunden sind; und zweitens, Sie haben es mit Kunden zu tun, von denen Sie hoffen, dass sie Ihnen weitere Aufträge einbringen. Dieser Artikel bietet einige Tips, die auf diesen beiden Prinzipien basieren, um Designern zu helfen kreative und effektive Angebote zu verfassen.


Angebote als Freelancer effektiv schreiben: Die Grundlagen

Ein Angebot sollte einige Basisinformationen über Ihr Unternehmen (Kontaktinformationen), den voraussichtlichen Kunden, und die Tatsache, dass es sich um ein Angebot handelt, enthalten.


Im Normalfall, sollten Sie Ihr Logo und den Namen Ihres Unternehmens, zusammen mit Ihren Kontaktinformationen, sowie das aktuelle Datum ganz oben aufführen. Darunter schreiben Sie die Kontaktinformationen Ihres Kunden und schließlich das wichtigste: das Wort „Angebot“, vorzugsweise etwas hervorgehoben. Das mögen für manche nur redundante Formalien sein, jedoch sind es wichtige Formalien, die so mancher schon einmal vergessen kann, wenn es etwas schneller gehen muss.

Der Projektrahmen

Irgendwo in Ihrem Angebot sollten Sie den Projektrahmen aufführen. Wird es ein simpler Flyer oder ein Logo? Eine Broschüre? Ein Katalog oder ein komplettes Corporate Design? Es gibt Unmengen an verschiedenen Aspekten, die es zu beachten gilt und es ist sehr wichtig zumindest die Gröbsten hier zu beschreiben. Stellen Sie sicher, dass Sie verstehen wonach Ihr voraussichtlicher Kunde sucht bevor Sie ihm ein Angebot zukommen lassen (dies sollte in einer Entdeckungsphase mithilfe eines formellen oder auch informellen Fragebogens oder Gespräches geschehen).


Diese Sektion sollte klar betitelt sein, kann jedoch unterschiedlich gegliedert werden. Ob man nun Paragraphen oder eine stichpunktartige Auflistung wählt hängt von der Art und vom Umfang des Projektes ab. Eine Liste kann dem Ganzen zu einer übersichtlicheren Struktur verhelfen und es dem Kunden erleichtern es zu lesen, solange Sie nicht zu viele Punkte enthält. Scheuen Sie sich nicht davor wichtige Informationen und Teile durch Fettschrift und Unterstreichungen hervorzuheben.

Idealerweise beginnen Sie diesen Abschnitt des Angebots mit einer Problembeschreibung (oder auch in einem eigenen Abschnitt, wenn es zu lang wird), in der Sie ausführlich beschreiben wonach der Kunde sucht. Versichern Sie ihm, dass Sie wissen was er braucht, und dass Sie ihm helfen können seine Ziele zu erreichen.

Dies ist auch der Abschnitt in dem Sie klarmachen sollten, wo Ihre Kompetenzen liegen. Je präziser Sie ausdrücken, was Sie für den Kunden tun können, desto unwahrscheinlicher ist es, dass Sie ihm falsche Hoffnungen machen. Dadurch, dass Sie von Anfang an ehrlich sind, bauen Sie direkt ein Vertrauensverhältnis zu Ihrem Kunden auf, welches es wahrscheinlicher macht, dass Ihr Angebot angenommen wird und der Kunde Ihren Vorschlägen im Verlauf des Projektes Aufmerksamkeit und Vertrauen schenkt.

Der Zeitplan

Für gewöhnlich will der Kunde wissen, wann die Fertigstellung erfolgt. Mein Rat: Machen Sie es wie Scotty aus Star Trek. ,Under-promise and over-deliver‘. Das soll heißen, wenn Sie denken Sie brauchen zwei Wochen, sagen Sie dem Kunden es werde drei dauern. Es gibt zwei Gründe für diesen Ansatz. Erstens: Jedes Projekt bringt unerwartete Probleme und Herausforderungen mit sich. Zweitens: Ein kleiner Zeitpuffer bewahrt Sie davor im Akkord arbeiten zu müssen, um eine unrealistische Deadline einhalten zu können oder das Projekt zu spät fertigzustellen.

Es gibt jedoch einen noch wichtigeren Grund: Wenn Sie drei Wochen veranschlagt haben, jedoch alles in zwei Wochen fertigstellen, haben Sie sich selbst den Ruf verschafft schneller und effizienter zu arbeiten als andere. So oder so werden Ihre Kunden glücklich sein und Sie müssen sich nicht die Haare raufen.

