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Kann man Kompetenzen lehren?

Weiterbildungsblog - 20. Januar 2016 - 21:02

Natürlich nicht. Und Werner Sauter fasst noch einmal kurz zusammen warum. Dann spannt er den Bogen zur Ermöglichungsdidaktik und einer darauf aufbauenden Lernkultur. Für viele Unternehmen ein langfristiger Veränderungsprozess.

“Es ist eigentlich ganz einfach. Um Kompetenzentwicklung, egal auf welcher Altersstufe, anzuregen und zu fördern, benötigt man Lernumgebungen, die motiviertes, anwendungsnahes Lernen beim Bearbeiten von realen Herausforderungen unterstützen.”
Werner Sauter, Corporate Learning Alliance Blog, 17. Januar 2016

Kategorien: Lehren und Lernen

Google Glass in Face-to-face Lectures - Prototype and First Experiences

Weiterbildungsblog - 20. Januar 2016 - 17:41

Ich war ja schon etwas neugierig zu erfahren, was die Bildungsforscher in Graz hier genau wissen wollten. Nach der Lektüre weiß ich, dass es um den Einsatz von Audience Response Systems (ARS) geht. Sie werden ja häufig in Vorlesungen oder bei Vorträgen eingesetzt, damit Referent und Zuhörer in eine Interaktion treten können. Der häufige Nachteil: Die Ergebnisse einer solchen Interaktion müssen irgendwo angezeigt werden, was den Referenten an den Rechner und einen zweiten Screen bindet. Warum also nicht den Referenten mit Google Glass ausstatten und ihm so das Feedback direkt auf die Brille spielen, egal wo gerade im Raum steht. Die Grazer haben es in einem kleinen Feldversuch ausprobiert. Und sie bleiben dran: “The first field study pointed out that Google Glass has benefits in face-to-face lectures and increases the interaction with the audience.”
Markus Ebner, Herbert Mühlburger und Martin Ebner, International Journal of Interactive Mobile Technologies, Vol 10, No 1 (2016) (via Academia.edu)

Kategorien: Lehren und Lernen

Evian-Display gewinnt Deutschen Verpackungspreis

Druckspiegel - 20. Januar 2016 - 12:25
Für das Flap-Display der Getränkemarke hat die Schweizer Model AG den umweltverträglichen hochweißen Topliner "Fusion" von Sappi eingesetzt.
Kategorien: Management-News

Gemeinsam stark

Druckspiegel - 20. Januar 2016 - 12:25
Der Verband Druck und Medien Bayern e.V: sieht sich als erfolgreich auch in Zeiten des Umbruchs. Der Branchenverband wächst weiter: 21 neue Mitglieder gab es im vergangenen Jahr.
Kategorien: Management-News

Druckveredelung mit digitalen Medien verbunden

Druckspiegel - 20. Januar 2016 - 12:25
"Under the deep blue sea". Fünftes Kalender-Gemeinschaftsprojekt von Actega Terra und KBA.
Kategorien: Management-News

Die Vergilbung und Lichtbeständigkeit von Papier

gutenbergblog - 20. Januar 2016 - 11:59

Fast allen weißen gestrichenen, gussgestrichenen und auch ungestrichenen Natur- papieren , werden heute als „Weissmachereffekt“ so genannte optische Aufheller  zugesetzt. Das sind physikalisch gesehen, fluoreszierende Stoffe, die unsichtbares Licht absorbieren, dadurch angeregt werden und ein für uns dann sichtbares Licht aussenden. Das Papier wirkt heller und weisser. Leider sind diese Zusatzstoffe nicht lichtecht und daher sehr instabil.

Sie verlieren  schnell ihren Weissmachereffekt unter dem Einfluss von Tageslicht  und es kommt zu einer  Vergilbung. Auch ohne Lichteinfluss kann es zu Vergilbungen kommen. Dann spricht man von Dunkelreaktionen.  Solche Vergilbungen können bei gestrichenen Papieren auch zu einer Versprödung des Papiers führen. Auch holzfreie ungestrichene Papiere sind übrigens einer solchen Alterungsvergilbung ausgesetzt, da auch bei solchen Qualitäten zur Verbesserung der Weiße optische Aufheller zugesetzt werden.

