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How do you promote e-learning?

Weiterbildungsblog - 7. Mai 2015 - 15:14

Die Frage mag 2015 etwas überraschen, aber die Uhren schlagen halt nicht überall gleich. Gráinne Conole steht in ihrer neuen Rolle an der Bath Spa University jedenfalls vor der Aufgabe, “to promote the use of technology for learning, teaching and research”. Und hat zehn Aktivitäten zusammengestellt, die sie hier mit uns teilt.
Gráinne Conole, e4innovation.com, 6. Mai 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

MOOCs ohne Grenzen: Adaptivität und Flexibilität als neue Gütekriterien

Weiterbildungsblog - 6. Mai 2015 - 23:16

Auch Jürgen Handke stört es, dass bei den MOOCs und vor allem den MOOCs am Virtual Linguistics Campus (VLC) in Marburg 40 Prozent der angemeldeten Teilnehmer nicht aktiv sind. pMOOCs könnten die Lösung sein, so Jürgen Handke, wobei das “p” für “permanent” und “personalized” steht. Die Teilnehmer sollen zukünftig einen Kurs beginnen können, wann immer sie wollen. Die großen MOOC-Betreiber sprechen hier von on demand-Angeboten. Und es werden Prozeduren entwickelt, “die dem Benutzer auf der Basis verschiedener Parameter, wie z.B. Leistungsstand, Kursaktivität, Alter, etc., individualisierte Lernpfade und speziell angepasste Übungs- und Testmaterialien anbieten.” Adaptive Learning, und auch das liegt im Trend.
Jürgen Handke, “Digitalisierung der Bildung” (Bertelsmann Stiftung), 6. Mai 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

70:20:10 - Beyond the Blend

Weiterbildungsblog - 6. Mai 2015 - 15:22

Blended Learning, auch in seinen aktuellen, flexibleren Varianten, bleibt, so Charles Jennings, ein Lernen, das von Experten für Mitarbeiter entworfen und entwickelt wird. Instruktion, formales Lernen. Es ist nicht Teil der Arbeitspraxis, kann es nicht sein. Dazu müssten die folgenden Kriterien erfüllt sein: “Embedding Learning within Work”, “Extracting Learning from Work” und/oder “Sharing Learning with Work Colleagues”. Der Vorteil des 70-20-10-Modells liegt darin, dass es einen Rahmen für genau diese integrative Sicht bietet.

“It is important to realise the 70:20:10 strategic model emerged from a view of modern adult learning that is wider than ‘blending’. 70:20:10 draws on the fundamental changes that have occurred, and are continuing to occur, in the workplace. Work is becoming more complex. We work more in teams and rely on others to get our work done more than ever before. Experiential and social learning are becoming more critical day-by-day as agents of development.

In response to this wider view of adult workplace learning, and to these changes, learning and work must, by necessity, merge.”
Charles Jennings, Workplace Performance, 6. Mai 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Nuts and Bolts: Causing Serendipity

Weiterbildungsblog - 5. Mai 2015 - 21:12

Jane Bozarth (Autorin von “Social Media for Trainers”) wirbt hier für “serendipity”, den glücklichen Zufall, der einen Lernprozess lostritt. Natürlich könnte man auch über das informelle, beiläufige Lernen sprechen, das nebenher geschieht, aber das klingt nur halb so schön. Jeder kennt nun Beispiele für “serendipitous learning”, aber wie kann man, wie kann Learning & Development dem glücklichen Zufall auf die Sprünge helfen? Jane Bozarth empfiehlt: “Put rocks in the path”, “Be a curator”, “Be a connector and a participant”, “Encourage reflection”. Denn: “We can’t create or plan for serendipity. We can’t schedule accidents. But we can work to help create an environment in which opportunities can serendipitously occur.”
Jane Bozarth, Learning Solutions Magazine, 5. Mai 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Whitepaper Open Educational Resources (OER) in der Weiterbildung / Erwachsenenbildung

Weiterbildungsblog - 5. Mai 2015 - 14:28

Das Thema Open Educational Resources (OER) nimmt auch hierzulande langsam an Fahrt auf. Jetzt sind gleich zwei Whitepaper erschienen, die den Status Quo aktuell und umfassend abdecken. Das eine mit dem Fokus “Weiterbildung/ Erwachsenenbildung”, das andere mit dem Fokus “Hochschulen” (”Whitepaper Open Educational Resources (OER) an Hochschulen in Deutschland - Bestandsaufnahme und Potenziale 2015″). Hinter beiden Dokumenten steht ein Team von erfahrenen Autoren und Autorinnen und die Unterstützung von Organisationen wie dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Bertelsmann Stiftung.