Erstellen Sie also einen realistischen Zeitplan für das Projekt und unterteilen sie es in Etappen, wenn es ein großes Projekt sein sollte. Sie könnten z.B. erste Entwürfe in einer Woche, einen Prototyp in drei Wochen und die Fertigstellung in sechs Wochen versprechen.

Bedenken Sie bei der Aufteilung in Etappen immer, dass einige Punkte von der Bestätigung des Kunden abhängig sind. Entweder rechnen Sie diese möglichen Verzögerungen von vornherein mit ein, oder Sie informieren den Kunden im Vorfeld darüber, dass jegliche Verzögerung seinerseits den gesamten Zeitplan verschieben kann.

Die Projektkosten

Projektkosten detailliert und gut erklärt im Angebot aufzulisten kann dazu beitragen den Kunden glücklich zu machen und außerdem dafür sorgen, dass Ihre Rechnungen schneller bezahlt werden. Sie könnten z.B. die Kosten auf Phasen und Teile des Projektes aufteilen. Wie Sie das genau handhaben, hängt jedoch davon ab, wie Sie Projekte normalerweise in Rechnung stellen und wie komplex die Arbeit ist.

Für einfache Dinge wie Flyer o.ä. kann man selbstverständlich einen Pauschalbetrag veranschlagen, für größere Aufträge jedoch empfiehlt es sich das Ganze aufzuteilen. In jedem Fall sollten Sie im Angebot darüber Auskunft geben, ob es sich um Pauschalbeträge handelt oder, ob Sie zeitbasiert abrechnen und dabei die Anzahl der Stunden angeben.

Erwähnen Sie außerdem zusätzliche Kosten wie. z.B. Materialkosten oder andere Kosten die schwanken können.

Andere Dinge die es beim Angebote schreiben zu beachten gilt

Es gibt einige minderwichtige Sachen, die man in ein Angebot integrieren kann, diese sind jedoch abhängig von Ihrer persönlichen Verfahrensweise und Ihrem Kunden.


Seien Sie erreichbar.
Stellen Sie sicher, dass es möglich ist Sie jederzeit auf verschiedensten Wegen zu erreichen. Für gewöhnlich reicht eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer, ziehen Sie jedoch in Erwägung eine Mobilfunknummer sowie eine oder mehrere IM Benutzernamen anzugeben, wie z.B. Skype o.ä..

Diskretionsklausel. Es ist ratsam eine Klausel an Ihr Angebot anzuhängen, die Ihrem Kunden klarmacht, dass das Angebot nur für seine Augen bestimmt ist und nicht für die von z.B. anderen Designern.

Zahlungsvereinbarungen. Wenn Sie einen Zahlungsplan mit Ihrem Kunden vereinbart haben, ist dies der beste Punkt um z.B. Sanktionen für eine Zahlungsverspätung zu erwähnen.

Referenzen. Lassen die den Kunden wissen, wer Sie sind und was Sie bisher gemacht haben, um ihm die Entscheidung zu erleichtern. Die Selbstbeschreibung auf die erste Seite zu setzen macht es dem Kunden einfacher sich schnell daran zu erinnern, warum er Sie in Erwägung gezogen hat.

Titelseite. Die Titelseite kann z.B. Ihre Referenzen sowie die Informationen über Sie enthalten. Außerdem lässt sie Ihr Angebot somit um einiges professioneller aussehen, besonders wenn es mehrere Seiten beinhaltet.

Kopf- und Fußzeilen. Das Befüllen von Kopf- und Fußzeilen mit Ihren Kontaktinformationen ermöglicht es dem Kunden, Sie zu kontaktieren ohne umblättern oder suchen zu müssen.

Anschreiben. Geben Sie dem Kunden in einem Anschreiben (Brief oder E-Mail) einen kurzen Überblick darüber, was im Angebot enthalten ist, Ihre Qualifikationen und Ihre Kontaktinformationen.

Vereinbaren Sie ein Meeting. Wenn Sie dem Kunden ein Angebot schicken, schlagen Sie ein Meeting vor um etwaige Fragen zu klären. Mit dem Wissen, dass ein Treffen stattfinden könnte, erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde Ihr Angebot zeitgemäß überprüft.

