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HRM Forum Corporate Learning in Berlin

Weiterbildungsblog - 26. Oktober 2015 - 21:38

Werner Sauter berichtet von zwiespältigen Eindrücken, die er von dieser Tagung mitbringt: Auf der einen Seite das Bild einer klassischen Personalentwicklung, die Kurse und Inhalte für die Mitarbeiter entwickelt, die plant, organisiert, steuert, misst; und auf der anderen Seite Mitarbeiter, die mehr und mehr selbst Verantwortung für ihre Entwicklung übernehmen und selbstorganisiert lernen. Für Unternehmen, die diese Entwicklung unterstützen wollen, wurden in Berlin, so Werner Sauter, folgende Handlungsfelder identifiziert:

“1) Lernkultur, 2) Selbstorganisiertes Lernen, 3) Lernprozessbegleitung, 4) Zeit und Raum spielt keine Rolle mehr (Micro- und Mobile Learning), 5) Persönlicher Entwicklungsplan.”
Werner Sauter, Corporate Learning Alliance Blog, 25. Oktober 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Das Handwerkszeug eines Schiftsetzers für den Handsatz

gutenbergblog - 25. Oktober 2015 - 8:00

Im alten, historischen Buchdruck war der Handsetzer (Typograph, Schriftsetzer) derjenige, der aus bleiernen Einzelbuchstaben den Text nach einem vorgegebenen Manuskript oder auch nach einem eigenen Entwurf , aus einzelnen Buchstaben Zeile für Zeile mit Hilfe eines Winkelhakens zusammensetzte. Ein geübter Schriftsetzer setzte bei gutem Manuskript mit glattem Satz (sogenannter Werksatz) eine Leistung von 1.400-1.500 Buchstaben. Erschwerungen waren u.a. Tabellen, Ziffern, Abkürzungen und auch ein schlecht geschriebenes Manuskript. Die einzelnen Bleibuchstaben (Schrift) befanden sich nach einer bestimmten Ordnung in unterschiedlichen Schriftgraden und Schriftarten in einem Setzkasten. Die gesetzten Zeilen wurden dann zu einer Spalte oder Kolumne (Satzspiegel) beliebiger Zeilenzahl zusammengesetzt. Dabei erfolgte meistens das Zusammenhalten einer Kolumne mit Hilfe einer Kolumnenschnur. Der Text wurde bei bestimmten Arbeiten oft auch ergänzt durch Numerierwerke, Messing- oder Perforierlinien.
Der Raum zwischen des Buchstaben und Zeilen wurde ergänzt durch nicht schrifthohes (nicht mitdruckendes) Blindmaterial wie Füllstücke, Stege, Quadraten und Regletten und dann zu einer druckfertigen Form für die Buchdruckmaschine in einen Rahmen geschlossen.

Ein Schriftsetzer hatte auch die Aufgabe, Korrekturfahnen auf einer einfachen Abziehpresse herzustellen.

Für die Arbeit eines traditionellen Handsetzers wurden z.B. folgende Werkzeuge benötigt:
Pinzette, Ahle, Setzschiff und Kolumnenschnur
Schließschlüssel und Formschließer
Winkelhaken mit Setzlinien, Regletten und Bleisteg
Blindmaterial und Regletten
Kleine Zeilenhandwalze zum Einfärben
Große Handwalze zum Einfärben
Eisenstege, Numerierwerk und Messinglinien
Waschbenzinkanne und Druckfarbe
Rahmen für eine Buchdruck-Tiegeldruckmaschine

Mit dem Ende des historischen Buchdrucks wird auch der Beruf des Handsetzers heute nicht mehr ausgeübt und seine Werkzeuge sind nur noch in Museen zu finden oder in besonderen Druckereien die den Buchdruck in hoher Qualität pflegen und dabei vielleicht auch noch handgeschöpfte Papiere verwenden.

Kategorien: Management-News

T-Shirts hochwertig bedrucken lassen

gutenbergblog - 24. Oktober 2015 - 20:07

Funktionale T-Shirts, zum Beispiel für den Sport, sollten spezielle Ansprüche erfüllen. Sie sollten die Temperatur während der Tätigkeit regulieren und aus besonderen Materialien gefertigt werden, die vor Überhitzung oder Unterkühlung schützen. Sollen diese Shirts für einen besonderen Teamsport verwendet werden, bietet es sich an, die T-Shirts bedrucken zu lassen. Außerdem sollte sich die Bekleidung durch hohen Komfort und weitere Funktionalitäten auszeichnen, zum Beispiel durch eine gute Atmungsaktivität. Darüber hinaus lassen sich allerdings auch weitere T-Shirts zu günstigen Konditionen bedrucken.