Man darf allerdings auch festhalten, dass es OER in der Weiterbildung schwer hat. Es gibt die öffentlich finanzierte Weiterbildung, zu der u.a. die Volkshochschulen und die Träger der politischen Bildung gehören, und hier gibt es bereits eine Reihe von vielversprechenden Initiativen und Projekten. Nicht zuletzt die Volkshochschulen, das zieht sich auch durch das vorliegende Whitepaper, sind so etwas wie der Hoffnungsträger für OER und werden immer wieder als “zentrale Akteure” hervorgehoben.

In der beruflichen, privat-finanzierten Weiterbildung fehlen dagegen Anlässe und Motive, sich näher mit OER zu beschäftigen. Ihre Träger stehen häufig im unmittelbaren Wettbewerb oder agieren in einem rechtlich geschlossenen Kontext. Die Konsequenz: “Zum gegenwärtigen Zeitpunkt (Anfang 2015) spielen Open Educational Resourses in der unternehmerischen Weiterbildung keine relevante Rolle.” (S. 33) Einfallstore für OER könnten an den Schnittstellen von Unternehmen zu anderen gesellschaftlichen Akteuren wie z.B. den Hochschulen entstehen. Oder im Rahmen von Netzwerken, zu denen sich Verbände, Bildungsexperten und Trainer zusammenschließen.

Wie auch immer: Das Whitepaper führt systematisch in die Diskussion ein und bietet eine aktuelle Übersicht über die Beteiligten in der Weiterbildung und ihre Stellung in der OER-Debatte und -Entwicklung. Disclaimer: Ich war als Reviewer an der Entstehung des Dokuments beteiligt.
Jöran Muuß-Merholz (Hrsg.), unter Mitarbeit von Ingo Blees, Markus Deimann, Doris Hirschmann und Hedwig Seipel, 4. Mai 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Adobe Creative Cloud: Webinare anschauen, neue Workflows ausprobieren

gutenbergblog - 5. Mai 2015 - 11:02

Sich von den Besten neue Ideen holen: Illustratorin Anja Nolte, Publisher Eric Schütz und Fotograf Calvin Hollywood zeigen in den kostenlosen Webinaren, was mit der Adobe Creative Cloud möglich ist.

In drei je eine Stunde langen Adobe Masterclass-­‐Webinaren zeigen die Profis, wie Gestalten mit der Creative Cloud aussieht: Nach dem Motto „Make it. You can do it“ präsentiert in jeder Session ein Top-­‐Kreativer seinen persönlichen Lieblings-­‐Workflow mit der Creative Cloud. Dabei sein ist ganz einfach und kostenlos: Am besten gleich anmelden und sich vor dem Termin noch per Kalendereintrag zum Downloaden erinnern lassen. Mit dem Link loggt man sich zu dem Termin per Webbrowser in den virtuellen Seminarraum ein und lässt sich direkt vom Vortragenden eine Stunde lang den Workflow und viele Tipps und Tricks aus dem Nähkästchen zeigen.

Jeder kann die gezeigten Schritte und Tipps selbst ausprobieren und direkt mitmachen. Inspiration und neue Ideen sind garantiert! Die einzige Vorbereitung: am besten die Creative Cloud installiert haben.

Creative Cloud 30 Tage kostenlos ausprobieren

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6. Mai, 12 Uhr:
Mein Lieblingsworkflow mit mobilen Apps – Anja Nolte
Die Illustratorin Anja Nolte findet die Inspiration für ihre ungewöhnlichen Artworks oft in ihrer Umgebung und bricht bei ihren Designs gern übliche Regeln. So sind für ihr Artwork „Berlin – ick liebe Dir“ zum Beispiel Vektorobjekte und Pinselspitzen aus Umgebungsfotos mit den mobilen Apps Adobe Shape und Brush mit iPad und iPhone entstanden. Nach Skizzen mit Ink & Slide in Line und Sketch und alles kam in Illustrator und Photoshop zusammen.