Nicht vergessen…

Rechtschreibung und Korrekturlesen. Es gibt nichts Schlimmeres als Rechtschreib- und Grammatikfehler in einem Angebot. Denken Sie daran, dass die meisten nicht-menschlichen Rechtschreibprüfungen nicht unbedingt idiotensicher sind. Machen Sie‘s selbst.

Gedruckt oder digital? Fragen Sie Ihren Kunden ob er lieber eine gedruckte oder digitale Version des Angebots hätte, und wenn digital, in welchem Format.

Papier. Sollte der Kunde eine gedruckte Version bevorzugen, benutzen Sie qualitativ hochwertiges Papier und achten Sie auf den Füllstand Ihrer Druckerpatronen.

Vorlage. Benutzen Sie eine Vorlage für Ihre Angebote um die zukünftige Erstellung einfacher und vor allem einheitlich zu gestalten.

Nettiquette. Seien Sie nett und vor allem professionell, aber denken Sie daran: Weniger ist mehr! Es geht darum Informationen zu vermitteln nicht darum Ihr gesamtes Pulver zu verschießen nur um einen guten Eindruck zu machen.

Kategorien: Management-News

Digital society at a crossroads: Do we want learners or consumers?

Weiterbildungsblog - 25. März 2015 - 8:55

“Digital literacy is just as important as reading, writing and maths”, das ist die Botschaft der Mozilla Foundation. Ihr Executive Director, Mark Surman, ist einer der Keynote Speaker auf der eLearning Africa Conference im Mai und erzählt in diesem Interview, wie Mozilla diese Botschaft in konkrete Projekte übersetzt. Zwei Beispiele sind die Maker Party Campaign und Webmaker app.
Annika Burgess, Interview mit Mark Surman, eLearning Africa News, 24. März 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

7 reasons: Why we need to kill boring ‘learning objectives’!

Weiterbildungsblog - 24. März 2015 - 20:29

“At the end of this course you will….” zzzzzzzzz……. How to kill learning before it has even started.” Yeap. Ein guter Punkt. Die Auflistung von Lernzielen zu Beginn eines Kurses ist in den meisten Fällen eine Pflichtübung, die zudem oft schlecht praktiziert wird. Wobei die “7 reasons”, die Donald Clark aufführt, vor allem um den einen Punkt kreisen, dass Lerner motiviert und unterhalten, nicht jedoch abgeschreckt und gelangweilt werden sollten. Das könnte der Anfang einer Diskussion um Lernziele sein …
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 24. März 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Transparentpapier: Papier mit Durchblick

gutenbergblog - 24. März 2015 - 13:19

Wer Transparentpapier oder auch Hochtransparentpapier hört, denkt zuerst an Zeichenpapier.  Es wurde früher vorwiegend  als manueller Zeichnungsträger in Architektur- und Konstruktionsbüros eingesetzt, nachdem meistens ein einfarbig schwarzer Rahmen- und Firmenaufdruck erfolgte. Solche Vor- und Aufdrucke wurden im Offsetdruck von wenigen Spezialfirmen im Offsetdruck vorgenommen. Allerdings geht die Bedeutung dieses Anwendungsgebietes für Transparentpapier stark zurück, da in den Konstruktions- und Architekturbüros mehr und mehr mit digitalen CAD-Systemen gearbeitet wird. Für den manuellen graphischen Verwendungszweck müssen transparente Zeichenpapiere spezielle technische Eigenschaften mitbringen. Dazu gehört eine hervorragende Bezeichenbarkeit mit Tuschen und auch mit Automatentuschen.

© galam – Fotolia.com

Die Oberfläche solcher Papiere muss so beschaffen sein, dass sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung ein außergewöhnlich gutes Gleitverhalten des Zeichengerätes gegeben ist sowie eine gute Radierfähigkeit. Verlangt wird dabei gleichzeitig ein absolut glanzloses, schnelles Auftrocknen der Tusche. Hochtransparente Zeichenpapiere sollten  aber auch für Bleistifte geeignet sein, alterungs- und vergilbungsbeständig sein, keine Probleme aufwerfen, wenn von den Zeichnungen Lichtpausen gemacht werden oder sie vielleicht mikroverfilmt werden.  Transparentpapiere werden auch für Zeichnungsmontagen eingesetzt und mit Abreibebuchstaben- und Symbolen beklebt.  Transparentpapier kann natürlich heute  in monochromen Tintenstrahldruckern, Laserdruckern sowie in monochromen und zu farbigen Kopieren verarbeitet werden. Es wird deshalb in Rollen- und Bogenware in Gewichtsbereichen ab 30 g/m2  für die verschiedensten technischen Anwendungsbereiche aber auch für vielseitige kreative Gestaltungen von Druckarbeiten hergestellt, auch farbig.
Sehr  phantasievoll und blumenreich, ja fast poetisch werden transparente  Papiere z.B. in einer Musterkollektion eines Herstellers  beschrieben: „Diese edlen Papiere zelebrieren Licht, Transparenz, Luft und Leichtigkeit. Es ist die Hommage an eine zeitlose Schönheit, an eine Ästhetik, die Sachlichkeit mit Traumhaften verbindet….“