T-Shirts zu guten Konditionen hochwertig bedrucken lassen

Gut sortierte Online Shops bieten eine große Auswahl verschiedener T-Shirts, die sich hochwertig bedrucken lassen. Bedruckt werden die Oberteile speziell nach Kundenwünschen. Die zur Verfügung stehenden Shirts lassen sich bequem online auswählen. Anschließend kann dann die gewünschte Drucktechnik ausgewählt werden. Bei tshirtdruckerei24.de gibt es die Möglichkeit online, T-Shirts nach eigenen Wünschen gestalten und bedrucken zu lassen.

Individuell bedruckbare T-Shirts

Kleidung sollte individuell sein, um die eigene Persönlichkeit zu betonen. In diesem Zusammenhang bietet es sich an, T-Shirts mit persönlichen Motiven, einem besonderen Spruch oder auch dem Logo der Firma oder des Sportteams bedrucken zu lassen. Das Bedrucken lässt sich mit der Hilfe unzähliger Designs zu jedem möglichen Thema umsetzen. Selbstverständlich können auch eigene Motive zum Bedrucken verwendet werden. Mit dem Sublimationsdruck lassen sich sogar fotorealistische Motive drucken, die auf Polyestergeweben aufgebracht werden. Beim eigentlichen Pressvorgang sublimiert die Farbe dann, was bedeutet, dass der Farbstoff vom festen in einen gasförmigen Zustand übergeht, um so bei hohen Temperaturen besonders gut in die Fasern eindringen zu können. Damit bleiben die bedruckten T-Shirts nicht nur atmungsaktiv, sondern das Motiv ist besonders haltbar und sehr robust. Damit die Farbe optimal wiedergegeben werden kann, sollte der Sublimationsdruck auf einem weißen Untergrund erfolgen. Allerdings lassen sich einfarbige oder schwarze Motive ebenso auf farbigen, hellen Untergründen aufbringen.

Die Vorteile des Sublimationsdruck

Zu den positiven Eigenschaften des Sublimationsdrucks gehören fotorealistische Motive, die in brillanten Farben wiedergegeben werden. Diese sind außerdem hoch waschbeständig. Die Shirts können auch in einer geringen Auflage bedruckt werden. Da der Farbauftrag nicht spürbar ist, bleiben die T-Shirts zu 100 Prozent atmungsaktiv. Auch Verläufe in den Motiven sind möglich, die zudem UV-beständig sind. In der Regel lassen sich auch größere Mengen an T-Shirts bedrucken und zwar ohne großen Zeitaufwand, zu günstigen Preisen. Großauflagen werden selbstverständlich in ausgezeichneter Qualität bedruckt und werden innerhalb kürzester Zeit bearbeitet. Wenn die T-Shirts im Online Shop selbst veredelt werden, können häufig besonders gute Konditionen für Firmen, Vereine oder Gruppen angeboten werden. Die fachkundigen Mitarbeiter helfen außerdem gerne bei der Auswahl des geeigneten Druckverfahrens oder bei der Auswahl passender Textilien weiter. Gut ausgestattete Druckereien bieten ein breit gefächertes Sortiment mit mehreren tausend Artikeln von verschiedenen Marken an und erweitern die Produktpalette regelmäßig. Um die Entscheidung für bestimmte Shirts und eine spezielle Drucktechnik zu erleichtern, werden diese in einzelnen Kategorien angeboten und vorgestellt. Mit einem hochwertigen Motiv werden T-Shirts in individuelle Kleidungsstücke verwandelt, bei der die Qualität der Textilveredelung besonders hochwertig ist. Bedruckte T-Shirts lassen sich zu vielen Gelegenheiten tragen, ob privat, im Sportverein oder im geschäftlichen Bereich.

Infos findet ihr auch unter http://www.tshirtdruckerei24.de/

Kategorien: Management-News

Jörg Dräger (Bertelsmann Stiftung): Was Digitalisierung wirklich bedeutet

Weiterbildungsblog - 23. Oktober 2015 - 20:30

… nämlich einen Angriff auf das Bildungsbürgertum, weil durch die Digitalisierung der Bildung seine Privilegien schwinden. Der Zugang zu Bildung wird erleichtert, auch durch MOOCs und offene Lehr- und Lernmaterialien. Die Digitalisierung stellt aber auch die Hochschulen und ihre Profile auf den Prüfstand. “Unbundling”, das Aufbrechen der unter einem Dach sitzenden Dienste, ist möglich. Schließlich “Big Data”. Hier plädiert Jörg Dräger für eine Diskussion über Datensouveränität, um die Chancen von Big Data zu nutzen und über Risiken individuell und punktuell entscheiden zu können.
Hochschulforum Digitalisierung, Interview mit Jörg Dräger, 20. Oktober 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Don’t Think Like an Instructional Designer — Think Like a Game Designer

Weiterbildungsblog - 23. Oktober 2015 - 12:23

Karl Kapp, Experte und Buchautor (”The Gamification of Learning and Instruction”), hat sein Anliegen gleich als Spiel verpackt, und die Botschaften kommen leichtfüßig, aber treffsicher: “People are motivated when they have autonomy, mastery and relatedness.”

