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Erklärvideos selbst erstellen: Techniken, Planung und Umsetzung

Weiterbildungsblog - 11. März 2016 - 9:03

Videos sind ein großes Thema, in der Weiterbildung wie in der Hochschullehre. Das unterstreicht auch das Themenspecial “Lehren und Lernen mit Videos” auf e-teaching.org, das gerade zu Ende gegangen ist. Ein weiterer Beleg: Über 200 Interessierte (!) haben sich kürzlich in das letzte Webinar dieses Specials eingeschaltet. Birte Svea Philippi (Mitarbeiterin im Bereich Neue Medien am Institut für Kunstgeschichte der Goethe-Universität Frankfurt) gibt hier einen interessanten Überblick über verschiedene Video-Formate und ihre Umsetzung. Die Aufzeichnung des Webinars wurde inzwischen ergänzt um Slides, Links und Antworten auf Fragen zum Thema. Eine Fundgrube.
Birte Svea Philippi, e-teaching.org, 29. Februar 2016

Nachtrag (11.03.2016): siehe auch Christoph Meier (scil), “Videos als Lernmaterialien”

Kategorien: Lehren und Lernen

Making Sense of Blended Learning: Treasuring an Older Tradition or Finding a Better Future?

Weiterbildungsblog - 10. März 2016 - 21:29

Ein ausführlicher Essay, der sich grundsätzlich mit der Frage auseinandersetzt, was uns Blended Learning als Begriff und Idee bieten kann. John Daniel (u.a. Vice-Chancellor an der Open University, 1990-2001) zitiert aus umfangreichen Quellen und Studien, gibt einen Überblick über die Entwicklung unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden und stellt das Lernverhalten Studierender vor, um daraus Schlüsse abzuleiten. Es sind unzählige interessante Details, die er vorstellt. Dabei sympathisiert er an vielen Stellen mit Tony Bates, der lieber von “hybrid learning” spricht. In den folgenden Sätzen, die Teil der Zusammenfassung dieses Essays sind, wird angedeutet, warum:

“What this new age requires is hybrid learning where the whole system is redesigned to create a happy blend of student-teacher conversations and online learning. This essay has highlighted, in particular, two important ways to make higher education more effective for the 21st century.

First, students need to engage more fully with independent work. Online technology can help them do this (Contact North | Contact Nord, 2015b) and must be used intensively to free up time for students to prepare assignments and for teachers to use their interactions with students over their assignments as a prime vehicle for teaching.
Second, teachers must help students, via apprenticeship-style sessions and commentary on their assignments, to develop skills and acquire academic knowledge.”

John Daniel, teachonline.ca, Contact North/ Contact Nord, 24. Februar 2016

Kategorien: Lehren und Lernen

What’s Really to Blame for the Failures of Our Learning-Management Systems

Weiterbildungsblog - 10. März 2016 - 18:12

Gibt es eigentlich eine Saison für Learning Management Systeme? Donald Clark hatte kürzlich geschrieben (”The LMS is dead, long live the LMS! (10 pros & 10 cons”). Und auch Michael Feldstein nimmt das Thema auf. Er geht auf einige Merkwürdigkeiten in Auswahlprozessen ein. Unterhaltsam geschrieben und sicher nicht nur für Hochschulen typisch.

“In a typical LMS selection, the person managing the process will start by convening a selection committee and gathering input. The initial feedback from the committee looks something like this:

- Professor John proclaims that he spent the last five years figuring out how to get his Blackboard course the way he likes it. He is not moving to another LMS unless it works exactly the same as Blackboard.
- Professor Jane says that she hates Blackboard, would never use it, and runs her own Moodle installation off of her computer at home. She will not move to another LMS unless it works exactly the same as Moodle.
- Professor Pat doesn’t have strong opinions about any one system over the others. But there are three features in Canvas that must be in whatever platform they choose.”

Michael Feldstein, The Chronicle of Higher Education, 8. März 2016

Kategorien: Lehren und Lernen

DBM gewinnt "EMAS Umweltmanagement 2016"

Druckspiegel - 10. März 2016 - 13:30
Das Druckhaus Berlin-Mitte hat in der Kategorie "Medium" gewonnen. Damit wird der Einsatz für den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit erneut belohnt.
Kategorien: Management-News

In zweite 96-Seiten-Lithoman investiert

Druckspiegel - 10. März 2016 - 13:30
Die Königliche Druckerei Em. De Jong orderte eine zweite High-Volume-Heatset-Anlage. Die Lithoman S soll dieses Jahr in Betrieb gehen. Zudem sollen vorhandene Maschinen für mehr Produktvielfalt ausgebaut werden.
Kategorien: Management-News

Neuer 3,2 m breiter UV-Inkjetdrucker

Druckspiegel - 10. März 2016 - 13:30
Mimakis UJV-55-320 eignet sich - wie es heißt - dank seiner brillanten Farben und hohen Deckkraft besonders für die Herstellung von Leuchttransparenten und Schildern.
Kategorien: Management-News