Schmierige Mahlung des Zellstoffs

Durch die Mahlung des Zellstoffs wird generell eine Veränderung der eigentlichen Faserform vorgenommen und gezielt Einfluss genommen auf bestimmte Papiereigenschaften. Für transparenten Papiere erfolgt dabei weniger ein Schneiden oder Kürzen der Fasern, sondern vielmehr nur ein Quetschen. Das bedeutet eine wesentliche Vergrößerung der Faseroberfläche, verbunden mit einer Abnahme der Lichtundurchlässigkeit  (= Zunahme der Transparenz) und Abnahme des Weißgrades; die Poren des Papiers schließen sich, die Saugfähigkeit nimmt ab und damit verlängert sich auch mehr oder weniger stark die Wegschlagzeit für die Druckfarben. Beim transparenten Papier liegen die einzelnen Fasern durch die gequetschte Mahlung, die auch als schmierige Mahlung bezeichnet wird, flach auf und es sind, im Gegensatz zu dem anderen Naturpapier, so gut wie keine Zwischenräume oder Poren erkennbar. Dadurch ergibt sich die gute Transparenz ( = schlechte Opazität). Gleichzeitig ist damit auch die große Empfindlichkeit für klimatische Schwankungen zu erklären.

Druckfarbe/Feuchtwasser

Die richtige Druckfarbe die erste Voraussetzung für ein gutes Druckergebnis im Offsetdruck. Denn erst wenn die Druckfarbe getrocknet ist kann man schließlich  eine Druckarbeit gebrauchen. Es sind rein oxydadtiv trocknende Folienfarbe zu verwenden. Das Feuchtwasser sollte ganz leicht angesäuert werden . Am besten nicht unter pH 6,0. Für die Wasserführung im Offsetdruck gibt es eine uralte Faustregel: So viel Feuchtwasser wie notwendig, aber so wenig wie möglich.

Wasserloser Offsetdruck

Aber es gibt ja auch noch den wasserlosen Offsetdruck werden die Verfechter dieser Technik jetzt laut schreien. Richtig!  Denn er hat generell wirklich große Vorteile wenn es um das Bedrucken von nichtsaugenden Materialien geht. Und Transparentpapiere gehören neben Metallicpapieren und Kunststoffpapieren zu dieser Produktgruppe. Die Abwesenheit von Wasser im Offsetdruck   begünstigt  die Trocknung der Druckfarbe..
Aber auch auf einen anderen „Knackpunkt“ muß hinwiesen werden:
Transparentpapiere haben einen pH-Wert schwankend zwischen pH 5 – pH 7. Sie liegen also im sauren Bereich. Und auch dieser Sachverhalt kann mit dazu beitragen, dass die Druckfarbe schlecht trocknet.

Transparentpapier im Digitaldruck

Zu den färbenden Substanzen in den zahlreichen anderen  Vervielfälitigungs- und Drucktechnikentechniken der Zukunft gehören Einkomponenten-,  Zweikomponenten- und Flüssigtoner und es gehören für die Injektechnik auch die in zahllosen Variationen vorhandenen Tinten dazu. Bei den meist wässrigen  Tinten geht es vor allen um die negative Beinflussung des Papiers durch das in den Tinten vorhandene Wasser  und  bei den Tonertechniken (Xerografieverfahren) um die Hitzeeinwirkung auf das empfindliche Transparentpapier durch die notwendige Fixierung, d.h. Bindung des Toners auf die Oberfläche des Bedruckstoffes. Es gibt mehr oder weniger Rollneigungen des Papiers. Hier  ist es immer angebracht, wenn nicht im Offset gedruckt wird, vorher unbedingt einen Versuch zu machen. Denn entweder haftet die färbende Substanz nicht oder das Papier krümmt sich so stark, dass es nicht mehr zu gebrauchen ist. Musterbogen für einen solchen Testdruck stellt bestimmt jeder Papiergroßhändler gern zur Verfügung. Ein Versuch macht klug.