“Here are five tips to help an instructional designer to think like a game designer:
1) Begin with activity
2) Create curiosity, mystery, intrigue
3) Create a challenge for the learner
4) Put learners at “mock” risk
5) Give learners choices”

Karl Kapp, Kapp Notes, 6. Oktober 2015

Don't Think Like an Instructional Designer—Think Like a Game Designer from Karl Kapp

Kategorien: Lehren und Lernen

5 gifts for the HR department

Weiterbildungsblog - 22. Oktober 2015 - 13:52

John Stepper erklärt, warum HR (Personalmanagement) “Working Out Loud” in sein Portfolio aufnehmen sollte. Denn WOL ist …

“- A free, self-organizing personal development program …
- A different kind of talent program …
- Peer-to-peer learning …
- A way to increase employee engagement …
- A better culture …”

Hier steckt viel drin: Informelles Lernen, Vernetzung in der Organisation, auf dem Laufenden bleiben. Und für die Personalentwicklung eine Chance, den Fuß in die Tür zu bekommen und die Möglichkeiten des vernetzten Arbeitens und Lernens mitzugestalten. Oder, wie es John Stepper formuliert: “HR can reach more people by making Working Out Loud one of their offerings in Learning & Development.”
John Stepper, Working Out Loud, 21. Oktober 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

The Rise Of Informal Learning

Weiterbildungsblog - 22. Oktober 2015 - 8:11

Jay Cross, “the informal learning guy”, lässt die vergangenen zehn Jahre Revue passieren. Das Thema “Informelles Lernen” ist angekommen. Doch die Wenigsten wissen etwas damit anzufangen. Jay Cross appelliert an L&D, aus der Deckung zu kommen. “We need to empower DIY learners to fend for themselves.”
Jay Cross, eLearning Industry, 20. Oktober 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Digitale Innovation in der Weiterbildung umsetzen – Ausgestaltung zukünftiger Geschäftsmodelle

Weiterbildungsblog - 21. Oktober 2015 - 23:45

Die MFG Innovationsagentur für Medien und Kreativwirtschaft in Stuttgart hatte am Dienstag zum Thema “Digitale Innovation in der Weiterbildung“ eingeladen. Die Veranstaltung sollte eine Reihe von Workshops mit den Schwerpunkten “E-Books”, “Online-Videos” und “Soziale Medien” abschließen. “Trends” und “Geschäftsmodelle” waren die Vorgaben meiner Präsentation. Beim ersten Punkt habe ich - wie so häufig - mit den Ergebnissen der jährlichen Umfrage von Jane Hart (”Top 100 Tools for Learning”) gearbeitet. Beim zweiten Punkt war ich etwas kreativer, bin mit MOOCs eingestiegen und habe Hinweise aufgenommen, die Christian Schneider kürzlich auf dem scil-Blog eingeführt hatte (”Geschäftsmodell-Innovationen bei Bildungsorganisationen - Ein erster Überblick”). Wobei ich schnell gemerkt habe, dass das Stichwort “Geschäftsmodelle in der Weiterbildung” eigentlich viel mehr Platz braucht …
Jochen Robes, SlideShare, 20. Oktober 2015

Digitale Innovation in der Weiterbildung umsetzen – Ausgestaltung zukünftiger Geschäftsmodelle from Jochen Robes

Kategorien: Lehren und Lernen

Disruption: Corporate MOOCs

Weiterbildungsblog - 21. Oktober 2015 - 23:06

Der Hinweis auf “disruptions in traditional corporate training” ermüdet inzwischen zwar etwas, aber irgendwann kommt Bryant Nielson dann doch auf die Punkte zu sprechen, die aus seiner Sicht im Fokus einer Corporate MOOC-Strategie stehen sollten: dass Unternehmen heute auf eine wachsende Zahl an offenen Kursen zugreifen können, um sie mit dem eigenen Kursportfolio zu verbinden (”Curate”); dass Unternehmen über die Mittel verfügen, selbst MOOCs zu organisieren und durchzuführen (”Create”); oder dass sie Partnerschaften, z.B. mit Hochschulen, eingehen, um neue Online-Kurse zu entwickeln (”Collaborate”).
Bryant Nielson, Your Training Edge, 21. Oktober 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Neue Lösungen und Anwendungsbereiche