Für mittleres Druckvolumen im Bereich von Sign und Display

Druckspiegel - 10. März 2016 - 13:30
Die Industriedruckmaschine vom Typ HP Scitex 9000 und Scitex-Tinten "HP HDR 245" wurden auf der Fespa Digital angekündigt.
Kategorien: Management-News

Erweitert Einsatzmöglichkeiten

Druckspiegel - 9. März 2016 - 13:30
Canon verlieh der Inkjet-Bogendruckmaschine namens Océ Varioprint i 300 Innovationen in puncto Medienflexibilität, Farbqualität und Weiterverarbeitung.
Kategorien: Management-News

Neuer Vierseitenbelichter

Druckspiegel - 9. März 2016 - 13:30
Agfa Graphics hat als neueste Erweiterung der Produktreihe von Thermoplatten-Belichtungssystemen den Avalon N 4-30 angekündigt.
Kategorien: Management-News

Wie der Digitaldruck das Labelbusiness verändert

Druckspiegel - 9. März 2016 - 13:30
Gallus hatte kürzlich Interessenten zum ersten "Thementag Digitaldruck" nach Frankfurt a.M. eingeladen.
Kategorien: Management-News

Kreative Lösungen auf der Cosmopack

Druckspiegel - 9. März 2016 - 13:30
Vom Schraubglas bis zur Pröbchentube: Wertschöpfende Verpackungen, mit Mimaki-Technik in kleiner Auflage hergestellt, eröffnen der Kosmetikindustrie neue Marktchancen.
Kategorien: Management-News

Meine Eindrücke (I): Corporate Digital Learning MOOC (iversity)

Weiterbildungsblog - 9. März 2016 - 9:02

Letzten Montag, am 29. Februar, hat ein neuer MOOC mit dem interessanten Titel „Corporate Digital Learning” begonnen. Ich hatte mich bereits vor einigen Wochen für diesen Kurs angemeldet und habe jetzt das Wochenende genutzt, um mich einmal umzuschauen. Hier meine ersten Eindrücke:

Die Eckdaten:

  • Der Kurs „Corporate Digital Learning” wird inhaltlich von Jeanny Wildi-Yune von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG betreut und über die deutsche MOOC-Plattform von iversity angeboten. Er nimmt Bezug auf eine Studie, die KPMG 2015 publiziert hat („Corporate Digital Learning: How to Get it ‚Right‘”).
  • Der Kurs umfasst 4 Kapitel. Der erste Kapitel, „Introduction to Corporate Digital Learning”, wurde mit Kursbeginn freigeschaltet. Alle zwei Wochen folgt ein weiteres Kapitel.
  • Der Kurs richtet sich an Business & Learning Professionals: „HR and L&D managers, general managers, coaches, trainers, teachers.” Vorkenntnisse werden nicht erwartet.
  • Die Teilnahme am Kurs ist kostenfrei. Wer 80 Prozent des Kurses bearbeitet, kann für 29 Euro ein „Statement of Participation” erwerben.
  • Wenn ich die Zeichen richtig deute, dann haben sich im Moment 3.800 Teilnehmer angemeldet (09.03.2016).

Die Bausteine des Kurses:

Die Lernumgebung eines Kurses besteht aus „Chapters”, „Announcements” (Neuigkeiten der Veranstalter), „Journal”, „Discussions”, „Course Info” und „Certificate”. Das unterscheidet sich nicht wesentlich von anderen MOOC-Plattformen. Meine Einschätzung: Ein interessantes Feature ist das „Journal”, hinter dem sich der persönliche Blog jedes Teilnehmers verbirgt. Viele Übungen fordern die Teilnehmer auch auf, das „Journal” aktiv zu nutzen. Über das „Journal” wiederum gelange ich auch zu den anderen Teilnehmern des Kurses und kann ihnen bzw. ihren Journalen folgen. Andere Teilnehmer können wiederum öffentliche Journal-Einträge kommentieren.

Jedes Kapitel besteht aus einzelnen Units. Überraschenderweise gibt es nur ein kurzes Begrüßungsvideo, in den übrigen Units werden vor allem Podcasts eingesetzt. Der Sprechtext der Podcasts wird unter „Additional Materials” parallel als pdf angeboten. Meine Einschätzung: Ich persönlich ziehe den Text vor, vor allem, weil bisher die Möglichkeiten eines Podcasts nicht genutzt werden: Originaltöne, Interviews, evtl. eine Kombination verschiedener Bausteine.