Kontaktreaktionen

Übrigens: Es kann bei Transparentpapieren im Offsetdruck leider sehr unangenehme Kontaktreaktionen geben !  Bei einseitigem dunklem Vollflächendruck kann man z.B. plötzlich feststellen, dass sich nach dem Trocknen auf den Farbflächen  fettähnliche und sehr störende Flecken (Ölabscheidungen) zu sehen sind.  Vermutlich sind es flüchtige Spaltprodukte die während des oxidativen Trocknungsprozesses aus der Druckfarbe ausgasen. Äußerste Vorsicht also, wenn Transparentpapier mit hoher Flächendeckung beidseitig bedruckt werden sollen und man kann auch Überraschungen erleben wenn mit sehr dunklen Flächen nur ein einseitiger Druck erfolgt. Zur Vermeidung solcher Probleme empfiehlt sich die UV-Trocknung.

Auf das richtige Klima achten

Es wurde bereist erwähnt, dass Transparentpapiere sehr klimaempfindlich sind.  Es wäre ein umfangreiches Thema für sich und außerdem gibt es eine Vielzahl von Veröffentlichungen über die hygroskopischen Eigenschaften von Papier, über die Zusammenhänge von  relativer Luftfeuchtigkeit und Temperatur und über Instrumente mit denen jede Druckerei schnell und einfach alles  beherrschen und kontrollieren kann. Auch der Gutenbergblog.de hat sich mit diesem Thema beschäftigt.

Stanzen, Falzen, Prägen, Rillen, Deckweiß und Lackierung

Transparentpapiere sind interessante, abwechslungsreiche und  schöne Papiere. Man kann mit ihnen fast alles machen: ein- und mehrfarbig bedrucken , stanzen, falzen, rillen und auch prägen, partiell lackieren oder auch  mit Deckweiß bedrucken wenn an bestimmten Stellen die Transparenz aufgehoben werden soll.  Transparentpapiere sind also nicht nur  Papiere für den einfachen, nüchternen technischen Anwendungsbereich sondern man findet sie auch in Geschäftsberichten, für Glückwunschkarten, bei Visitenkarten Einladungen und Speisekarten. Transparentpapier wurde sogar schon im Rollenoffsetdruck für eine Zeitungsbeilage eingesetzt !! Man muss nur kreative Ideen haben, um sich mit Druckarbeiten auf Transparentpapier aus der „langweiligen“ Masse von einfachen 4-farbigen Massendruckerzeugnissen herauszuheben. Dazu gehört übrigens auch die Möglichkeit, das Bedrucken im Siebdruck.

Ein besonders umfangreiches Sortenprogramm an transparenten Qualitäten stellen neben der Papierfabrik Gmund, Gmund, und Schoellershammer, Düren, auch  M-real Zanders, Bergisch Gladbach unter Bezeichnung T 2000 und Zanders Spectral her. T 2000 wird hergestellt in 80,90, 100, 11o, 130, 150 170, und 200 g/m2 und die Sorte Zanders Spectral in vielen Farben in 100 und 200 g/m2. Auch Briefumschläge werden angeboten.

Kategorien: Management-News

What MOOCs Have and Haven’t Done for Education

Weiterbildungsblog - 23. März 2015 - 10:27

Die Diskussion um MOOCs führt fast zwangsläufig zu einer Diskussion über das Lehren und Lernen. In diesem Fall verbindet die SAP-Autorin die Werbung für den nächsten Online-Kurs auf openSAP mit dem Hinweis auf Formen des “peer and self-assessments”, mit denen man dort erstmals experimentiert. Das Ganze ist dann noch eingebettet in konkrete Arbeitsaufgaben und ein Gewinnspiel und, ja, es geht natürlich auch um SAP Technologie …
Susan Galer, Forbes, 6. März 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Arbeitsgruppe von Bildungsministerium und Kultusministerien zu OER betont „positive Wirkungsmöglichkeiten“