Druckspiegel - 21. Oktober 2015 - 12:47
Vom 4. bis 6. November findet in Düsseldorf die Viscom statt. Auch die Oki Systems (Deutschland) GmbH ist auf der führenden Fachmesse zum Thema der visuellen Kommunikation mit dabei und präsentiert am Stand H 75 in Halle 8 B ihre neuesten Drucklösungen für grafische Anwendungen.
Kategorien: Management-News

25 Jahre Braun Digitaldruck Ulm

Druckspiegel - 21. Oktober 2015 - 12:47
Seit der Firmengründung hat sich das Unternehmen ständig weiterentwickelt und zunehmend spezialisiert. Im Jubiläumsjahr präsentiert es sich als Anbieter hochwertiger Großformatdrucke und kreativer Präsentationssysteme.
Kategorien: Management-News

Für Analysen im Online-Business

Druckspiegel - 21. Oktober 2015 - 12:47
Obility hat in die E-Business-Print-Lösung die Business-Intelligence-Software "Pentaho" integriert und eröffnet Anwendern damit umfassende Möglichkeiten, die Erfolge ihrer Online-Aktivitäten anhand verschiedener Kriterien zu analysieren und entsprechend zu steuern.
Kategorien: Management-News

KBA auf dem "Handelsblatt"-Industriegipfel

Druckspiegel - 21. Oktober 2015 - 12:47
Die Sparte "Sheetfed Solutions" präsentierte vor dem Who is Who der deutschen Wirtschaft Strategien zur kundenzentrierten digitalen Business-Transformation. Im Zeitalter von Industrie 4.0 seien nicht nur die Druckmaschinen für den Anwendererfolg entscheidend.
Kategorien: Management-News

“This change will be the end of the Open University as we know it”

Weiterbildungsblog - 21. Oktober 2015 - 0:21

Die britische Open University will einige ihrer Regionalzentren schließen, aus Kostengründen. Die finanzielle Schieflage, so heißt es, hängt mit den abnehmenden Zahlen der Studierenden zusammen, aber auch mit verschiedenen strategischen Investments, z.B. in FutureLearn, die MOOC-Plattform der Open University. Sie bekommt viel Raum in diesem Artikel. Etwas sonderbar sind die Argumente der Gegner, die die Bedeutung der unmittelbaren Begegnung vor Ort betonen. Sonderbar für eine Fernuniversität.
Harriet Swain, The Guardian, 20. Oktober 2015

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HR Technology for 2016: 10 Big Disruptions on the Horizon

Weiterbildungsblog - 20. Oktober 2015 - 23:06

Diese jährliche Übersicht bzw. Voraussicht des Experten Josh Bersin zählt dieses Mal auffällig viele Anbieter und Tools auf. Viele sind vor allem auf dem amerikanischen Markt aktiv und werden uns wahrscheinlich nie erreichen. Abgesehen davon, habe ich auch keine “big disruptions” erkennen können, die 2016 auf Unternehmen warten, eher eine Reihe von Trends, die sich fortschreiben bzw. bestätigen. Hier die wichtigsten:

  • HR Systeme und Applikationen werden attraktiver und benutzerfreundlicher. Sie rücken aus der zweiten Reihe nach vorne. Auch Mitarbeiter wollen angesprochen und begeistert werden. Die Stichworte lauten: “consumerization of HR technology”,  “experience” und “engagement”. Oder: “Today’s HR applications should be fun, gamelike, and designed to help improve our productivity at work.”
  • HR Systeme und Applikationen müssen “mobile” sein. “There’s a good chance that mobile will become the predominant platform for most information applications during the next few years, …”
  • “Feedback Management”: “I believe “feedback management” is destined to become a new software category.”
  • Die Integration von Lerninhalten aus verschiedenen Plattformen und Quellen wird zur neuen Aufgabe von Learning Professionals. Die “learning experience” der Mitarbeiter rückt in den Vordergrund. “Buyers can now find “expert-authored” courses in any number of places.”

Abschließend bringt Josh Bersin alles in einen Satz: “As discussed, we are in the “third wave” of HR technology (moving from licensed software to cloud to mobile), and this new wave is all about engaging employees in a simple, compelling way.”
Josh Bersin, Bersin by Deloitte, 20. Oktober 2015 (Registrierung erforderlich)

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