Im Masterclass-­‐Webinar verrät Anja Nolte, wie man ein individuelles Artwork in ihrem Stil gestaltet. Zum Einsatz kommen Creative Cloud Mobile Apps wie Adobe Shape, Sketch, Draw und Brush. Jeder Teilnehmer kann mit seinem iPad selbst mitmachen und am Ende verrät die Künstlerin, wie der unverwechselbare Goldüberzug funktioniert.
Jetzt anmelden!

 

13. Mai, 12 Uhr:
Effizient im Team für Print, Web und Mobile – Eric Schütz.
Publisher Eric Schütz und sein Team zeigen, wie sie mit Mobile Apps wie Adobe Color CC und Adobe Comp CC in kürzester Zeit den Titel für ein Magazin gestalten. Dank der Creative Cloud Libraries bleiben Bilder, Schriften und Farben programm-­‐ und teamübergreifend griffbereit.
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20. Mai, 12 Uhr:
Fotos organisieren und bearbeiten – Calvin Hollywood.
Calvin Hollywood wird zeigen, wie er die Bilder mit Lightroom verwaltet, in Photoshop retuschiert und wie er in seinem Workflow Lightroom Mobile und andere hilfreiche Creative Cloud-­‐Apps einsetzt.
Jetzt anmelden!

Was ist die Adobe Creative Cloud noch mal genau?

Die Creative Cloud ist eine Plattform, die Zugriff auf alle kreativen Anwendungen von Adobe gibt, sowohl für Mac als auch für PC. Die bekannten Desktop-­‐Programme wie InDesign und Photoshop erweitern sich auf mobile Geräte und damit verbundene Online-­‐Dienste wie Typekit, der Zugriff auf tausende Schriften möglich macht. Nachdem Du mit Deiner Adobe ID eingeloggt bist, kannst Du sämtliche Anwendungen auf Deinen Rechner herunterladen und installieren. Eine Lizenz kannst Du für Deinen Desktop-Rechner und Deinen Laptop nutzen -­‐ sogar mit unterschiedlichen Betriebssystemen.

Mit der Creative Cloud Desktop App ist es mit einem Klick möglich, Desktop-­‐ Anwendungen wie Photoshop, Illustrator, InDesign, Dreamweaver und After Effects zu installieren – allesamt Vollversionen. Wenn es Updates gibt, genügt ebenfalls ein Klick. Aktualisieren kannst Du sofort oder später, wenn es bei Dir besser passt. Alle Programme laufen wie gewohnt offline von der Festplatte. Du musst nur alle 99 Tage einmal online sein, um sie zu benutzen. Auch Deine Arbeit, eine InDesign-­‐Datei zum Beispiel, liegt auf Deinem Computer. Auch wenn Du nicht gerade mit dem Internet verbunden bist, kannst Du damit wie gewohnt arbeiten.

Kategorien: Management-News

Die HOOU kommt: Was verstehen wir unter lernendenzentrierten eLearning-Ansätzen?

Weiterbildungsblog - 4. Mai 2015 - 22:21

Die “Lernendenzentrierung” steht im Konzept der Hamburg Open Online University. Doch was heißt das genau? Heiko Witt, eLearning-Beauftragter der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Uni Hamburg, versucht, es dem “gemeinen Nicht-Didaktiker” zu erklären. In elf Kategorien und Fragestellungen, die sich an Vorarbeiten des Darmstädter “E-Learning-Labels” (Julia Sonnberger) orientieren und von “1. Bereitstellung und Klärung von Lehr-/Lernvoraussetzungen” bis “11. Neustrukturierung von Lehrinhalten” reichen. Nützlich, nicht nur für die HOOU.
Heiko Witt, Universität Hamburg, eLearning-Blog der WiSo-Fakultät, 23. April 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

So lernen wir morgen

Weiterbildungsblog - 30. April 2015 - 17:28

Wer diesem Blog regelmäßig folgt, kennt die Entwicklungen, Trends und Beispiele, die die Autorin hier unter dem Stichwort “Bildung von morgen” zusammenführt. Die Rede ist von der “Flexibilisierung der Bildung” (”alles überall und zu jeder Zeit”), der “Omnipräsenz des Wissens”, den Lehrern als Coachs oder Partnern und MOOCs. Lokal konkurriert mit global, kostenlos mit Zusatznutzen, Bildungsstars verdrängen den Durchschnitt, und Weiterbildungsinstitutionen werden zu “Omni-Channel”-Anbietern.
Daniela Tenger, GDI Impuls, 5/2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Machen soziale Medien das Lernen sozialer?