Weiterbildungsblog - 20. März 2015 - 16:21

Dieser Bericht (pdf) zu Open Educational Resources (OER) hat einen längeren Anlauf genommen. Deshalb verlinke ich auch gleich auf diesen Beitrag von Leonhard Dobusch auf netzpolitik.org, der ihn mit etwas Kontext versieht. Denn das Dokument selbst ist kurz und komprimiert: eine Begriffsbestimmung, einige Absätze über Potenziale und Herausforderungen (pädagogische, organisatorisch-funktionale, technische, juristische, wirtschaftliche) sowie abschließende Empfehlungen. Einen prominenten Platz (”vorrangige Maßnahme”) nimmt dabei ein:

“… [der] Aufbau einer neuen bzw. die Unterstützung bereits bestehender Plattformen im Internet, auf der Verweise zu verschiedenen OER-Quellen und, falls sinnvoll, auch OER- Materialien gebündelt bereitgestellt, gefunden und heruntergeladen werden können.”
Leonhard Dobusch, netzpolitik.org, 17. März 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

E- war einmal

Weiterbildungsblog - 20. März 2015 - 15:44

Brauchen wir den Begriff E-Learning noch, fragt Thomas Czerwionka (TU Braunschweig)? Oder wird hier krampfhaft versucht, etwas hervorzuheben, abzuheben, zu unterscheiden, das längst ein selbstverständlicher Baustein jeder Lernumgebung und jedes Lernprozesses geworden ist? Der Autor hat mit jedem Satz Recht.

“Kurzum: Für mein Empfinden hat der Begriff „E-Learning” aus didaktischer Perspektive seine Daseinsberechtigung verloren. Zum einen ist er nicht mehr zeitgemäß, zum anderen steht er einer sachlich-konstruktiven Auseinandersetzung mit den Potenzialen digitaler Medien im Lehren und Lernen eher im Wege als dass er sie fördert.”
Thomas Czerwionka, olivertacke.de, 3. März 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Das Gehalt eines Kommunikationsdesigners

gutenbergblog - 20. März 2015 - 14:12
Den Beruf des Kommunikationsdesigners mit Leidenschaft leben

Wer den Beruf des Kommunikationsdesigners auswählt, macht dies aus fester Überzeugung und übt seine Berufung mit größter Leidenschaft aus. Denn das Gehalt eines Kommunikationsdesigners kann kein Entscheidungsmerkmal für diesen hochwertigen Beruf sein. Rund zwei Drittel dieser Kommunikationsdesigner fühlt sich nicht gerecht entlohnt.

Wie hoch ist das Kommunikationsdesigner Gehalt?


Ungefähr rund 35% der Befragten verfügt über ein Jahreseinkommen von 15.000EUR bis 25.000EUR und das betrifft die Mehrheit dieser Berufsgruppe. Nur circa 2% dieses Berufstandes freuen sich über ein Jahreseinkommen von über 75.000EUR, das sind die Ausnahmeerscheinungen oder Stars dieser Branche. Ungefähr 28% müssen mit einem mageren Jahreseinkommen von unter 15.000EUR auskommen. Dieses Einkommen liegt sogar unter dem Schnitt von Reinigungskräften oder Gebäudereiniger. Im Schnitt arbeiten Kommunikationsdesigner 43 Stunden die Woche. Die Rahmenbedingungen und das Kommunikationsdesigner Gehalt bestätigen, dass sich langfristig nur die kreativsten Köpfe in dieser Branche halten können. Geld ist nicht alles, denn die Befragten sind trotz niedrigem Kommunikationsdesigner Gehalt mit ihrer Berufswahl glücklich.

Berufsbild des Kommunikationsdesigners

Für den Beruf des Kommunikationsdesigners gibt es noch folgende Synonyme – Grafikdesigner, Corporate Designer. Die Grundtätigkeiten liegen in der Entwicklung, Gestaltung und Konzipierung der verbalen und visuellen Umsetzung des, von dem entsprechenden Unternehmen, definierten Kommunikationszieles. Aufgrund der steigenden Bedeutung digitaler Medien, gewinnt die Nachfrage an Kommunikationsdesigner. Es bleibt zu hoffen, dass wenn die Nachfrage nach dieser Berufsgruppe steigt, proportional auch das Kommunikationsdesigner-Gehalt steigt. Die Designer für Kommunikation arbeiten im Verlagswesen, Werbeagenturen, Design Ateliers und in Unternehmen. Am liebsten aber sind sie selbstständig tätig.Für den Kommunikationsdesigner kommen folgende Berufe in Frage:

– Fotograf
– Kreativ Direktor
– Art Direktor
– Texter
– Grafiker
– Retail- oder Ausstellungsgrafiker
– Motion Designer
– Filmregisseure

Welche Ausbildung benötigt ein guter Kommunikationsdesigner?