Springen wir in eine Unit, so gibt es neben Inhalten (siehe Podcasts) Übungen, in denen die Teilnehmer aufgefordert werden, etwas „zu tun”: indem sie direkt unterhalb der Aufgabe einen Diskussionsbeitrag publizieren oder ihr persönliches Journal nutzen. Hier ein Beispiel einer Übung aus der Unit „Benefits of Corporate Digital Learning”:
„Can you think of more benefits that were not mentioned in the text and in the other additional materials? Maybe some personal benefits that you have experienced? Or possible benefits you could see in the future? Let us know and discuss them here!”

Meine Einschätzung: Im Moment scheint das Feature „Discussions” den Teilnehmern vorbehalten zu sein. Auf den ersten Blick kann hier jeder eine Frage stellen und auf Fragen anderer antworten. Derzeit stellt sich das Forum noch sehr „übersichtlich” dar. Mit Blick auf die hohe Zahl der Teilnehmer bin ich gespannt, wie sich die Nutzung des Forums entwickelt, wie Übersichtlichkeit und Systematik gewährleistet und wie die Gastgeber hier aktiv werden (wenn sie denn überhaupt hier aktiv werden wollen).

Eine Unit ist als „Journal Assignment” ausgewiesen. Hier werden die Teilnehmer angeleitet („Think”, „Share”, „Comment and discuss”), die erste Kurswoche in einem längerem Journal-Beitrag zu reflektieren.

Die abschließende Unit fand als Live-Event statt, ein Webinar via WebEx. Jeanny Wildi-Yune, die Gastgeberin des „Corporate Digitale Learning”-MOOC interviewte Joachim Niemeier, einem meiner Mitstreiter aus dem „anderen” Corporate Learning-MOOC im Herbst 2015. Das Gespräch war etwas seltsam: es gab keine vorbereiteten Inhalte (was ich nicht unbedingt vermisse …), die anderen Teilnehmer des Webinars waren nicht sichtbar, die Chat- und F&A-Funktionen des Webinars wurden kaum aktiv genutzt und so stellte das Event eine Art „Telko mit Bild” dar. Das mag an meinen Webinar-Einstellungen gelegen haben, aber zumindest von einer Teilnehmerin weiß ich, dass sie ein ähnliches Bild hatte. Meine Einschätzung: Hier ist noch viel Luft nach oben!

Zu den meisten der bisher freigeschalteten Units gehören noch Reiter, die „Additional Materials” und „References” heißen. Hier wurden nicht nur die Skripte der Podcasts verlinkt, sondern weitere, interessante und aktuelle Materialien: TED Talks, YouTube-Videos, Podcasts, Blogposts, Artikel. Eine Fundgrube, die weit über die Basisinformationen der Gastgeber hinausgeht.

Zusammenfassend:

Der „Corporate Digitale Learning”-MOOC vermittelt einleitend einige Grundlagen zum Thema „Digital Learning”. Deshalb tue ich mich schwer, die inhaltliche Seite des Kurses zu beurteilen und konzentriere mich auf einige Gedanken zum Lernerlebnis.

  • Da das Thema „Digital Learning” heute bereits eine über 20-jährige Geschichte hat, könnte ich mir eine mehr journalistische Herangehensweise und Vermittlung des Themas gut vorstellen: mehr auf einzelne Geschichten und Beispiele aus der Praxis setzen und die übliche Aufzählung der Vorteile, Herausforderungen und Formate in den Hintergrund rücken. Zwar beinhaltet das erste Kapitel auch eine kurze Case Study (RWE, Christian Böhler), aber nur in Form eines kurzen Textinterviews mit anschließender Diskussion („How would you engage your CEO in Digital Learning?, 13 Antworten).
  • Der Kurs ist ein geschlossenes Angebot. Die Teilnehmer werden nicht aufgefordert oder eingeladen, die Diskussion auch auf anderen Plattformen oder eigenen Blogs weiterzuführen und diese Fäden anschließend mit dem Kurs zu verlinken. Es gibt z.B. keinen Hashtag des Kurses, auf den verwiesen wird. Hier wird Potential verschenkt. Vor allem für die deutschsprachige Community wären vermutlich weitere Möglichkeiten des Austauschs hilfreich, ohne dass der Kurs und die Kursplattform verlieren würden.
  • Das Lernerlebnis ist zu statisch. Wer den Kurs auf der Kursplattform öffnet, findet immer die gleiche, gerade beschriebene Anordnung von Kapiteln, Units und weiteren Funktionen. Hier würde ich mir einen Activity Stream wünschen, der mir auf einen Blick anzeigt, was aktuell bzw. in den letzten Stunden passierte. So wie auf den bekannten sozialen Netzwerken und Kollaborationsplattformen. By the way, es gibt zwar in den „Account Settings” die Option „Receive social activity updates”, aber da sich in meinem Postkorb nichts tut, habe ich gerade noch einmal die Settings verändert.

Das für den Moment. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich der Kurs weiterentwickelt, denn das Inhaltsverzeichnis macht weiterhin neugierig. Das Format sowieso.

Kategorien: Lehren und Lernen

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