Weiterbildungsblog - 30. April 2015 - 14:17

… fragt Christian Spannagel, Professor für Mathematik und Mathematikdidaktik an der PH Heidelberg, und feuert die Diskussion gleich mit einer Aufzählung von Argumenten und Aspekten an. So fragt er zum Beispiel, ob etwas dran ist an der Klage, dass Social Media das gemeinsame Lernen stören. Oder warum in Online-Kursen die Foren verwaisen? Oder ob Lernen nicht zuallererst ein individueller Prozess ist?

Viele gute Punkte, die in den Kommentaren um weitere ergänzt wurden. Zwei Dinge, die mir bei der Frage ein- bzw. auffallen: Zum einen würde ich den Begriff “soziales Lernen” mit Blick auf einige begriffliche Untiefen vermeiden und lieber von vernetzten Lernprozessen sprechen, die durch das Internet und Social Media möglich sind. Das lenkt den Blick auch schneller auf neue Konzepte und Methoden.

Und zum anderen würde ich die Antwort nicht nur im klassischen Unterricht, sondern auch in unseren alltäglichen, informellen Lernroutinen suchen. Da geht heute viel, was früher nicht möglich war. Und vieles ist … okay: sozial.
Christian Spannagel, cspannagel, dunkelmunkel & friends, 29. April 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Wie eine Bildungshitparade

Weiterbildungsblog - 29. April 2015 - 17:11

Wo hat E-Learning in der Universität von morgen seinen Platz? Michael Jäckel, Präsident der Uni Trier, nimmt die aktuelle MOOC-Diskussion zum Anlass, um die Dinge etwas einzuordnen. Wobei er auf Widersprüche hinweist und mit vielen Fragezeichen arbeitet. E-Learning, so habe ich ihn verstanden, bedeutet nicht Veränderung, sondern Erweiterung des Kerngeschäfts der Hochschulen. Wobei er in seinem Beitrag vor allem (bzw. nur) die Lehre im Blick hat …

“Hochschulen brauchen keinen digitalen Überschuss, sondern digitale Ergänzung, Erweiterung und Differenzierung. E¬Learning hat durch die Diskussion wieder mehr Aufmerksamkeit erfahren. Dieser Schwung sollte für Komplementär- und Zusatzangebote genutzt werden. Denn Zielgruppen für diese Angebote gibt es durchaus: …”
Michael Jäckel, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 28. April 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Das 70:20:10-Modell – Lernen neu entdecken

Weiterbildungsblog - 29. April 2015 - 13:14

Auch dieser kurze Artikel stellt noch einmal das bekannte Modell vor und verlinkt Stichworte (informelles Lernen, Lernen am Arbeitsplatz) wie Ressourcen (Charles Jennings). Natürlich steht die Personalentwicklung hier vor einem Dilemma: Denn sobald man das informelle Lernen mit konkreten Arbeitsschritten und Aufgaben verbindet, “verschwindet” natürlich das “Informelle”. Aber es geht ja auch um einen andauernden Prozess, um eine Öffnung des Lernens und eine Befähigung der Lernenden …
Tim Doll, Haufe Akademie Blog, 26. März 2015

Das 70:20:10-Modell – Lernen am Arbeitsplatz neu entdecken from Jochen Robes

Kategorien: Lehren und Lernen

“Are Search and Social ousting L&D?”

Weiterbildungsblog - 28. April 2015 - 23:33

Zehn unterschiedliche Formen des Lernens in Unternehmen gilt es zu bewerten. 3.500 Teilnehmer haben bis heute abgestimmt. Das (vorläufige) Ergebnis: “As you can see the results show that company training/e-learning is the lowest rated way to learn at work, whilst knowledge sharing within teams, web search, conversations and professional networking are the most valued.”