Kunsthochschulen mit einem Abschluss als Bachelor oder Master of Arts bringen hervorragende Diplomdesigner hervor. Ebenso erfolgt eine einschlägige Ausbildung auf Universitäten und Fachhochschulen. Stetige Weiterentwicklung und das Finden von Nischen helfen, das Kommunikationsdesigner-Gehalt steigen zu lassen.

Hauptaufgaben des Kommunikationsdesigners

Die Gestaltung und erfolgreiche Umsetzung von definierten Kommunikationszielen in Form von Brands oder Produkten, Werbekampagne oder als Corporate Design für erfolgreiche Unternehmen
– Die Ideen- und Konzeptentwicklung
– Der Entwurf, die Visualisierung, das Layout, eine etwaige Präsentation sowie die Überwachung und die Erstellung eines druckfertigen Produktes.
– Das Reporting an die Geschäftsleitung oder anderen übergeordneten Stellen

Entwicklungsmöglichkeiten des Kommunikationsdesigners

Wer sich für eine Berufslaufbahn in Unternehmen entscheidet, der kann eine vordefinierte Karriereplanung verfolgen. Je nach Rahmenbedingungen und Branche eines Unternehmens lässt sich auf diese Art und Weise ein gerecht entlohntes Gehalt verdienen. In der Regel wird die Laufbahn nach dem erfolgreich abgelegten Studium als Junior in kreativen Abteilungen begonnen und endet im Idealfall in der Geschäftsführung Kreation.

Selbstständige Kommunikationsdesigner halten sich nach jüngsten Untersuchungsergebnissen nicht länger als zehn Jahre in dieser Branche. Trotzdem ist ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar. Wer nicht gleich beim ersten Windhauch umfällt, der einen entgegenbläst, kann sich langfristig in der Branche behaupten. Für eine stabile Karriere ist es unerlässlich, wichtige Aufträge zu sichern und sich in der Branche einen Namen zu machen. Je höher der Bekanntheitsgrad, desto höher fällt in der Regel das Kommunikationsdesigner-Gehalt aus. Das impliziert, dass eine gute Selbstmarketingstrategie im diesem kreativen Beruf der Schlüssel zum Erfolg ist.

Kategorien: Management-News

WOL – der digitale Blick über die Schulter

Weiterbildungsblog - 19. März 2015 - 12:53

WOL steht für “Working Out Loud”, ein Begriff bzw. ein Konzept, das gerade fleißig gehandelt und diskutiert wird. Mir ist es zuletzt am Montag auf der CeBIT begegnet, als mein Panel-Nachbar Ragnar Heil (Microsoft) einige WOL-Erfahrungen mit den Anwesenden teilte (und auch eine Spielfläche, auf der er aktiv ist: www.medium.de). Harald Schirmer (Continental) gibt nun in seinem Blog einen ausführlichen Überblick über das Konzept, einige seiner Vertreter und weist auf einen Schwerpunkt hin: dass man Transparenz und Vernetzung nicht nur verbessert, indem man seine Arbeitsergebnisse teilt, sondern, indem man bereits die Arbeitsprozesse, die alltägliche Abläufe, Erfahrungen und vor allem Fehler, transparent macht. Schließlich versucht er sich noch an einer Übersetzung von WOL und schlägt “Über die Schulter blicken” vor.

Nachdem ich das Stichwort in den letzten Wochen mehrmals überlesen habe, bin ich jetzt doch “hängengeblieben”: zum einen, weil die Nähe zu informellen Lernprozessen unübersehbar ist (siehe auch die Grafik von Harold Jarche); zum anderen, weil die Übersetzung von WOL in konkrete Regeln und Routinen für das Management von Netzwerken (auch von Learning Communities!) hilfreich sein kann. Solche Routinen können z.B. drei Stichworte über ihre Arbeitsaufgaben sein, die Mitarbeiter am Montag morgen in das Netzwerk geben; oder drei Erfahrungen der zurückliegenden Woche, die sie am Freitag öffentlich festhalten. Reflektion, Feedback und Lernprozesse inbegriffen.
Harald Schirmer, Blog, 19. März 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

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