Bei holzhaltigen Naturpapieren ist es vor allen Dingen das im Holzschliff noch enthaltene Lignin (ca. 22%-28 %), das eine schnelle Vergilbung oder sogar Bräunung des Papiers verursachen kann. Je holzhaltiger ein Papier, desto schneller die Vergilbung.  Das trifft auch zu für die Recycling-Qualitäten. Auch bei gestrichenen Papieren kann man grob sagen, dass ein weißeres Papier schneller vergilbt aus ein weniger weißes. Deswegen müssen hochweiße gestrichenen Papiere nicht zwangsläufig auch die „besseren“ Papiere sein.

Vorsicht übrigens bei farbigen Papieren!! Hier kann es zusätzlich zur Lichtvergilbung auch zu einer mehr oder weniger schnellen Verblassen oder gar Verschwinden der Farben kommen. Wenn es für eine bestimmte Druckarbeit erforderlich ist, ein farbiges Papier einzusetzen, dann sollte man sich beim Feinpapiergrosshändler nach der Lichtbeständigkeit bzw. Lichtechtheit erkundigen.
Druckfarben werden bezüglich ihrer Lichtechtheit nach der so genannten Wollskala von der Stufe 1 bis zur Stufe 8 bewertet:

1 = gering
2 = wenig
3 = mäßig
4 = ziemlich gut
5 = gut
6 = sehr gut
7 = vorzüglich
8 = hervorragend

Es wäre wünschenswert, wenn auch weiße Papiere im Zusammenhang mit der Alterungsbeständigkeit hinsichtlich ihrer Lichtbeständigkeit oder Lichtechtheit  eine entsprechende Klassifizierung erfahren würden.

Anmerkung: Wird Papier und Pappe aggressiven Umwelteinwirkungen, wie verschiedenen Arten von Bestrahlung, erhöhter Temperatur oder chemischen Angriffen über mehrere Stunden ausgesetzt, können Rückschlüsse auf die im Papier im Laufe der Jahre auftretenden natürlichen Veränderungen gezogen werden. Die Norm DIN ISO 5630 beschreibt ein Verfahren zur beschleunigten Alterung von Papier und Pappe durch eine Trockenwärmebehandlung.

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Fahrplan für neue Rollenoffsetprofile

Druckspiegel - 20. Januar 2016 - 0:25
Kürzlich traf sich der Arbeitskreis "Rollenoffset" (Web Offset Working Group, WOWG) innerhalb der European Color Initiative (ECI) in Gütersloh.
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Rekordjahr für diedruckerei.de

Druckspiegel - 19. Januar 2016 - 12:25
Kundenstamm der Onlineprinters GmbH wächst auf über eine halbe Million Kunden; im Rekordjahr 2015 hat das Unternehmen mehr als 2,1 Mrd. Drucksachen produziert; Millionenbeträge in Produktion und Infrastruktur investiert; Drupa-Jahr aussichtsreich, Impulse erwartet.
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Auf der Suche nach dem perfekten Papier

Druckspiegel - 19. Januar 2016 - 12:25
Neues Labor in Graz für Faserquellung und deren Effekt auf die Papiereigenschaften: Mondi forscht in Zusammenarbeit mit der TU Graz und Océ.
Kategorien: Management-News

Neuer 3-D-Drucker

Druckspiegel - 19. Januar 2016 - 12:25
German Reprap bringt mit dem X 150, "Made in Germany", einen kompakten 3-D- Drucker auf den Markt, der auf dem 1000-fach verkauften Neo basiert und sich, wie es heißt, durch Präzision und Zuverlässigkeit bestens für den industriellen Einsatz eigne.
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implementing a useful model – 70:20:10

Weiterbildungsblog - 19. Januar 2016 - 7:14

Die 70:20:10-Formel ist ja inzwischen fast ein Schweizer Taschenmesser in Corporate Learning. Vor allem Harold Jarche nutzt sie immer wieder, um bestehende wie neue Instrumente und Konzepte zu verknüpfen. Sein aktueller Vorschlag:

“One approach to supporting workplace learning, based on the 70:20:10 model, is for the organization to provide three types of enablers:
- Tools: that workers are dependent upon to do their work
- Skills: competencies to work independently
- People: social structures to work interdependently with others, inside & outside the - organization.”