Auch Jane Hart leitet daraus ab, dass sich die Arbeitsschwerpunkte für Learning & Development deutlich verschieben bzw. verschieben müssen.
Jane Hart, Learning in the Social Workplace, 28. April 2015

Kategorien: Lehren und Lernen

Die Pantone-Farbe des Jahres 2015: Marsala

gutenbergblog - 28. April 2015 - 11:37

Auch dieses Jahr wurde traditionell vom US-amerikanischen Unternehmen Pantone die Farbe des Jahres ausgewählt. Eine Jury aus dem Bereich Kunst, Design und Unterhaltung hat entschieden: 2015 steht unter dem edlen, modernen und doch auffälligen Marsala, auch bekannt unter dem Farbcode Pantone 18-1438.

Die Mischung aus Weinrot, Aubergine und Pflaumenfarben kommt sehr bedeckt daher. Sie ist nicht so grell wie ihr Vorgänger Emerald (Smaragdgrün) und nicht so fruchtig wie Radiant Orchid (Lila-Rosa). Dennoch steckt in dem ruhigen Ton viel Potential, sowohl für die Mode und Designindustrie, als auch in der Kosmetik- und Inneneinrichtungsbranche.

Marsala in der Mode

Die Farbe eignet sich ideal für die Modeindustrie, sowohl als Accessoire als auch als Kleidungsstück. Durch ihre einfache Kombinierbarkeit mit anderen Farben, lässt sich jedes Outfit mit einem Marsala-Farbenen Stück aufbessern. Gerade jetzt in der Frühlingszeit kommt dieser frische Farbton in den blühenden Parks gut zur Geltung. Durch den leichten pastellenen Schlag, passt sich Marsala gut an Hauttöne an, ob sehr hell bis sehr dunkel: Panetone Marsala wirkt immer edel und trägt dabei nicht auf.

Kosmetik und Inneneinrichtung

Da die Farbe Marsala sich an viele Haut-Töne anpasst, bietet sie sich natürlich auch für Kosmetik an. Ob Liedschatten, Rouge oder Lippenstift: Marsala macht ihr Gesicht zum Blickfang. Wählen Sie jedoch nur eines davon und halten Sie den Rest dezent, denn die Farbe spricht für sich selbst. Auch YouTube-Blogger haben diesen Trend bereits entdeckt, weshalb Sie viele Videos mit Schminktipps finden können, in der die Farbe Marsala in irgendeiner Weise vorkommt.

 

In der Wohnung, bei der Inneneinrichtung sollten Sie es ähnlich handhaben wie in der Kosmetik. Marsala eignet sich perfekt dafür, Akzente in Ihren vier Wänden zu setzen, beispielsweise als gerahmtes Bild oder Vase. Auch harmoniert Marsala sehr gut mit Mustern auf Oberflächen, wie zum Beispiel auf Polstermöbeln oder Teppichen. Es hält die Wohnung elegant und schlicht, verleiht dem ganzen jedoch einen einzigartigen Charme.

Panetone-Marsala im Design

Natürlich eignet sich Marsala auch für verschiedene Design-Arbeiten. Flyer, Poster oder Verpackungen: Die Farbe wirkt in der richtigen Dosis interessant. Kombieren lässt sich Marsala gut mit Brauntönen, Erdtönen oder im Zusammenspiel mit sehr grellen Farben, um die Aufmerksamkeit des potentiellen Lesers zu erhalten.
Egal, in welchem Zusammenhang Sie Marsala verwenden, Sie sollten sich diese Trendfarbe des Jahres 2015 auf jeden Fall ansehen. Sie ist ein Alleskönner und funktioniert sowohl bei der Inneneinrichtung, in der Mode- und Kosmetikbranche, als auch klassisch in der Werbebranche. Starten Sie mit dieser eleganten Farbe in den Frühling.

 

Bildquelle: Panetone.com

Kategorien: Management-News

Der Katalogdruck

gutenbergblog - 24. April 2015 - 11:00

Ja, das waren schon Medienereignisse, damals, als die dicken Wälzer von Neckermann und Quelle von Baur, Schwab und Otto, zweimal im Jahr aus den Rotationspressen liefen. Auf bis zu 1000 Seiten wurden Tausende von Artikeln beworben und der Katalogdruck erreichte unglaubliche Auflagen. Bis zu drei Millionen Stück dieser drei Kilogramm schweren Kataloge wurden verschickt und verschafften der Neckermann AG einen Umsatz von 300 Millionen DM pro Jahr.