Harold Jarche, adapting to perpetual beta, 14. Januar 2016

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We Learn More When We Learn Together

Weiterbildungsblog - 19. Januar 2016 - 6:07

Die Botschaft des Artikels, die mit acht interessanten, kurzen Beispielen unterlegt wird: “You can amplify opportunities for growth and learning by cultivating high-quality connections.” Kurz: Schließe dich mit anderen zusammen. Gebt gegenseitig Feedback, tauscht Erfahrungen aus, lernt zusammen, motiviert euch. Informelles Coaching und Peer-to-Peer-Learning. Wenn die Autorinnen von “Working Out Loud” gewusst hätten, hätten sie es hier sicher aufgeführt. Und es gibt noch eine Botschaft: “As employers’ training and development investments wane, we all have to take charge of our development.”
Jane E. Dutton und Emily Heaphy, Harvard Business Review, 12. Januar 2016

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Printcity-Allianz dehnt Aktivitäten aus

Druckspiegel - 19. Januar 2016 - 0:25
Die Mitglieder und Partner weiten ihre Aktivitäten auf der Packaging Innovations aus. Neben Hamburg wollen sie auch in Zürich und Wien ausstellen. Zudem finden der Workshop für Designer und die Partnerschaft mit Easyfairs bei der Produktion der Einladungskarte ihre Fortsetzung.
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Vernetzung aller Prozessschritte in der Weiterverarbeitung

Druckspiegel - 19. Januar 2016 - 0:25
Die mit dem Workflow- und Datenmanagementsystem "Connex" ausgestatteten Maschinen Müller Martinis sind, wie es heißt, nahtlos in Anwendersysteme integrierbar. Mit Finishing 4.0 wollen die Schweizer auf der Drupa zeigen, welche Wachstumschancen die Vernetzung in der grafischen Industrie bietet.
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Massive Open Online Courses – Hype oder hilfreich?

Weiterbildungsblog - 18. Januar 2016 - 14:37

Ich tue mich etwas schwer, dieses Whitepaper des Arbeitskreises “Learning Solutions” des Branchenverbandes BITKOM zu bewerben. Es kommt sehr spät und bietet nur einen vorsichtigen Überblick über das Thema (Zielgruppen, Konzepte, Projektmanagement). Inklusive einiger Flüchtigkeitsfehler. Auf aktuelle Entwicklungen wie z.B. den Fokus vieler xMOOC-Anbieter auf Corporate Learning, wird nicht eingegangen, und die vier sehr kurz gehaltenen MOOC-Beispiele entstammen alle dem unmittelbaren Umfeld des Arbeitskreises. Auch, an wen sich das Dokument richtet, ist nicht klar. Aber es ist der BITKOM …
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM), 15. Januar  2016

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Premiere von Bobst

Druckspiegel - 18. Januar 2016 - 12:25
Mit der weltweit ersten Faltschachtel-Klebemaschine des Typs Expertfold 165 steigert Cartonnages du Dauphiné in der Herstellung von Faltkisten aus Wellpappen die Produktivität um 30% und erschließt sich neue Märkte.
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Serientester für UV-Innovationen im Etikettendruck

Druckspiegel - 18. Januar 2016 - 12:25
Schwäbisch Haller Etiketten fungierte bereits zum zweiten Mal als Feldtestanwender für eine neue MBS-UV-Systemgeneration von IST Metz.
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Automation or empowerment: online learning at the crossroads

Weiterbildungsblog - 18. Januar 2016 - 8:40

2016 wird ein entscheidendes Jahr für die weitere Entwicklung des Online-Lernens, meint Tony Bates in diesem lesenswerten Beitrag. Geht es weiter in Richtung Automatisierung, also Adaptive Learning, AI, Algorithmen und damit auch der Kommerzialisierung der Bildung? Oder werden sich konstruktivistische Modelle durchsetzen, um Lernende mit den Fähigkeiten und Kompetenzen auszustatten, die sie in Zukunft benötigen?