Gedruckt wurden diese Ikonen des Wirtschaftswunders anfangs, in den 1950er Jahren, noch im Hochdruck. Bei steigender Auflage gingen die Hersteller beim Katalogdruck aber mehr und mehr zum Tiefdruckverfahren über, das erst bei Auflagen von über 300000 Stück rentabel wird. Im Gegensatz zum Hoch- und Flachdruck, besser bekannt unter der Bezeichnung Offset-Druck, wird im Tiefdruck von einer tiefer geätzten Druckform gedruckt. Winzig kleine, rautenförmige Vertiefungen werden in die Druckform geätzt oder gestochen. Diese sind von den Nachbarnäpfchen durch kleine Stege getrennt und werden von der Druckmaschine mit Farbe gefüllt. Eine Rakel streift die überflüssige Farbe ab und ein Druckzylinder presst das saugfähige, oftmals etwas angefeuchtete Papier, mit großem Druck auf die Druckform. Das Papier saugt die Farbe aus den Näpfchen und fertig ist der Abzug. Dieses Verfahren eignet sich hervorragend dazu im Katalogdruck eine fotorealistische Qualität der Bilder aufs Papier zu bringen.

Betrachtet man einen im Katalogdruck hergestellten Druck durch eine starke Lupe – wie zum Beispiel einem Fadenzähler – sieht man ein fast geschlossenes Bild. Beim Flachdruck und Hochdruck kann man mühelos die Rasterpunkte unterscheiden – beim Tiefdruck laufen die Punkte jedoch zusammen. Dieser Blur-Effekt verbessert ganz entscheidend die Qualität der Abbildungen und darauf kommt es ja an, beim Katalogdruck.

Es ist klar, dass ein solcher Katalogdruck extrem teuer ist und sich nur dann lohnt, wenn große Auflagen einen noch größeren Umsatz generieren. Als in den letzten Jahrzehnten der Umsatz bei den Versandhäusern teilweise dramatisch einbrach, war auch ein solch teurer Katalogdruck nicht mehr wirtschaftlich.

Mehr und mehr rückte man beim Katalogdruck von dem Tausend-Seiten-Wälzer ab, hin zu einer modernen Katalogform. Heute muss ein Werbekatalog eher in Form eines Magazins auftreten um den Geschmack der Kunden zu treffen. Hinzu kommt der Online-Handel, über den der Versandhandel heute bis zu 80% des Umsatzes erzielt. Die Auflagen des Katalogdrucks schrumpften und wurden wieder überwiegend im Offsetverfahren gedruckt. Die damit einher gehende Qualitätseinbuße konnte durch neue Rasterverfahren – wie zum Beispiel frequenzmodulierte Raster – gut kompensiert werden.

Der Digitaldirektdruck, den auch viele Online-Druckereien für den Katalogdruck anbieten – schafft eine ganz neue, völlig überraschende Form der Werbung. Ein echtes Direktmarketing wird möglich. Beim Printing mit digitaler Drucktechnik kann die Druckform bei jedem Druck geändert werden. So wird es zum Beispiel möglich, einen Katalog in einer Auflage von 100 Stück zu produzieren, wobei sich jeder der 100 Kataloge voneinander unterscheidet. Jeweils dem Bedarf des Kunden angepasst an den der Katalog, der verschickt wird. Das kann das Internet noch nicht leisten! Dazu ein kleines Beispiel. In Deutschland wurden vor Jahren 1000 Hausbesitzer angeschrieben. In dem Brief lag ein kleiner Flyer. Auf dem Titel der Broschüre konnte jeder Hausbesitzer sein eigenes Haus aus der Vogelperspektive sehen. Google-Earth und Digital-Direktdruck machten es möglich, und der Erfolg der Broschüre war enorm. Der Katalogdruck ist also noch lange nicht tot. Ausgestorben sind nur, und das sicher für immer, die gewaltigen Dinosaurier der Versandhäuser. Wer also heute Katalogdruck braucht, der sollte auf Qualität achten, denn er tritt in direkte Konkurrenz zu anderen Versandhändlern, zum Internet und zu Hochglanzmagazinen. Ein pfiffiger Designer, eine Druckerei die auf höchste Qualität Wert legt, und ein gutes Konzept sind notwendig, um sich aus der Masse gedruckter Werbemedien positiv ab zu heben!

Kategorien: Management-News

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