Mit Blick auf die mächtigen wirtschaftlichen wie politischen Interessen, die hinter der Automatisierung der Bildung stehen, ist Tony Bates nur verhalten optimistisch. Sieben Handlungsempfehlungen gibt er den Streitern für Empowerment jedoch mit auf den Weg, darunter:

“7. Become edupunks and take back the web from powerful commercial interests by using open source, low cost, easy to use tools in education that protect our privacy and enable learners and teachers to control how they are used.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 11. Januar 2016

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Wie Sie mit Corporate Learning Frameworks die optimale E-Learning Strategie entwickeln

Weiterbildungsblog - 15. Januar 2016 - 21:45

Philipp Hoellermann, Internationale Hochschule Bad Honnef/ Bonn (IUBH) und ein Mitstreiter im Hochschulforum Digitalisierung, betont, dass es nicht nur gute Programme braucht, um E-Learning erfolgreich in Unternehmen zu verankern, sondern auch eine Strategie. Und das bedeutet: die systematische Auseinandersetzung mit den wichtigen Fragen, die mit der Einführung dieser neuen Möglichkeiten des Lernens einhergehen.

An diesem Punkt präsentiert er das Corporate Digital Learning Framework der IUBH, das an ähnliche Schaubilder von Josh Bersin und Jane Hart erinnert und gegenüber Templates wie dem Business Model Canvas den Vorteil besitzt, dass es nicht “leer” daherkommt. Es umfasst acht Dimensionen, von “Lernziele und Pädagogik” bis “Kommunikation”.
Philipp Hoellermann, LinkedIn/ Pulse, 13. Januar 2016

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Predictions for 2016

Weiterbildungsblog - 15. Januar 2016 - 19:10

Der Titel der Webseite ist etwas sprechender: “10 Predictions to Guide Your Talent Strategy in 2016″. Wie jedes Jahr hat Analyst Josh Bersin wieder einen komprimierten Report in Form von 10 Trendthemen zusammengestellt. Alle kreisen um “digital HR”, und wir haben wahrscheinlich wirklich einen Punkt in der Entwicklung erreicht, an dem es kein HR-Thema mehr gibt, dass nicht in irgendeiner Form “digitalisiert” ist, auf Systemen (Plattformen, Software, Apps, etc.) aufbaut, über Systeme gelebt wird und in irgendeiner Form von Analytics endet. Digitale Transformation eben.

Der Report enthält eine Fülle von Themen, nennt Beispiele und zeigt auf Anbieter und ihre Lösungen. Hier einige der Stichworte, die sich mir noch einmal eingeprägt haben: “feedback culture” (”Feedback is the Killer App”), “design thinking” (”I believe, the disciplines of design thinking and behavioral economics … will become a major new area for HR”), “people analytics” (”a new center of expertise in HR”).

Und schließlich der Absatz, in dem Josh Bersin das Thema “Corporate Learning” zusammenfasst:

“In the area of learning, the world has totally changed from that of “instructor delivered” to “informal” to now “employee-owned.” We, as employees, now have total control of our own learning, so we expect our companies to offer us video content, massive open online courses (MOOCs), and lots of external access whenever we need it. The role of curation and content management is becoming central to L&D; people who used to be called “instructional designers” are now “learning experience designers” because they no longer “teach” as they “design learning experiences.”
Josh Bersin, Bersin by Deloitte, Januar 2016 (Registrierung erforderlich)

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